Monats-Archive: August 2018

(v.l.n.r.) Siggi Kochskämper – Petra Nentwig – Wilfried Richter

Bei fast idealen Bedingungen( nur der Wind war etwas stark) gingen 3 Wersewalker vom TV Beckum am Freitagabend beim Emslauf in Einen an den Start.

Über 5,4km jagte Wilfried Richter in persönlicher Bestzeit von 0:37:46 h auf Platz 1. Über 10 km musste sich Petra Nentwig lange einer Walkerin aus Telgte erwehren, bis sie 3km vor dem Ziel anziehen konnte und davon eilte. Siggi Kochskämper wurde nach hinten raus immer schneller und konnte 500 m vor dem Ziel zu Petra Nentwig aufschließen. Schulter an Schulter überquerten beide als jeweils  2. in 1:11:29h die Ziellinie.

Die Kanuabteilung startet nach den Sommerferien ab dem 30.08.2018, jeweils Donnerstag in der Zeit von 17:30 h – 19:30 h, mit ihrem Sommer-Training am Bootshaus in Dolberg an der Lippe. Das spielerische Training unter fachlicher Anleitung durch Rasmus und Jona ist nicht nur für Abteilungsmitglieder, sondern auch für alle Interessierten ab 12 Jahren gedacht. Hier kann man auf der Lippe völlig unverbindlich das Kanufahren und das Vereinsleben der Kanuten kennen lernen, und/oder sein vorhandenes Wissen und Können vertiefen sowie Fachsimpeln. Mitzubringen sind Badesachen und wenn möglich, Schuhe die nass werden dürfen. Der Rest wird von uns kostenlos leihweise zur Verfügung gestellt. Das Schwimmen können ist Voraussetzung.. Fragen beantwortet der Trainer Rasmus unter rasmus.rolf@googlemail.com gern. Weitere Infos sowie die Anfahrt zum Bootshaus und www.tv-beckum.de/kanu/kanu-news-2018

Die Siegerinnen beim Junioren-Stabhochsprung-Meeting in Beckum: (v. l.) Moana Lou Kleiner, Leni Freyja Wildgrube und Anna Sailer. Bild: Zwehn

U18-Europameisterin fliegt zum Sieg bei den Juniorinnen

Die Favoritin fliegt zum Sieg beim Juniorinnen-Springen im Rahmen des 20. Beckumer Volksbank-Stabhochsprung-Meetings: Die amtierende U18-Europameisterin und U18-Vizeweltmeisterin Leni Freyja Wildgrube vom SC Potsdam setzte sich am Sonntag im Beckum Jahnstadion souverän gegen die starke Konkurrenz durch und sicherte sich den Platz ganz oben auf dem Siegerpodest. Mit übersprungenen 4,01 Metern zeigte die 17-Jährige eine abgerundete Leitung und machte auch bei schwierigen Windbedingungen deutlich, dass ihr die Zukunft beim Stabhochsprung nicht nur in Deutschland gehört.

Acht junge Athletinnen gingen am Sonntag im Vorspringen vor den Weltstars an den Start. Von Beginn an dominierten die beiden Gäste vom SC Potsdam die gesamte Konkurrenz. Die beidem von Toralf Neumann, Trainer am Olympia-Stützpunkt in Potsdam, betreuten Springerinnen überzeugten auf der ganzen Linie und machten den Sieg unter sich aus. Leni Freyja Wildgrube, sie kann auf eine Bestmarke von 4,26 Meter verweisen, stieg erst bei 3,76 Metern in den Wettkampf ein und hatte bis zu ihrer Siegeshöhe von 4,01 Metern nur einen Fehlversuch.

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Hoch hinaus ging es für Katie Nageotte. Sie übersprang in Beckum zum ersten Mal bei einem Freiluft-Wettkampf 4,80 Meter. Damit siegte sie. Bild: Edelkötter

Trotz schwieriger Bedingungen haben die rund 3500 Zuschauer gestern ein hochklassiges 20. Internationales Stabhochsprung-Meeting verfolgen können. Am Anlauf störten Wespen die Konzentration der Sportlerinnen, an der Matte wehte ein zum Teil starker Wind. Am Besten kam damit Katie Nageotte aus den USA zurecht. Sie gewann mit persönlicher Bestleistung von 4,80 Metern. Die junge Amerikanerin, die in diesem Jahr in der Halle bereits 4,91 Meter übersprang, schaffte in Beckum als einzige der da noch verbliebenen drei Stabhochspringerinnen die 4,80 Meter. Topfavoritin und Fünfmeter-Springerin Sandi Morris scheiterte an der Höhe ebenso wie Ninon Guillon-Romarin aus Frankreich, die einen Landesrekord hätte aufstellen können. Morris hatte etwas Pech, bei ihrem dritten Versuch blies der Wind besonders stark.

Die EM-Bronzemedaillengewinnerin Holly Bradshaw wurde mit übersprungenen 4,60 Metern Vierte. Meeting-Rekord-Halterin Yarisley Silva aus Kuba schied früh aus. Sie hörte nach 4,18 Metern auf, weil die Achillessehne schmerzte. „Sie hat Angst, dass die Sehne reißt“, erläuterte Christoph Kelzenberg die Beweggründe der Kubanerin. Für Kelzenberg war dieses Meeting ein besonderes. Er erhielt vom Bernhard Bussmann, Vizepräsident des Westfälischen Fußball- und Leichtathletikverbands, die Silberne Ehrennadel überreicht.
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