Wenn die Harzwasserwerke an der Oker Talsperre ihre Schleusen öffnen, wird aus dem beschaulichen und märchenhaften Okertal eine der anspruchsvollsten Wildwasserstrecken Deutschlands.  Die rund 2 km lange Kanustrecke bietet technisches Wildwasser der Stufen III-IV (Skala geht bis VI).

Jona Rolf im Eingang der Hexentreppe

Die Besonderheit der Strecke macht sich schon beim Einstieg bemerkbar. Zuerst rutscht man unter einer Leitplanke her, um anschließend ca. 2,5m bis zum Wasser zu fallen.

Felix Rodeheger am Einstieg

Auf den ersten 1,2 km bietet die Oker feinstes Wildwasser der Stufe III. Tolle Abfälle, Stufen und Walzen formen abwechslungsreiche Stromschnellen, wie sie sonst nur in den Alpen vorkommen. Das eigentliche Highlight der Strecke sind aber die letzten 800 m mit den ikonischen Stellen „Hexentreppe“ und „Geisterbahn“. Hier sind fahrerisches Geschick und ruhige Nerven gefragt.

Merlin Herdina an einer der einfachen oberen Stellen
Die Hexentreppe

Die Hexentreppe bietet starke Strömung und verzeiht keine Fehler.

Auch Scheitern gehört zum Fahren auf der Oker
Die Geisterbahn

Die Geisterbahn ist die längste und schwierigste Stromschnelle auf der Oker. Wer hier scheitert, muss unangenehm lange durch das Wildwasser schwimmen. Das ist nicht ganz ungefährlich.