Die Kanuten des TV Beckum befuhren gemeinsam mit ihren Wuppertaler Freuden die Dordonge im Südwesten Frankreichs.         Bild: Mersmann

Die Kanuten aus den Reihen der Wassersportabteilung des Turnvereins Beckum haben sich erneut mit den befreundeten Sportlern des Wuppertaler Kanu-Clubs zu einer Wanderfahrt getroffen. Diesmal ging es für eine Woche in den Südwesten Frankreichs ins Departement Perigord Noir auf einem Campingplatz direkt an der Dordonge.

In mehreren Flussabschnitten wurde die Dordonge befahren. Zu Fuß oder per Fahrrad wurden zudem einige der nahegelegenen zahlreichen Schlösser und Burgen angesteuert und besichtigt, man bummelte auch durch malerische Altstädte. Die Stimmung bei den Kanuten war während der Tour trotz des wechselnden Wetters sehr gut.

Die Dordogne ist ein Fluss aus der frühen Eiszeit. Er hat in Millionen von Jahren sein Flussbett bis zu 300 Meter tief in den Fels gewaschen. Die zum Teil monumental steil aus dem Wasser ragenden Felsen mit ihren vielen ausgewaschenen Höhlen dienten schon der frühen Menschheit als Unterkunft und sind heute zu besichtigen.

Die Freundschaft mit den Aktiven des Wuppertaler Kanu-Clubs besteht bereits seit 40 Jahren. Damals trafen sich bei einem Kanuwanderfahrertreffen eine Kanutin vom TVB und ein Kanute vom WKC. Beide heirateten später und gründeten eine Familie in Wuppertal. Sie blieben immer ihren Vereinen treu und traten später mit ihren Kindern auch in der jeweils anderen Verein ein. Damit legten sie den Grundstein für die bis heute anhaltende Freundschaft zwischen den Kanuten aus Beckum und Wuppertal.