TV Beckum trauert um Werner Huckebrink

Beckum / Neubeckum. Er wird den Menschen in Beckum fehlen. Ob in der Kommunalpolitik oder im heimischen Karneval, ob im Turnverein Beckum oder in der Firma ThyssenKrupp Industrial Solutions AG – Werner Huckebrink hinterlässt eine schmerzhafte Lücke. Im Alter von nur 62 Jahren starb der engagierte und beliebte Beckumer am Montag nach kurzer, aber schwerer Krankheit im Kreise seiner Familie im Krankenhaus.

Das Wohl seiner Heimatstadt und ihrer Menschen hat Werner Huckebrink immer am Herzen gelegen. Dafür engagierte er sich auf vielfältige Art und Weise. Da war sein politischer Einsatz im Stadtrat und der in SPD, der er seit 1987 angehörte. Im Rat war er von 1989 bis 1999 sowie erneut seit 2014 bis zu seinem Tod. In den Fachausschüssen waren besonders Kultur und Bildung seine Themen. Auch im Kreistag (1993 bis 1994) und im Aufsichtsrat der Beckumer Wohnungsgesellschaft GmbH war der Verstorbene aktiv.

Seine ganze Liebe gehörte dem Beckumer Karneval. Mehr als 45 Jahre stand er an der Spitze der Prinzengarde „Rot-Weiß“, die der Major Jahr für Jahr durch die Session führte. Er engagierte sich in der Dachgesellschaft „Na, da wären wir ja wieder“, war Mitglied bei den „Heimatlosen“.

Den TV Beckum, hier spielte er Jahrzehnte in der Handballabteilung, führte Huckebrink lange Jahre als Vorsitzender an. Bis zu seinem Tod war er als Beisitzer immer engagiert zur Stelle.

Schon seit der Ausbildung hielt er „seiner Firma Polysius“ die Treue. Auch nach den beiden Studien in Bielefeld und Frankfurt kehrte er in die Logistik zurück.

Verheiratet war Werner Huckebrink, er ist Vater von Sohn Henning und Tochter Julia sowie zweifacher Großvater, seit 1981 mit Ehefrau Eva, die er erst vor gut einem Jahr zu Grabe tragen musste. Geboren am Sudhoferweg in Beckum, lebte er mit der Familie seit 1985 in Neubeckum.

Mit der Familie trauen viele Freunde und Weggefährten um Werner Huckebrink, um einen Mann, der ihnen fehlen wird.


28. Breitensporttag des TV Beckum

Mitmach-Mix und Show begeistern

Zum 28. Mal hatte der TV am Sonntag zu diesem allseits beliebten Ereignis zu Spiel, Sport, Spaß und Unterhaltung in die beiden Turnhallen des Berufskollegs eingeladen. Von der Kissenschlacht auf dem Balken über eine Kletter-Partie auf dem Kletterfelsen bis hin zu luftigen Sprüngen auf dem großen Trampolin - dem Austoben waren keine Grenzen gesetzt. Die Allerkleinsten erfreuten sich an Kletterparadies, Hängebrücke oder Mini-Trampolin. Den Freundinnen Hannah und Theresa, beide zwölf Jahre alt und aus Beckum, gefiel die Vielfalt der Spielgeräte: „Es ist cool, dass es für alle was gibt und dass man so viele verschiedene Dinge ausprobieren kann.“

Familienvater Dominik Tebeck aus Beckum war ebenso begeistert. „Wir sind zum ersten Mal hier. Es wird viel auf die Beine gestellt und man sieht: Es wird gut angenommen“, stellte er fest. Auch Besucherin Andrea Bomke war positiv beeindruckt und fand: „Es ist wieder schön hier. Da hat sich der Turnverein viel einfallen lassen.“

Die Turnabteilung ließ sich nicht lumpen und stellte ein gewohnt abwechslungsreiches Programm auf die Beine. In drei Vorführungsblöcken zeigten die jungen Turnerinnen, was sie draufhaben. Los ging es mit den kleinsten Turnmäusen aus dem Bewegungskindergarten St. Sebastian. Sie stimmten die Besucher mit dem „Winterzauber“ auf das vorweihnachtliche Programm ein, während die Turnerinnen der Jahrgänge 2004 bis 2006 mit Trampolinakrobatik unter dem Motto „Jump“ überzeugten. Im zweiten Block zeigten die „Power Girls“, die Mädchen der Jahrgänge 1998 bis 2004, ihr Können unter anderem mit Übungen am Stufenbarren. Die Mädchen der Jahrgänge 1996 bis 2008 begeisterten das Publikum im dritten Block mit einer „James Bond“- Darbietung.

 

Zu guter Letzt – auch das hat Tradition beim TV Beckum – stattete der Nikolaus den kleinsten Gästen mit süßen Leckereien einen Besuch ab und blickte in strahlende Kinderaugen.


TVB-Turnerinnen glänzen vor eigenem Publikum

Beckum (gl). Bei den Bezirkseinzelmeisterschaften im Geräteturnen vor eigenem Publikum haben die Gastgeberinnen aus Beckum überzeugt. In zwei Wettkampfklassen belegten sie die ersten drei Podestplätze.

Treppchenplätze für Beckum belegten (h. v. l.) Emilia Schmiemann Jessica Mance (Bronze), Lina Mance, Anna-Sophie Galert (beide Platz eins) sowie Olivia Olfert und Lena Koslowski (beide Rang zwei). Prima Leistungen zeigten zudem (v. v. l.) Lia Kasperczyk, Hannah Thülig, Zoe Fernandez, Ida Stuckenschnieder, Kathrin Zolthoff, Vanessa Rempel, Linn Heese, Lucy Landermann und Leonie Thomas.

Im ersten Durchgang gingen 110 Turnerinnen an den Start und zeigten in fünf Altersklassen die Pflichtübungen der Leistungsstufe 5 bis 8. Im Wettkampf 4 starteten die Turnerinnen der Jahrgänge 2003 und 2004 und präsentierten wahlweise die Übungen der Leistungsklasse 6 bis 8.

Charlotte Fröhlich belegte im Vierkampf Rang sechs und wurde am Boden Zweite. Daisy Olfert, Finja Hüwel (Erste am Boden), Vicky Bunk und Inaara Rosenwick erturnten die Plätze zehn bis 13. Besonders erfolgreich waren die jüngsten Beckumerinnen in der Leistungsstufe 5 im Wettkampf 1 für die Jahrgänge 2007 und jünger. Lina Mance, Olivia Olfert und Emilia Schmiemann besetzten im Vierkampf die ersten drei Plätze auf dem Podest. Lina feierte neben dem Meistertitel im Vierkampf drei erste Plätze am Reck, Schwebebalken und am Boden. Vizemeisterin Olivia gewann am Sprung, wurde Zweite am Reck und Dritte am Boden. Emilia siegte am Boden und wurde Zweite am Balken. Ida Stuckenschnieder (Gesamt-Fünfte, Sieg am Sprung), Leonie Thomas (9.), Hannah Thülig (11.), Zoe Fernandez (18.) Lucy Landermann (19.), Lia Kasperczyk (22.) und Linn Heese (24.) komplettierten das erfolgreiche Beckumer Team.

Im Kürbereich starteten 45 Turnerinnen in drei Schwierigkeitsstufen entsprechend der Anforderungen aus den Münsterlandligen (MLL) 1 bis 3. Im Wettkampf 6a (MLL 3) zeigten nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Julia Kortenjan drei TVB-Turnerinnen, die erst kürzlich in den Kürbereich gewechselt waren, ihr Können. Mit Platz vier im Vierkampf erzielte Kristin Schwichtenhöwel die beste Platzierung. Im Sprung gelang ihr Platz drei. Lena Post wurde Achte, Henriette Schröder Elfte.

Im Wettkampf 7a (MLL 2) wagte Lisa Kaiser den Sprung in die höhere Leistungsklasse und wurde Siebte. Im Wettkampf 7b (MLL 2) gingen die routinierten Kürturnerinnen aus der Münsterlandliga 3 an den Start und bereiteten sich so auf die Anforderungen des Aufstiegswettkampfes zur 2. Liga am 28. November in Greven vor.

Souverän belegten Anna-Sophie Galert, Lena Koslowski und Jessica Mance auch in dieser Wettkampfklasse die ersten drei Plätze.

Viele Podestplätze, Pech für Leiber

Beckum (gl). Neben dem Meistertitel im Vierkampf erzielte Anna-Sophie Galert Rang eins am Barren, Balken und Boden. Vizemeisterin Lena Koslowski freute sich über den zweiten Platz am Balken und Boden sowie Position drei am Sprung und Barren. Jessica Mance war als Drittplatzierte beste Turnerin am Barren, wurde Zweite am Boden und Dritte am Balken.

Kathrin Zolthoff landete auf Platz sechs im Vierkampf. Vanessa Rempel und Stefanie Schnieders zeigten ihre drei Spezialgeräte und wurden Siebte beziehungsweise Achte.

Alexandra Leiber musste als Sprungsiegerin nach zwei Übungen verletzt pausieren. Das ist besonders bedauerlich, da sie nun vier Wochen fehlen und damit den Aufstiegswettkampf verpassen wird.

 

Bericht/Bild aus "Die Glocke" vom 28.11.2015


Wersewalker wieder vorn

Beckum (gl). Die Wersewalker vom TV Beckum holten als Mannschaft beim Westfalenwalk im Nordic Walking in der Vereinswertung den dritten Platz. Damit wurde die gute mannschaftliche Leistung belohnt.

In vier Orten wurde gewalkt und um Punkte gekämpft: Herne, Halver, Möhne und Ahlen standen auf dem Wettkampfplan.

Die gute Mannschaftsleistung spiegelt sich auch in folgender Einzelwertung wieder.

Kurzstrecke (fünf bis sieben Kilometer): Heike Bruns und Stephanie Welle punktgleich auf dem vierten Platz.

Mittelstrecke (zehn bis zwölf Kilometer): Waltraud Meyer Platze vier, Sabine Kortstegge Platz fünf, Norbert Bruns Platze vier.

Langstrecke (17 bis 22 Kilomter): Petra Nentwig Platz vier, Siegfried Kochskämper Platz acht (ihm fehlt krankheitsbedingt ein Wettkampf).

Die Siegerehrung findet erst zu Beginn der neuen Saison vor dem ersten Wettkampf statt. Der Pokal wurde bereits inoffiziell beim Herbstwaldlauf an die TVB-Athleten ausgehändigt.

Auch ein erfolgreiches Team kann noch weitere Nordic Walker gebrauchen. Trainiert wird jeweils am Samstag ab 14.30 Uhr ab der Turnhalle der Eichendorffschule an der Neißer Straße in Beckum.

Unser Bild zeigt (v. l.) Norbert Bruns, Waltraud Meyer, Heike Bruns, Stephanie Welle, Holger Meyer, Sabine Kortstegge, Trainer Siegfried Kochskämper, Petra Nentwig und Wilfried Richter


Kirsten Scheiperpeter erfolgreich beim 41. Neubeckumer Herbstwaldlauf

Neubeckum (vas). Der 41. Neubeckumer Herbstwaldlauf am Sonntag begeisterte die rekordverdächtige Anzahl von mehr als 250 Starter/innen mit den beliebten Strecken und bestem Laufwetter. Hauptorganisator Hans Micke kommentierte: „Es geht uns nicht um die Teilnehmerzahlen, sondern um den Spaß jedes Einzelnen.“

Erste Frau war Christiane Postert (LG Ems Warendorf) in 40:52 Minuten. Kirsten Scheiperpeter (TV Beckum) war mit 50:01 Minuten auf der anspruchsvollen Strecke die beste Starterin aus dem Kreis Beckum. Sie rückt damit in der Cup-Wertung auf Platz zwei hinter Uschi Rammert vom LV Oelde (50:31) vor.


TV Beckum Athleten überzeugen beim Werfertag in Oelde

Oelde (vas). Beim Werfertag des LV Oelde zeigten Athleten aus Beckum, Münster, Olfen, Liesborn, Oelde, Ahlen und Ergste bei sonnigem Herbstwetter tolle Leistungen mit der Kugel, dem Speer, Diskus, Hammer oder beim Stabhochsprung.

Im Speerwurf hoffte Christopher Braam (TV Beckum) wieder auf einen 60-Meter-Wurf wie im letzten Jahr, doch dieses Mal reichte es nur für 52,39 Meter, womit er dennoch mit Abstand die beste Weite des Tages hatte. Braam konnte erst beim zweitletzten Versuch einsteigen. Sein zweiter Versuch sah vielversprechend aus, war aber übergetreten.

Das gleiche Ärgernis passierte Vereinskollege Carsten Gundlach (M35), der am Ende mit 48,93 Metern aber auch eine super Weite erreichte.

Für bewunderndes Raunen sorgte auch Hubert Harting von der LG Ahlen, der mit über 65 Jahren die Kugel auf 12,85 Meter stieß und damit viele junge Konkurrenten übertraf. Saskia Krüger (TV Beckum) und Miriam Erdhütter (LV Oelde) erreichten mit der Kugel beide 9,14 Meter. Erdhütter brillierte auch im Diskus- und Hammerwurf mit Weiten von 30,40 Metern und 32,02 Metern, womit sie nah an ihre Bestleistungen heranreichte.

Im Speerwurf der Frauen erreichte Josephine Bednorz (TV Beckum) mit 33,11 Meter eine beeindruckende Leistung. Vereinskollege Simon Kemper überzeugte im Diskuswurf (40,90 Meter) und Kugelstoßen (12,11 Meter) bei den Männern.

Berichtausschnitte/Bild aus "Die Glocke" vom 02.10.2015


Wersewalker liegen vorne

Beckum (gl). Die Wersewalker des TV Beckum waren in Ahlen beim „Mammutwalk“ erfolgreich – dort kamen Petra Nentwig und Siegfried Kochskämper über 22 Kilometer im Nordic Walking jeweils mit persönlicher Bestzeit auf den dritten Platz. Petra Nentwig verbesserte ihre Zeit aus dem Vorjahr um neun Minuten.

Über elf Kilometer Nordic Walking holte Waltraud Meyer Platz fünf, Sabine Korstegge Rang sechs und Norbert Bruns Platz elf. Heike Bruns kam über sechs Kilometer als Sechste, Stephanie Welle als Elfte ins Ziel.

Bei den Walkern schaffte Wilfried Richter in persönlicher Bestzeit über sechs Kilometer den vierten Platz. Holger Meyer walkte mit mehr als neun Stundenkilometern über elf Kilometer auf Platz fünf. Er war damit vereinsintern der schnellste Teilnehmer.

Bericht aus "Die Glocke" vom 02.10.2015


Industriekultur zieht Turnerinnen in Bann

Anlass für einen Ausflug war das 45-jährige Bestehen der Gymnastikgruppe „Bein hoch“ im TV Beckum. Industriekultur war angesagt, als 22 Frauen ins Ruhrgebiet fuhren.

In Duisburg informierte eine zweistündige Hafenrundfahrt über die Entwicklung und Bedeutung von Europas größtem Binnenhafen. Bei einem Imbiss in einem Lokal des Innenhafens beendete ein Alarm das Beisammensein, der sich nach Anfahrt eines Löschzugs als Fehlalarm herausstellte. Im Gasometer in Oberhausen fand die Führung durch die Ausstellung „Der schöne Schein“ interessierte Zuhörerinnen. Danach beeindruckte die Lichtinstallation an den Wänden des über 100 Meter hohen Gasometers. Eine Fahrt mit dem schnellen Aufzug auf die Plattform beendete den Aufenthalt.

Der anhaltende starke Regen verhinderte den vorgesehenen Besuch der begehbaren Brückenskulptur über den Rhein-Herne-Kanal und die Außenansicht des Oberhausener Schlosses. Ein festliches Abendessen im Restaurant „Kaisergarten“ in Oberhausen rundete den Jubiläumstag ab. Zufrieden kehrten die Teilnehmerinnen nach Beckum zurück.

Industriekultur im Ruhrgebiet erlebten die 22 Frauen aus den Reihen der Turngruppe „Bein Hoch“ des TV Beckum bei ihrem Ausflug aus Anlass des 45-jährigen Bestehens der Gruppe.

Bericht/Bild aus "Die Glocke" vom 08.09.2015

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