Nach dreimonatiger, verletzungsbedingter Pause meldete sich Siggi Kochskämper bei seinem ersten Wettkampf mit einer starken Zeit zurück. Beim Herbstwaldlauf in Neubeckum kam er über 5 km Walking in 0:34:26 h  als 1. Walker ins Ziel.

Die Siegesfaust: Beckums Trainer Roland Berief zeigt mal an, wer die Nase vorn hat.

Beckum (hh). Mit einer blütenweißen Weste gehen die Handballer des TV Beckum in die Herbstpause. Mit 25:22 (11:13) besiegte die Mannschaft von Trainer Roland Berief am Samstag im Nachbarschaftsderby den TV Ennigerloh und blieb damit auch im vierten Saisonspiel ungeschlagen.
Doch einfach machte es der TVE dem TVB nicht. Vor allem in der ersten Hälfte zeigten sich die Gäste in der Jahnhalle gegenüber den vorigen Spielen deutlich verbessert. Die Abwehr hatte die quirligen Beckumer Angreifer über weite Strecken gut im Griff und auch mit der Offensive war TVE-Trainer Martin Nelling zufrieden: „Wir sind auch dahin gegangen, wo es wehtut“, lobte er den Zug zum Tor, den seine Spieler bewiesen. Verdienter Lohn: Den 5:7-Rückstand (13.) egalisierten die Gäste beim 8:8 (20.) und gingen mit einer 13:11-Führung in die Pause. Das hatten die Hausherren so nicht geplant. „Wir haben zu viele 100-prozentige Chancen vergeben“, ärgerte sich Roland Berief und appellierte in der Kabine an den Kampfgeist seiner Sieben. Und die ging in der zweiten Hälfte tatsächlich wesentlich entschlossener zu Werke. Schon nach fünf Minuten war beim 13:13 der Ausgleich geschafft. Der TVE dagegen verfiel im Angriff in alte Fehler und rannte sich immer wieder in der Beckumer Abwehr fest, statt weiter konsequent in die Tiefe zu gehen. Weiterlesen

Lilian Kliewe und ihr Team präsentierten sich gegen den ASV Hamm-Westfalen nicht gerade als die durchsetzungsstarkenFavoriten, sie sie eigentlich waren.

Hamm. Das war nicht schön. Nicht für die Fans, nicht für den Trainer und garantiert auch nicht für das Team des TV Beckum. Es war als klarer Favorit zum ASV Hamm-Westfalen gereist, der bislang alle Vorrunden-Begegnungen verloren hatte und somit den letzten Platz der Tabelle bekleidete. Die Mannschaft von Dirk Nordberg, bis auf ein paar Kleinigkeiten wieder fit und einsatzbereit, sollte das Ding also rocken. Umso überraschender war das, was sich dem geneigten Betrachter darbot. Hamm konnte schnell mit zweien in Führung gehen. Beckum zog zwar bereits in der vierten Minute gleichauf (2:2), wirkte aber müde und unentschlossen. Das gewohnt schnelle Spiel, der Kampfgeist und vor allen Dingen die gnadenlos gute Abwehr: alles zuhause gelassen. Selbst die Torhüter passten sich der halbherzigen Vorgehensweise an, ließen so gut wie alles rein. Der ASV dagegen puschte sich durch den unerwartet knappen Spielstand in Feierlaune. Weiterlesen

Theresa Schlautmann heißt die nicht mehr ganz so neue Neue zwischen den Pfosten des TVB. Mittlerweile fester Bestandteil der weiblichen A und eine echte Bereicherung.

Beckum. „Wir haben wirklich schwach begonnen, haben einfach nicht ins Spiel, nicht in die richtigen Abläufe gefunden. In der ersten Hälfte war Neuenkirchen ganz klar die dominantere, spielbestimmende Mannschaft“, analysierte Dirk Nordberg die Leistung seiner weiblichen A gegen den SuS Neuenkirchen 09. Bereits in der achten Minute lag Beckum mit vieren zurück (3:7). Im Laufe der Zeit fing die Heimsieben sich, konnte sich langsam heran kämpfen. Trotzdem wirkte der SuS entschlossener, agierte druckvoller und blieb federführend. Da die Beckumer Juniorinnen ihren Kampfgeist schon häufiger unter Beweis gestellt hatten, waren die Erwartungen, trotz des Halbzeit-Rückstands von 16:20 hoch. „In der zweiten Hälfte lief es besser. Wir haben deutlich mehr investiert, konnten eine stabile Abwehr stellen, haben das Tempo angezogen und sind mutig in die 1:1-Situationen gegangen.“, so Nordberg. Weiterlesen

Jennifer Suhr fliegt über 4,75 Meter zum US-Sieg

Die Weltklasse-Stabhochspringerinnen stellten sich nach einem hochklassigen Meeting im Jahnstadion und der Siegerehrung zum Erinnerungsbild auf.

Die Olympia-Siegerin von London, Hallenweltmeisterin und Weltjahresbeste ist ihrer Favoritenrolle gerecht geworden: Jennifer Suhr hat das 21. Beckumer Volksbank-Stabhochsprung-Meeting im Jahnstadion gewonnen. Die US-Amerikanerin flog als einzige der zwölf Athletinnen über die sehr gute Höhe von 4,75 Metern und sicherte sich damit den Titel. Nach Sandi Morris in 2017 und Katie Nageotte im Vorjahr ist sie die dritte Siegerin aus den USA in Folge.

Die zwölf Weltklasse-Springerinnen lieferten sich in Beckum bei sehr guten Bedingungen einen heißen Kampf. Dass gleich vier Athletinnen die Marke von 4,70 Metern überfliegen, das kommt selbst bei den ganz großen Titelkämpfen ganz selten vor. Gleich fünf Mal lag dabei die Latte für einen nationalen Rekord auf – ein Mal mit Erfolg: Die Slowenin Tina Sutej stellte mit eben diesen 4,70 Metern ihren nationalen Rekord ein. Drei Mal versuchte sich die Chinesin Xu Huiqin am asiatischen Rekord von 4,75 Metern, wobei sich jeweils nur ganz knapp scheiterte und sich schließlich mit 4,65 Metern begnügen musste.

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Jennifer Suhr siegt bei ihrer Premiere

Unangefochten: Jennifer Suhr musste sich zwar strecken, überwand aber trotzdem mit 4,75 Meter die größte Höhe. Bilder: Inderlied

Die derzeit beste Stabhochspringerin der Welt hat auch das Internationale Meeting in Beckum gewonnen. Im Jahnstadion musste sich die US-Amerikanerin Jennifer Suhr aber gewaltig strecken, um ihre junge Konkurrentin Ninon Guillon-Romarin hinter sich zu lassen. Ein Sprung über 4,75 Meter reichte der 38-jährigen Olympiasiegerin von London zum Sieg. An der Höhe von 4,80 Meter scheiterte sie aber kurz vor der Weltmeisterschaft.

Am Freitag noch ein Wettkampf im Rahmen der Diamond League in Brüssel, in drei Wochen Leichtathletik-WM in Katar: Mittendrin haben sich die besten Stabhochspringerinnen der Welt im beschaulichen Beckum pudelwohl gefühlt. „Ich bin froh, dass ich hier springen konnte“, sagte etwa Martina Strutz. Die Deutsche absolvierte nach 14 Monaten Pause ihren ersten Wettkampf, hatte aber noch mit den Nachwirkungen ihrer Achillessehnen-Operation zu kämpfen.

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Veranstaltung hat das Zeug zum Dauerbrenner

Los geht’s: Der Start des 1,7-Kilometer-Jugendwettbewerbs. Der Pütt-Tage-Lauf war ein riesiger Erfolg – mit rund 400 Teilnehmern wurde der Vorjahreswert von 300 deutlich übertroffen. Bilder: Simon Brandt

Jede Tradition braucht einen Anfang. Im vergangenen Jahr sind die Beckumer Pütt-Tage erstmals durch eine Laufveranstaltung bereichert worden. Die Resonanz war so positiv, dass die logische Konsequenz nur eine Wiederholung sein konnte.

Die Ausrichter von der SG Rote Erde Beckum, dem Ski-Club Beckum und dem TV Beckum können sich bestätigt sehen. Die zweite Auflage des Pütt-Tage-Laufs war ein riesiger Erfolg, mit zirka 400 Teilnehmern wurde der Vorjahreswert von 300 deutlich übertroffen.

Die Strecke, allen voran der Start- und Zielbereich in der Hühlstraße, war außerdem von zahlreichen Besuchern gesäumt.

Beim Hauptlauf über 8,5 Kilometer gab es eine Titelverteidigung. Der Ahlener Jonas Barwinski meisterte die zehn Runden durch die Innenstadt in 28:53 Minuten und distanzierte den Zweitplatzierten Maximilian Worm von der LV Oelde um 51 Sekunden. Als Dritter gelang Markus Schuler (LV Oelde, 30:26) der Sprung auf das Treppchen.

Zur schnellsten Frau avancierte Ruth Hahne (LV Oelde) mit 35:55 Minuten. Dritte wurde ihre Teamkollegin Uschi Rammert (42:12).

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