Da war die Welt noch in Ordnung. Leider musste Anna Kuhlhüser, nach einem harten Treffer gegen den Kopf, vom Platz – glücklicherweise ohne schwerwiegende gesundheitliche Folgen.

Beckum. Zwei Spielerinnen verletzt, große Teile der Mannschaft durch die erste Grippewelle geschwächt – die Personalsorgen waren dem Beckumer Trainer Dirk Nordberg anzusehen. Auch der Umstand, nur eine Torhüterin im Kader zu haben, sollte sich als problematisch erweisen. „Wir tun uns im Moment schwer in die Saison reinzukommen: Wir hatten nicht so den Zug zum Tor, wir hatten keinen Zugriff auf’s Spiel, wir waren in gewisser Hinsicht nicht bereit genug. Klar, wir hatten viele angeschlagene Spielerinnen, dazu die Verletzungen zweier durchsetzungsstarker Mädchen, im Grunde mussten wir mit einer Rückraum-Besetzung spielen“, kommentierte der Trainer des TVB. Trotz der für sie günstigen Umstände hatten die Gäste vom FC Vorwärts Wettringen zunächst Mühe in der Chancenverwertung. Lange waren beide Teams gleichauf. Weiterlesen

Anna Kuhlhüser ließ nicht allzuviel zu.

Kamen-Heeren. „Mit Heeren-Königsborn hatten wir keinen schweren Gegner. Trotzdem wollten wir unser Bestes geben. Klar, um zu gewinnen reichte weniger, wir wollen aber wachsen, besser werden. Also nutzen wir solche Begegnungen, um uns auszuprobieren, auch mal risikoreiche Pässe zu spielen“, meinte Dirk Nordberg, Trainer der Beckumer Mannschaft nach der Partie. Und so drückten die Gäste mächtig aufs Tempo, gingen gut in die Zweikämpfe, spielten sich viele Sachen heraus, starteten manch starken Angriff aus dem Rückraum. Zur Halbzeit führte die Nordberg-Sieben mit 8:13. „In der zweiten Hälfte ist der Gegner völlig eingebrochen, konnte überhaupt nicht mit unserer Athletik, mit unserer Laufleistung mithalten. Jana Güttler und Hanna Große-Westhoff haben die Mannschaft immer wieder gut nach vorn getrieben, haben schöne, intelligente Pässe gemacht oder sind selbst in die Zweikämpfe gegangen und haben viele Siebenmeter rausgeholt“, lobte Trainer Nordberg. Weiterlesen

Wer ist schneller? Beckums Kai Leinkenjost (r.) im Bodenduell gegen seinen Hammer Kollegen. Bild Wegener

Beckum (hh). Nur eine Sekunde fehlte dem TV Beckum zum ersten Punktgewinn in dieser Saison. Doch dann nahm sich Lars Haller Ball und Herz und brachte den Hammer SC mit dem Schlusspfiff noch mit 35:34 (16:19) in Führung.
„Pech, aber wir haben es verpasst, den Sack zuzumachen“, bedauerte TVB-Trainer Thomas Vogt. Dabei hatte es über weite Strecken der zweiten Halbzeit so ausgesehen, als ob die junge Beckumer Mannschaft das Spiel für sich entscheiden könnte. Nach einem ausgeglichenen Beginn hatten sich die Gastgeber in den letzten vier Minuten des ersten Abschnitts von 15:15 auf eine 19:16-Pausenführung abgesetzt.
Auch danach lief es gut für den TVB. Die Vogt-Sieben führte über 22:18 (34.) und 25:21 (40.) zehn Minuten vor dem Ende mit 29:25. Und der Vorsprung hätte noch viel höher sein können. Weiterlesen

Beckum. Zum Start der Saison hatten unsere Mädels den Hammer SC zu Gast und konnte das Spiel für sich entscheiden. Nach einem nervösen Start von beiden Mannschaften stand es nach fünf Minuten 3:1 für die heimische Sieben. Das Spiel war von den Abwehrreihen und starken Torhüterleistungen geprägt. Joyce hielt einige 100 % Torwürfe, ganz starke Leistung. Erst kurz vor der Halbzeit konnte sich der TVB auf 7:2 absetzen. Mit diesem Ergebniss ging es dann zum Pausentee.
Unsere Sieben machte da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatte und schraubte das Ergebnis durch schöne Kombinationen bis zur 30. Min auf 13:4. Anschließend verwaltete man das Ergebnis bis zum17:8.

Nun geht es nächste Woche zum Klassenprimus und Angstgegner Soest. Dort hängen die Trauben zu hoch, aber ein achtbares Ergebnis sollte das Ziel sein.
Go Mädel go

Bericht:Thomas Mihlan
Bilder: Claudia Hartmann

Siggi Kochskämper-Wilfried Richter

  Auch beim Emssee-Lauf in Warendorf waren die Wersewalker vom TV Beckum nicht zu schlagen. Wilfried Richter kam in persönlicher Bestzeit von 0:34:42h als Erster über 5km Walking ins Ziel. Zum ersten Mal gelang es ihm unter 35 Minuten zu bleiben. Siggi Kochskämper konnte sich als Sieger über die 10km Strecke in 1:11:36h feiern lassen.

Zur Eröffnung der Beckumer Pütt-Tage läuteten erstmals die Läufer das sportliche Geschehen ein („Die Glocke“ berichtete). Beim 42. Stadtfest ging erstmals der Sparkassen Pütt-Tage-Lauf über die Bühne.

Das Breitensportereignis umfasste einen Bambinilauf zur Eröffnung sowie einen 1,7 Kilometer langen Jugendlauf, einen 4,3-Kilometer-Charitylauf und einen 8,6 Kilometer langen Hauptlauf. Besonders der Charitylauf des Lions Club Ahlen-Beckum erfreute sich mit 125 Teilnehmern sehr großer Beliebtheit bei den Aktiven aus Beckum und Umgebung. Die Startgebühren kommen gänzlich sozialen Projekten in Beckum zugute. Mit dem Lauf möchte das Organisationsteam der SG Rote Erde Beckum, dem Ski-Club Beckum und dem TV Beckum speziell Gruppen wie Lauftreffs, Vereine, Clubs oder Nachbarschaften ansprechen.

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(v.l.n.r.) Siggi Kochskämper – Petra Nentwig – Wilfried Richter

Bei fast idealen Bedingungen( nur der Wind war etwas stark) gingen 3 Wersewalker vom TV Beckum am Freitagabend beim Emslauf in Einen an den Start.

Über 5,4km jagte Wilfried Richter in persönlicher Bestzeit von 0:37:46 h auf Platz 1. Über 10 km musste sich Petra Nentwig lange einer Walkerin aus Telgte erwehren, bis sie 3km vor dem Ziel anziehen konnte und davon eilte. Siggi Kochskämper wurde nach hinten raus immer schneller und konnte 500 m vor dem Ziel zu Petra Nentwig aufschließen. Schulter an Schulter überquerten beide als jeweils  2. in 1:11:29h die Ziellinie.

Die Kanuabteilung startet nach den Sommerferien ab dem 30.08.2018, jeweils Donnerstag in der Zeit von 17:30 h – 19:30 h, mit ihrem Sommer-Training am Bootshaus in Dolberg an der Lippe. Das spielerische Training unter fachlicher Anleitung durch Rasmus und Jona ist nicht nur für Abteilungsmitglieder, sondern auch für alle Interessierten ab 12 Jahren gedacht. Hier kann man auf der Lippe völlig unverbindlich das Kanufahren und das Vereinsleben der Kanuten kennen lernen, und/oder sein vorhandenes Wissen und Können vertiefen sowie Fachsimpeln. Mitzubringen sind Badesachen und wenn möglich, Schuhe die nass werden dürfen. Der Rest wird von uns kostenlos leihweise zur Verfügung gestellt. Das Schwimmen können ist Voraussetzung.. Fragen beantwortet der Trainer Rasmus unter rasmus.rolf@googlemail.com gern. Weitere Infos sowie die Anfahrt zum Bootshaus und www.tv-beckum.de/kanu/kanu-news-2018

Die Siegerinnen beim Junioren-Stabhochsprung-Meeting in Beckum: (v. l.) Moana Lou Kleiner, Leni Freyja Wildgrube und Anna Sailer. Bild: Zwehn

U18-Europameisterin fliegt zum Sieg bei den Juniorinnen

Die Favoritin fliegt zum Sieg beim Juniorinnen-Springen im Rahmen des 20. Beckumer Volksbank-Stabhochsprung-Meetings: Die amtierende U18-Europameisterin und U18-Vizeweltmeisterin Leni Freyja Wildgrube vom SC Potsdam setzte sich am Sonntag im Beckum Jahnstadion souverän gegen die starke Konkurrenz durch und sicherte sich den Platz ganz oben auf dem Siegerpodest. Mit übersprungenen 4,01 Metern zeigte die 17-Jährige eine abgerundete Leitung und machte auch bei schwierigen Windbedingungen deutlich, dass ihr die Zukunft beim Stabhochsprung nicht nur in Deutschland gehört.

Acht junge Athletinnen gingen am Sonntag im Vorspringen vor den Weltstars an den Start. Von Beginn an dominierten die beiden Gäste vom SC Potsdam die gesamte Konkurrenz. Die beidem von Toralf Neumann, Trainer am Olympia-Stützpunkt in Potsdam, betreuten Springerinnen überzeugten auf der ganzen Linie und machten den Sieg unter sich aus. Leni Freyja Wildgrube, sie kann auf eine Bestmarke von 4,26 Meter verweisen, stieg erst bei 3,76 Metern in den Wettkampf ein und hatte bis zu ihrer Siegeshöhe von 4,01 Metern nur einen Fehlversuch.

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Hoch hinaus ging es für Katie Nageotte. Sie übersprang in Beckum zum ersten Mal bei einem Freiluft-Wettkampf 4,80 Meter. Damit siegte sie. Bild: Edelkötter

Trotz schwieriger Bedingungen haben die rund 3500 Zuschauer gestern ein hochklassiges 20. Internationales Stabhochsprung-Meeting verfolgen können. Am Anlauf störten Wespen die Konzentration der Sportlerinnen, an der Matte wehte ein zum Teil starker Wind. Am Besten kam damit Katie Nageotte aus den USA zurecht. Sie gewann mit persönlicher Bestleistung von 4,80 Metern. Die junge Amerikanerin, die in diesem Jahr in der Halle bereits 4,91 Meter übersprang, schaffte in Beckum als einzige der da noch verbliebenen drei Stabhochspringerinnen die 4,80 Meter. Topfavoritin und Fünfmeter-Springerin Sandi Morris scheiterte an der Höhe ebenso wie Ninon Guillon-Romarin aus Frankreich, die einen Landesrekord hätte aufstellen können. Morris hatte etwas Pech, bei ihrem dritten Versuch blies der Wind besonders stark.

Die EM-Bronzemedaillengewinnerin Holly Bradshaw wurde mit übersprungenen 4,60 Metern Vierte. Meeting-Rekord-Halterin Yarisley Silva aus Kuba schied früh aus. Sie hörte nach 4,18 Metern auf, weil die Achillessehne schmerzte. „Sie hat Angst, dass die Sehne reißt“, erläuterte Christoph Kelzenberg die Beweggründe der Kubanerin. Für Kelzenberg war dieses Meeting ein besonderes. Er erhielt vom Bernhard Bussmann, Vizepräsident des Westfälischen Fußball- und Leichtathletikverbands, die Silberne Ehrennadel überreicht.
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