Theresa Schlautmann heißt die nicht mehr ganz so neue Neue zwischen den Pfosten des TVB. Mittlerweile fester Bestandteil der weiblichen A und eine echte Bereicherung.

Beckum. „Wir haben wirklich schwach begonnen, haben einfach nicht ins Spiel, nicht in die richtigen Abläufe gefunden. In der ersten Hälfte war Neuenkirchen ganz klar die dominantere, spielbestimmende Mannschaft“, analysierte Dirk Nordberg die Leistung seiner weiblichen A gegen den SuS Neuenkirchen 09. Bereits in der achten Minute lag Beckum mit vieren zurück (3:7). Im Laufe der Zeit fing die Heimsieben sich, konnte sich langsam heran kämpfen. Trotzdem wirkte der SuS entschlossener, agierte druckvoller und blieb federführend. Da die Beckumer Juniorinnen ihren Kampfgeist schon häufiger unter Beweis gestellt hatten, waren die Erwartungen, trotz des Halbzeit-Rückstands von 16:20 hoch. „In der zweiten Hälfte lief es besser. Wir haben deutlich mehr investiert, konnten eine stabile Abwehr stellen, haben das Tempo angezogen und sind mutig in die 1:1-Situationen gegangen.“, so Nordberg. Der Lohn dafür? Ein permanent schrumpfender Vorsprung des Neuenkirchener Teams (18:20, 33.), (20:21, 35.). In der 53. Minute dann war es soweit: Mit 27:26 übernahm Beckum die Führung, baute diese bis zum Schluss auf den 31:28-Sieg aus. „Wir haben gut gekämpft und gerade in der letzten Hälfte der zweiten Halbzeit viele Dinge richtig gemacht. Das müssen wir aber vom Anfang der Partie an hinbekommen. Zweidrittel der Begegnung mit angezogener Handbremse zu spielen ist keine Option. Das muss besser werden. Wir müssen deutlich mehr investieren“, kritisierte Nodberg.

Hoppe (TW), Schlautmann (TW), Güttler (1),Große-Westhoff (1), Turowski (1), Hülsen (2), Weber (2), Lüdeke (5), Nordberg R. (6/3), Fischer, Römer (3), Nordberg J. (9/4), Berger (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe