Hannah Berger spielte eine bärenstarke Abwehr und konnte so manchen Treffer mit vorbereiten.

Beckum. In der Hinrunde hatten sie sich dem TV Verl noch geschlagen geben müssen. Mit dem Tabellenzweiten empfingen die Beckumer Juniorinnen am vergangenen Samstag einen der stärksten Gegner im Kampf um die begehrten Oberliga-Plätze. Die Partie startete auf beiden Seiten erwartungsgemäß temporeich, doch die Beckumer agierten eine Spur souveräner. Trainer Dirk Nordberg verzichtete auf eine 6:0, ließ seine Defensive sehr offen, hielt sie dafür extrem beweglich. Ein gutes Mittel, um den TV Verl früh zu stören, sich einige gute Kontermöglichkeiten zu erarbeiten. „Wir haben eine tolle Abwehrarbeit gemacht, sind gut in die erste und zweite Welle gekommen, haben fast noch zu wenig daraus gemacht – hätten viel früher und höher das Spiel für uns entscheiden können. Insgesamt haben wir ein richtig gutes Spiel geliefert, haben das Körperliche angenommen und das, obwohl der Kader mit zwei Verletzten recht dünn besetzt war,“ freute sich Nordberg. Weiterlesen

Das tut beim Zuschauen schon weh: Beckums Jannick Striethorst wird hier klar siebenmeterreif gefoult. Bild: Wegener

Beckum (hh). „Der Beckumer Karneval schlägt die Soester Allerheiligenkirmes“ – mit einem breiten Grinsen im Gesicht fasste TVB-Trainer Thomas Vogt die Partie seiner Bezirksliga-Handballer gegen den Soester TV II zusammen. Mit 32:30 (17:15) hatte das junge Beckumer Team gestern Abend den Aufstiegsaspiranten unerwartet, aber völlig verdient besiegt.
„Das war eine super kämpferische Leistung der gesamten Mannschaft“, lobte der Trainer und hob einen Spieler noch hervor. Jannick Striethorst zeigte sich nicht nur fünfmal vom Siebenmeterpunkt bombensicher, sondern warf auch noch sieben weitere Tore aus dem Spiel heraus.
Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit steigerte sich der TVB – angefeuert von zahlreichen begeisterten Zuschauern in der Jahnhalle – in der zweiten Halbzeit von Minute zu Minute. Über 23:19 (39.) und 26:22 (48.) zogen die Gastgeber auf 29:24 (51.) davon. Weiterlesen

Die Regentschaft endet am Sonntag für Beckums Stadtprinz Egbert I. (Wißling) und seinen Hofmarschall Ingo Rieping (links). Zum Start in die Session gibt die Tollität den goldenen Stadtschlüssel an Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann zurück. Bild: Foto-Kult

Der freudige Start in die neue närrische Session auf der einen Seite, der mit Wehmut verbundene Abschied vom noch amtierenden Stadtprinzen auf der anderen Seite: Zum Karnevalsauftakt am 11.11. schlagen in der Brust der heimischen Karnevalisten in der Püttstadt immer zwei Herzen. Doch am Ende wird der Frohsinn mit Sicherheit eindeutig überwiegen, wenn es am Sonntag um 11.11 Uhr auf dem Beckumer Marktplatz vor dem alten Rathaus mit Volldampf in die Session 2019 geht.

Am Sonntag ist endgültig die Stunde des Abschieds für Stadtprinz Egbert I. (Wißling), seinen Hofmarschall Dr. Ingo Rieping und den von der Karnevalsgesellschaft „Na, da wären wir ja wieder“ gestellten Stadtelferrat gekommen. Am 11.11. gibt die Beckumer Tollität traditionsgemäß den goldenen Stadtschlüssel an den Bürgermeister zurück.

Genau das bleibt auch Egbert I. nicht erspart, der damit die Insignien seiner Macht abgegeben muss. Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann kann somit zumindest bis zur nächsten Stadtübergabe am 3. März in seinem Amtssessel Platz nehmen. Weiterlesen

Eine der besten Beckumer Spielerinnen war Ina Michels, die sich auf ihrer Kreisläufer-Position gut verkaufen konnte. Allein konnte aber auch sie das Spiel nicht zum Guten wenden.

Ahlen. Wenn der Tabellendritte zum Letzten fährt, noch dazu mit einem ausgeruhten, breitaufgestellten Kader, sollte man meinen, dass das Ergebnis vorherzusehen wäre. Doch weit gefehlt. Die Weibliche B2 des Beckumer TV legte zwar mit einem Tor vor, konnten sich im Verlauf der ersten Viertelstunde aber nicht absetzen. Im Gegenteil. Ab der 14. Minute schmolz ihr Zwei-Tore-Vorsprung dahin: das HLZ traf siebenmal in Folge. Und während die Heimmannschaft den Sieg von Anfang an (hörbar) wollte, sich gegenseitig anfeuerte, war es auf der Beckumer Seite ungewohnt still.
„Es gab unnötig viele Ballverluste, wir sind nicht konsequent durchgegangen. Und wenn wir durch waren, haben wir es dem Heim-Torwart leicht gemacht, nicht gezielt genug geschossen“, kommentierte Dirk Nordberg, Trainer des TVB.Und so endete die erste Hälfte mit einem verdienten 11:7 für Ahlen. Auch die Kabinenansprache schaffte keinen Gesinnungswechsel: die Gäste wirkten bestenfalls bemüht. Es wurden Siebenmeter verworfen, die eigenen Konter ausgebremst. Weiterlesen

 

Für Beckum turnten (hinten v. l.) Lia Kohl, Merle Ruhmann, Jule Schiller, Hannah Thülig, Emilia Schmiemann, Zoe Fernandez, Lisa Jung, Alyssa Wiesrecker und Hana Abu-Rasched, (vorne v. l.) Lia Kasperczyk, Emma Supe, Céline Akköse, Linn Heese, Maja Hackelbörger, Lina Mance, Paulina Pikos und Sophie Jung.

Beckums Talente sind von den Bezirksliga-Rückrundenwettkämpfen im Gerätturnen in Ibbenbüren mit einem Meistertitel, einem Vizemeistertitel und einer Bronzemedaille in der Mannschaftswertung als erfolgreichstes Team der Wettkämpfe heimgekehrt.

In der Wettkampfklasse I (Jahrgang 2009 und jünger) turnten zwei Beckumer Teams. Die Bezirksliganeulinge der zweiten Mannschaft zeigten in ihrer ersten Saison ordentliche Leistungen und belegten Rang acht bei 14 Teilnehmern. Daran beteiligt waren Elisa Salonna, Celina Gumenuk, Paula Tigges, Franziska Sudholt, Amy Sue Hintz und Giada di Bartolo.

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Mit einem guten zweiten Platz über die Halbmarathonstrecke im Nordic Walking ist Siggi Kochskämper von den Wersewalkern des TV Beckum vom Walkingday aus Oberhausen zurückgekehrt. Bis zur Hälfte der Strecke war er mit Bestzeit unterwegs. Ab dem 16. Kilometer hatte Kochskämper plötzlich Probleme mit seiner Rückenmuskulatur. So konnte er keinen Angriff mehr auf die Spitze starten und musste seinen zweiten Rang nach hinten absichern.

Bericht/Bild aus „Die Glocke“ vom 20.09.2018

Die Siegerinnen beim Junioren-Stabhochsprung-Meeting in Beckum: (v. l.) Moana Lou Kleiner, Leni Freyja Wildgrube und Anna Sailer. Bild: Zwehn

U18-Europameisterin fliegt zum Sieg bei den Juniorinnen

Die Favoritin fliegt zum Sieg beim Juniorinnen-Springen im Rahmen des 20. Beckumer Volksbank-Stabhochsprung-Meetings: Die amtierende U18-Europameisterin und U18-Vizeweltmeisterin Leni Freyja Wildgrube vom SC Potsdam setzte sich am Sonntag im Beckum Jahnstadion souverän gegen die starke Konkurrenz durch und sicherte sich den Platz ganz oben auf dem Siegerpodest. Mit übersprungenen 4,01 Metern zeigte die 17-Jährige eine abgerundete Leitung und machte auch bei schwierigen Windbedingungen deutlich, dass ihr die Zukunft beim Stabhochsprung nicht nur in Deutschland gehört.

Acht junge Athletinnen gingen am Sonntag im Vorspringen vor den Weltstars an den Start. Von Beginn an dominierten die beiden Gäste vom SC Potsdam die gesamte Konkurrenz. Die beidem von Toralf Neumann, Trainer am Olympia-Stützpunkt in Potsdam, betreuten Springerinnen überzeugten auf der ganzen Linie und machten den Sieg unter sich aus. Leni Freyja Wildgrube, sie kann auf eine Bestmarke von 4,26 Meter verweisen, stieg erst bei 3,76 Metern in den Wettkampf ein und hatte bis zu ihrer Siegeshöhe von 4,01 Metern nur einen Fehlversuch.

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Hoch hinaus ging es für Katie Nageotte. Sie übersprang in Beckum zum ersten Mal bei einem Freiluft-Wettkampf 4,80 Meter. Damit siegte sie. Bild: Edelkötter

Trotz schwieriger Bedingungen haben die rund 3500 Zuschauer gestern ein hochklassiges 20. Internationales Stabhochsprung-Meeting verfolgen können. Am Anlauf störten Wespen die Konzentration der Sportlerinnen, an der Matte wehte ein zum Teil starker Wind. Am Besten kam damit Katie Nageotte aus den USA zurecht. Sie gewann mit persönlicher Bestleistung von 4,80 Metern. Die junge Amerikanerin, die in diesem Jahr in der Halle bereits 4,91 Meter übersprang, schaffte in Beckum als einzige der da noch verbliebenen drei Stabhochspringerinnen die 4,80 Meter. Topfavoritin und Fünfmeter-Springerin Sandi Morris scheiterte an der Höhe ebenso wie Ninon Guillon-Romarin aus Frankreich, die einen Landesrekord hätte aufstellen können. Morris hatte etwas Pech, bei ihrem dritten Versuch blies der Wind besonders stark.

Die EM-Bronzemedaillengewinnerin Holly Bradshaw wurde mit übersprungenen 4,60 Metern Vierte. Meeting-Rekord-Halterin Yarisley Silva aus Kuba schied früh aus. Sie hörte nach 4,18 Metern auf, weil die Achillessehne schmerzte. „Sie hat Angst, dass die Sehne reißt“, erläuterte Christoph Kelzenberg die Beweggründe der Kubanerin. Für Kelzenberg war dieses Meeting ein besonderes. Er erhielt vom Bernhard Bussmann, Vizepräsident des Westfälischen Fußball- und Leichtathletikverbands, die Silberne Ehrennadel überreicht.
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