Erschöpft, aber glücklich. Die weibliche A hat es geschafft.

Neuenkirchen. Am Ende war die Freude groß. Nach der weiblichen B schafften nun auch die A-Juniorinnen des TV Beckum den Sprung in die Vorrunde zur Landesliga/Oberliga. Damit werden zum ersten Mal zwei weibliche Teams aus der Püttstadt zeitgleich in den oberen Ligen vertreten sein. Und, obwohl das Team um Trainer Dirk Nordberg am vergangenen Sonntag als Jungjahrgang zum Turnier nach Neuenkirchen reiste, verschaffte es sich vom ersten Spiel an Respekt. Gastgeber SUS Neuenkirchen wurde mit 16:13 souverän besiegt. In der zweiten Begegnung gegen den TSV Hahlen, späterer Turniersieger, sah man zurecht die schwerste Aufgabe. Es wurde ein spannendes und torarmes Duell, ein Remis wäre mehr als verdient gewesen. Lange sah es auch danach aus. Bis zur letzten Sekunde – da gelang Hahlen das entscheidende Tor zum 9:10-Sieg. Gegner Nr. 3, das DJK Oespel-Kley hatte gegen die Beckumer keine Chance, unterlag deutlich mit 25:11 Toren. “Alles in allem war es ein anstrengender Tag. Wir waren die Ersten, die antreten durften, hatten zudem noch das letzte Spiel. Diese zehn Stunden muss man erstmal wegstecken. In den ersten drei Partien sind wir voll auf Sieg gegangen, hatten in der zweiten leider viel Pech, mit Pfostenwürfen, misslungenen Siebenmetern und dem besagten Gegentor in letzter Sekunde. Gegen Oespel-Kley konnten wir den Einzug in die Vorrunde fest machen und haben die letzte Begegnung gegen Arnsberg mit den Mädchen bestritten, die bis dahin nur wenig Spielanteile bekommen hatten. Auch sie haben sich gut geschlagen“, so Nordberg. Der TV Arnsberg konnte zwar einen Sieg einfahren (14:18), die Freude über den gelungenen Gesamtauftritt schmälerte das keineswegs. Die traditionelle Belohnung, das Eis auf der Beckumer Siegertreppe, musste aber verschoben werden: Die Müdigkeit war einfach zu groß. Mit diesem schönen Doppelerfolg verabschiedet sich die Nordberg-Sieben nun in die Sommerpause.

Hoppe (TW), Schlautmann (TW), Güttler (5/3), Große-Westhoff (2), Turowski (3), Hülsen (4), Holling (10/2), Lüdeke (5), Fischer (2), Dürre, Nordberg J. (24/8), Berger, Pahlenkemper (5), Nordberg R. (4)

Bericht Karen Kliewe