Monats-Archive: Januar 2020

Marie Pahlenkemper vom TV Beckum zeigte eine stabil gute Leistung gegen Hohenlimburg, hatte am Ende 50 Minuten in den Beinen, sieben Tore geworfen und den entscheidenden Siegtreffer ins Netz gelegt.

Hohenlimburg. Vier Spielerinnen fehlten, vier Spielerinnen angeschlagen – das waren keine guten Voraussetzungen für die erste Oberliga-Partie der Beckumer B-Mädchen gegen die HSG Hohenlimburg. Mit nur einem Torhüter und einem Rumpfkader, der von Anfang an darauf bedacht war, kräfteschonend zu spielen, quälte sich das TVB-Team durch die erste Halbzeit. „Wir haben kein Tempo gemacht, kamen nicht richtig ins Spiel und haben uns, gerade in der ersten Halbzeit, weit unter Wert verkauft. Wir haben Chancen liegen gelassen und zu viele einfache Tore zugelassen“, kritisierte Trainer Dirk Nordberg. Der Spielverlauf spiegelte das auch in Toren wider: Die Beckumer hinkten hinterher. Von einem 2:2 (5.), ging es über einen 6:3-Rückstand (11.) bis in die Halbzeitpause (11:9). „In der zweiten Hälfte haben wir dann geschaut, wie es mit den Kräften so aussieht, haben das Tempo ein bisschen erhöht – da wurde es langsam besser“, so Nordberg. In der 37. Minute gelang Nina Berief der Anschlusstreffer (16:15), eine Minute später erhöhte sie auf den 16:16-Ausgleich. Weiterlesen

Es geht zur Sache: Beckums Nico Rieping wird unfein in der Hammer Defensive gestoppt. Bild: Wegener

Beckum (hh). Eine echte Abwehrschlacht lieferten sich die Bezirksliga-Handballer des TV Beckum und des Hammer SC am Samstagabend in der Jahnhalle. Bis kurz vor dem Ende stand das Spiel auf des Messers Schneide, doch am Ende hatte die Mannschaft von Trainer Roland Berief mit einem 24:22 (10:8)-Sieg das bessere Ende für sich.
Wie sehr die Abwehrreihen die Partie dominierten, wird an der Torausbeute beider Mannschaften in der ersten Halbzeit deutlich. Zehnmal trafen die Gastgeber, die Gäste aus Hamm brachten gerade einmal achtmal den Ball im Beckumer Tor unter.
„Da ging es auf beiden Seiten schon ordentlich zur Sache“, erklärte Berief und lobte die kämpferische Einstellung seiner Spieler gegen die körperlich robusten Hammer. Mit einer 10:8-Führung ging der TVB in die Pause und hatte zu Beginn der zweiten Hälfte seine stärkste Phase, als er sich auf 18:12 absetzte.
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Bei der Auszeichnung in Warendorf: (v. l.) Angelika Schmiele (Vizepräsidentin KSB), Landrat Dr. Olaf Gericke, Thomas Gerndt und Laudator Wolfgang Krogmeier. Bild Baumjohann

Beckum (bjo). „Der Handballsport liegt ihm am Herzen“, würdigte Laudator Wolfgang Krogmeier im Warendorfer Sparkassen-Forum Thomas Gerndt, der für seinen vorbildlichen ehrenamtlichen Einsatz im TV Beckum als einer der „Top Ten im Ehrenamt“ 2020 ausgezeichnet worden ist.
Die Urkunde und das zugehörige Präsent konnte Gerndt am Dienstag aus den Händen von Landrat Dr. Olaf Gericke und Angelika Schmiele als Vizepräsidentin des Kreissportbundes entgegennehmen. Dass Thomas Gerndt, aktuell Leiter der Handballabteilung im TV Beckum, die „Auszeichnung tausendprozentig verdient“ habe, begründete TV-Vorsitzender Weiterlesen

Dortmund. Ihr erstes Spiel in der Landesliga absolvierte die weibliche A des TV Beckum am letzten Samstag in Dortmund gegen den ASC 9. Formell begann es mehr als holprig. Aufgrund technischer Probleme konnte die Partie erst mit einer halbstündigen Verspätung angepfiffen werden. Außerdem musste das Gäste-Team ohne Trainer Dirk Nordberg auskommen. Ersatz-Coach Kai Boek übernahm und brachte seine Sieben gut ins Spiel: „Trotz der Verzögerung waren wir von Beginn an konzentriert, haben gut dagegengehalten. Mit fortschreitender Spieldauer konnten wir unsere Leistung steigern und eine Zwei-Tore-Führung rausspielen.“ Das war in der 25. Minute. Doch Beckum schaffte es nicht, sich weiter abzusetzen, der Gastgeber kam immer wieder ran. Zur Pause konnte der gar ein knappes 12:11 für sich verbuchen. Weiterlesen

Janne Weber, im Kader der A, nimmt die Vorliebe der Skandinavier für richtig viel Patte am Ball mit Humor.

Lund (Schweden). 711 Mannschaften aus 13 Nationen, hochgerechnet 10.000 Kinder und Jugendliche, einige gar aus dem fernen China – damit haben die Schweden „zwischen den Jahren“ erneut das weltweit größte Handball-Jugendturnier ausgerichtet. Zum ersten Mal mit dabei: zwei weibliche Teams des TV Beckum. „Erfahrungen auf internationaler Ebene sammeln zu können – und das bei so hochklassigen Gegnern – ein unschätzbares Gut“, schwärmte Trainer Dirk Nordberg und meldete seinen B-Kader in der Elite-Gruppe. „Überambitioniert“ ist wohl das Wort, das jedem, der die skandinavische Handball-Szene kennt, durch den Kopf schoss. Allein Ausrichter Lund, 87.000 Einwohner groß (zum Vergleich: Münster in Westfalen kommt auf 310.000) stellte 34 Mannschaften. Die B-Juniorinnen durften sich also auf einiges gefasst machen. Zudem landeten sie in der stärkeren der zwei Elite-Gruppen, aus der der spätere Turniersieger Kristianstad hervorgehen sollte. „Ein unfassbares Erlebnis! Es hat die Mädchen richtig nach vorn gebracht. Wir haben das E-Jugend-Prinzip wieder hervorgekramt und uns über Kleinigkeiten gefreut“, zeigte sich Nordberg trotz der hohen Niederlagen gegen Kristianstad, H43 Lund (beide Schweden), Oure I.E. (Dänemark) und Önnereds (Schweden) begeistert. Weiterlesen