Nach acht Monaten Pause zurück: Tessa Holling (Archivbild) war mit acht Treffern beste Schützin des TVB. Sie und ihr Team konnten den Saisonschluss mit einem Sieg gegen den ASC Dortmund feiern.

Beckum. Es ist längst noch nicht alles rosarot, im Wettkampfalltag der TVB-Juniorinnen – trotzdem merkte man dem Team der weiblichen A die Erleichterung an, als es am vergangenen Sonntag den ASC 09 Dortmund empfing. „Endlich konnten wir mit einem zahlenmäßig annähernd normalen Kader antreten. Die weibliche B ist mit ihrer Saison durch und konnte uns tatkräftig unterstützen“, freute sich Torwarttrainer Markus Pahlenkemper. Auch Rückraumgröße Tessa Holling war endlich wieder mit von der Partie. Acht Monate musste sie verletzungsbedingt aussetzen und meldete sich gestern gegen den ASC erfolgreich zurück. Zu Anfang noch verhalten (5:2, 12.), fanden die Beckumer immer besser ins Spiel (10:4, 20.) und bauten ihre Führung kontinuierlich aus. Zur Pause führten sie bereits mit sechs Toren (12:6). Die Heimsieben glänzte mit einer durchsetzungsfähigen und beweglichen Abwehr, und ließ sich auch vorn einiges einfallen. Sowohl der torgefährliche Rückraum – allein das Comeback von Tessa Holling brachte dem Gastgeber acht Treffer ein – als auch das Kreisläuferspiel konnte sich sehen lassen. Um den Run zu stoppen, sah Dortmund oftmals nur ein Foul als Mittel der Wahl. Ganze sieben Siebenmeter waren die Konsequenz. Geschenke, die die Beckumer Juniorinnen gern annahmen – sie verwandelten gleich sechs davon. In der zweiten Hälfte änderte sich wenig. Der TVB dominierte die Partie. In der 48. Minute war der Vorsprung bereits auf komfortable elf Tore (23:12) gewachsen. Dann aber traf Dortmund viermal in Folge, verkürzte auf sieben. Das war sechs Minuten vor Abpfiff. Die zart aufkeimende Hoffnung der Gäste wurde jedoch schnell zerschlagen, indem Beckum hinten einfach wieder dicht machte. Ganze drei Minuten dauerte es, bevor der nächste Ball das Netz zwischen den Pfosten traf – und das war auf Seiten der Gäste (24:16). Im Schlussakkord war die Ausbeute für die Heimsieben größer. Sie gewann mit 27:18.

Schlautmann (TW), Hoppe (TW), Güttler (4/3), Ebel, Große-Westhoff, Turowski (6/2), Holling (8/1), Weber, Berief (2), Berger (3), Pahlenkemper (4)

Bericht/Bild Karen Kliewe