In der zweiten Hälfte stand Beckums Abwehr besser. Torhüterin Ann-Christin Hoppe musste nicht mehr so oft ran.

Beckum. Es war dünn im Rückraum der weiblichen A, als sie am vergangenen Sonntag den FC Vorwärts Wettringen empfing. Durch die Ausfälle von Tessa Holling und Hanna Große-Westhoff fehlte Trainer Dirk Nordberg das geeignete Mittel für den kräfteschonenden Angriff aus der Entfernung. Die massive Abwehr von Wettringen verhielt sich defensiv, versuchte die Räume klein zu halten. Und Beckum ließ sich davon beeindrucken. „Wir haben uns schwer getan. Die 1:1-Kämpfe sind wir nicht konsequent genug angegangen, haben nicht klug genug agiert. Über Außen lief es bis zum Schluss nicht rund“, meinte Nordberg. Weiterlesen

Marie Pahlenkemper (m.) zeigte tolle 1:1-Kämpfe. Den Lohn dafür erhielten sie und ihre Mannschaft in der zweiten Hälfte.

Everswinkel. „Wir haben viel richtig gemacht. Aber manchmal steckt der Teufel in wenigen Zentimetern“, zog Dirk Nordberg, Trainer der Beckumer Juniorinnen Bilanz. Dabei starteten die ersten Minuten der Oberliga-Vorrunden-Partie SC DJK Everswinkel gegen den TVB für die Gäste höchst vielversprechend (0:3, 3.) Doch dann begann eine lange, frustrierende Phase von hauchdünn verpassten Chancen. Während die Abwehr der Nordberg-Sieben exzellente Arbeit leistete, fehlte vorn das Quentchen Glück. Die Latten- und Pfostentreffer knallten nur so durch die Halle, und sprangen danach – wenn schon glücklos, dann richtig – direkt in die Arme des Gegners. Weiterlesen

Umringt: Ahlen Julian Beil (l.) und Torben Siech nehmen Johannes Arndt in die Zange.

Ahlen/Beckum (topp). Das tat den Ahlenern richtig weh. Die dritte Mannschaft der Ahlener SG verlor im Nachbarschaftsduell gegen den TV Beckum deutlich mit 21:33 (10:18)-Toren am Sonntagabend in der Friedrich-Ebert-Halle.
So hatte sich Trainer Dustin Osthues das Match nicht vorgestellt. „Wir haben heute kaum eine Chance gehabt. Meine Mannschaft hat nicht viel umgesetzt bekommen“, rang der Ahlener Coach nach dem Spiel nach Worten.
Sehr zufrieden zeigte sich hingegen Roland Berief vom Beckumer Bezirksligisten: „Die Jungs haben eine eindrucksvolle Leistung gezeigt. Nächste Woche spielen wir gegen den Soester TV, und ich bin mir sicher, mit so einer Leistung packen wir die.“ Weiterlesen

Jennifer Suhr fliegt über 4,75 Meter zum US-Sieg

Die Weltklasse-Stabhochspringerinnen stellten sich nach einem hochklassigen Meeting im Jahnstadion und der Siegerehrung zum Erinnerungsbild auf.

Die Olympia-Siegerin von London, Hallenweltmeisterin und Weltjahresbeste ist ihrer Favoritenrolle gerecht geworden: Jennifer Suhr hat das 21. Beckumer Volksbank-Stabhochsprung-Meeting im Jahnstadion gewonnen. Die US-Amerikanerin flog als einzige der zwölf Athletinnen über die sehr gute Höhe von 4,75 Metern und sicherte sich damit den Titel. Nach Sandi Morris in 2017 und Katie Nageotte im Vorjahr ist sie die dritte Siegerin aus den USA in Folge.

Die zwölf Weltklasse-Springerinnen lieferten sich in Beckum bei sehr guten Bedingungen einen heißen Kampf. Dass gleich vier Athletinnen die Marke von 4,70 Metern überfliegen, das kommt selbst bei den ganz großen Titelkämpfen ganz selten vor. Gleich fünf Mal lag dabei die Latte für einen nationalen Rekord auf – ein Mal mit Erfolg: Die Slowenin Tina Sutej stellte mit eben diesen 4,70 Metern ihren nationalen Rekord ein. Drei Mal versuchte sich die Chinesin Xu Huiqin am asiatischen Rekord von 4,75 Metern, wobei sich jeweils nur ganz knapp scheiterte und sich schließlich mit 4,65 Metern begnügen musste.

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Jennifer Suhr siegt bei ihrer Premiere

Unangefochten: Jennifer Suhr musste sich zwar strecken, überwand aber trotzdem mit 4,75 Meter die größte Höhe. Bilder: Inderlied

Die derzeit beste Stabhochspringerin der Welt hat auch das Internationale Meeting in Beckum gewonnen. Im Jahnstadion musste sich die US-Amerikanerin Jennifer Suhr aber gewaltig strecken, um ihre junge Konkurrentin Ninon Guillon-Romarin hinter sich zu lassen. Ein Sprung über 4,75 Meter reichte der 38-jährigen Olympiasiegerin von London zum Sieg. An der Höhe von 4,80 Meter scheiterte sie aber kurz vor der Weltmeisterschaft.

Am Freitag noch ein Wettkampf im Rahmen der Diamond League in Brüssel, in drei Wochen Leichtathletik-WM in Katar: Mittendrin haben sich die besten Stabhochspringerinnen der Welt im beschaulichen Beckum pudelwohl gefühlt. „Ich bin froh, dass ich hier springen konnte“, sagte etwa Martina Strutz. Die Deutsche absolvierte nach 14 Monaten Pause ihren ersten Wettkampf, hatte aber noch mit den Nachwirkungen ihrer Achillessehnen-Operation zu kämpfen.

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Veranstaltung hat das Zeug zum Dauerbrenner

Los geht’s: Der Start des 1,7-Kilometer-Jugendwettbewerbs. Der Pütt-Tage-Lauf war ein riesiger Erfolg – mit rund 400 Teilnehmern wurde der Vorjahreswert von 300 deutlich übertroffen. Bilder: Simon Brandt

Jede Tradition braucht einen Anfang. Im vergangenen Jahr sind die Beckumer Pütt-Tage erstmals durch eine Laufveranstaltung bereichert worden. Die Resonanz war so positiv, dass die logische Konsequenz nur eine Wiederholung sein konnte.

Die Ausrichter von der SG Rote Erde Beckum, dem Ski-Club Beckum und dem TV Beckum können sich bestätigt sehen. Die zweite Auflage des Pütt-Tage-Laufs war ein riesiger Erfolg, mit zirka 400 Teilnehmern wurde der Vorjahreswert von 300 deutlich übertroffen.

Die Strecke, allen voran der Start- und Zielbereich in der Hühlstraße, war außerdem von zahlreichen Besuchern gesäumt.

Beim Hauptlauf über 8,5 Kilometer gab es eine Titelverteidigung. Der Ahlener Jonas Barwinski meisterte die zehn Runden durch die Innenstadt in 28:53 Minuten und distanzierte den Zweitplatzierten Maximilian Worm von der LV Oelde um 51 Sekunden. Als Dritter gelang Markus Schuler (LV Oelde, 30:26) der Sprung auf das Treppchen.

Zur schnellsten Frau avancierte Ruth Hahne (LV Oelde) mit 35:55 Minuten. Dritte wurde ihre Teamkollegin Uschi Rammert (42:12).

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