Weibliche B zieht in Oberliga-Vorrunde ein
Partie spannend – Stimmung außergewöhnlich

Beckum. Was war das für eine Stimmung bei der Sonntagsbegegnung der weiblichen B-Jugend Beckum gegen Ahlen! Die Gäste vom HLZ waren mit einem breiten Kader nebst lautstarkem Fanaufgebot angereist. Der heimische Block hielt mit Trommeln und Fanfaren dagegen – die Halle kochte. Es ging um nicht weniger als den direkten Einzug in die Oberliga-Vorrunde.

Eines der wenigen Male, in denen Anna Kuhlhüser einen Hauch zu spät reagierte, der Ball kam durch. Genutzt hat es den Ahlenern trotzdem nichts: Es wurde nur ein Lattentreffer.

Die Anfangsphase verlief unerwartet torlos und demnach schwierig für beide Mannschaften. Ahlen machte zunächst viel richtig, spielte temporeich nach vorne, scheiterte jedoch immer wieder an der hervorragenden Torhüterleistung von Anna Kuhlhüser. Es sollte ganze sieben Minuten dauern, bevor der erste Treffer, ein Schlagwurf geworfen von Beckums Rina Nordberg, sein Ziel fand. „Der Einstieg war mühsam. Im Grunde genommen war es ein Kampf der Torhüterinnen, die auf beiden Seiten einen guten Job gemacht haben.

Der Zusammenhalt der Beckumer war groß, am vergangenen Sonntag gegen Ahlen.

Erschwerend kam hinzu, dass die Lautstärke in der Halle eine Kommunikation auf der Platte und von der Linie aus fast unmöglich machte. Unser Plus: Die Mädchen kennen sich unglaublich gut, da braucht es keine Worte“, sagte Dirk Nordberg, Trainer des Beckumer Teams. Es blieb bei einer mageren Torausbeute. Die Führung des TVB zur Halbzeitpause fiel denkbar knapp aus (7:6).

Am Ende war der Jubel groß. Mit dem Sieg gegen Ahlen haben sie das Ticket für die Oberliga-Vorrunde in der Tasche.

Aber dann gab es eine große Portion Selbstbewusstsein, in der Coaching-Zone der Heimsieben fielen Sätze wie: „Das ist unsere Halle – wir machen hier das Spiel!“ Und dann zog der TVB davon. Innerhalb der nächsten zehn Minuten warf er sechs Buden – ließ keine einzige zu. Jedes Tor wurde frenetisch gefeiert, von der Bank und auch vom heimischen Publikum. Ahlen hingegen fand gegen die immer besser agierenden Beckumer kein Mittel, um die 17:11-Niederlage noch abzuwehren.

Trotz des Regenwetters schmeckte das Eis, das man traditionell auf der „Siegestreppe“ zu sich nahm.

Traditionell feierte die Nordberg-Sieben den Einzug in die Vorrunde mit einem Eis auf der „Siegertreppe“.

Kuhlhüser A. (TW), Hoppe (TW), Ebel, Kliewe (1/1), Pahlenkemper (3), Nordberg J. (8/2), Römer, Nordberg R. (3), Steinhoff, Michels, Berief (1), Berger (1), Frölich

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Jungjahrgang kämpft und wird belohnt
A-Juniorinnen immer noch im Rennen

Minden. Mit nur neun Feldspielerinnen und ohne den taktischen Kopf Dirk Nordberg, ging es für die weibliche A am vergangenen Sonntag zum Turnier nach Minden. Gegen den ersten Gegner, Gastgeber HSV Minden-Nord,hieß es gleich, eine empfindliche Niederlage (20:7) wegzustecken. Die Beckumer ließen sich nicht entmutigen. Das Ziel war klar: Den Sprung in die nächste Qualirunde zu schaffen. Tatkräftige Unterstützung bekamen sie dabei von André Oberkönig und Kai Boek.

Auch Hanna Große-Westhoff (Archivbild) hatte kaum Zeit zum Durchschnaufen. Dafür fehlte es dem TVB an Wechseloptionen.

Gleich am Anfang der zweiten Partie gegen das DJK Coesfeld setzte Tessa Holling ein deutliches Zeichen, stärkte mit zwei schnellen Toren die Moral des Teams. Und es ging vielversprechend weiter. Einzig die schlechte Siebenmeter-Verwertung verhinderte, dass Beckum sich absetzen konnte, bewirkte, dass der TVB zur Pause sogar mit Zweien zurücklag (6:8). In der 19. kam der Ausgleich (9:9), dann der Führungstreffer, ausgeführt von Marleen Lüdeke. Der Kampfgeist war groß – diesen Sieg wollten sie unbedingt. Und so konnten die Beckumer den Vorsprung immer weiter ausbauen, holten sich mit dem deutlichen 19:13 Sieg über Coesfeld das Ticket für die nächste Qualirunde.

Hannah Fischer (Archivbild) und Ihre Teamkolleginnen des TVB erkämpften sich einen guten dritten Platz und sind somit weiter im Rennen.

Vom Druck befreit und vom Sieg beflügelt ging es gegen den SC DJK Everswinkel. Der war mit einem breiten Kader angereist. Den besseren Start aber hatte Beckum. In den ersten sechs Minuten konnte der TVB gleich fünf Tore auf sein Haben-Konto verbuchen. Everswinkel fand spät eine Antwort, kam aber immer näher heran. Zur Pause war Beckums Vorsprung auf zwei Punkte geschrumpft (8:6), in der 22. Minute schaffte der SC dann zum ersten Mal den Ausgleich. So wurde es ein spannendes Kopf an Kopf Rennen, das der TVB durch viel Kampfgeist und eine hervorragende Tessa Holling am Ende für sich entscheiden konnte (15:14).

Tessa Holling (Archivbild) konnte die meisten Tore für sich verbuchen. Der Auftritt am Wochenende: Eine tolle Mannschaftsleistung des TVB.

In der letzten Begegnung gegen die HSG Union 92 Halle rächte sich Beckums dünner Kader. Während Halle mit 14 Mädchen auf gute Ressourcen zurückgreifen konnte, waren beim TVB die Kräfte nahezu aufgebraucht. Zunächst konnte der Anschluss noch gehalten werden (11., 8:6), doch am Schluss hieß es 21:19 für die HSG. Feiern durften die Beckumer sich trotzdem: Ein toller Erfolg unter schweren Voraussetzungen. Weiter geht’s in Runde drei.

Kuhlhüser A. (TW), Güttler (3), Große-Westhoff (2), Turowski (15), Hülsen (2), Holling (23/3), Lüdeke (9), Fischer (3), Dürre (1), Vogt

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Sportlerjahresehrung 2018

Weibliche B1 freut sich über Titel

Beckum. Nachdem die weiblichen Juniorinnen, unter Dirk Nordberg (Trainer), Markus Pahlenkemper (Torwarttrainer) und Kai Boek (Physiotherapeut), schon 2016 zur Mannschaft des Jahres gekürt wurden, ihnen 2017 der zweite Platz zugesprochen wurde, konnten sie am vergangenen Samstagvormittag den Pokal erneut in Empfang nehmen. Die Freude war groß, da diese Auszeichnung für die Mädchen alles andere als selbstverständlich war. Große Chancen hatte man auch den anderen nominierten Mannschaften zugesprochen. So aber durften viele der Mädchen zum dritten Mal feiern. Ihr besonderer Dank geht an die vielen Unterstützer, die diese Auszeichnung ermöglicht haben. Vielleicht gibt sie genau den richtigen Motivationsschub, um erfolgreich in die neuen Qualifikationsrunden zu starten, denn: nach der Saison ist immer auch vor der Saison.

Für ihre besondere Leistung im vergangenen Jahr erhielt die weibliche B1 die Auszeichnung: Mannschaft des Jahres 2018.

Tessa Holling gab bereitwillig Auskunft.

Nicht nur souverän auf dem Feld, auch beim Interview auf der Bühne: Tessa Holling.

Goße Freude über den Titel gab es bei: (o.l.) Markus Pahlenkemper, Marleen Lüdeke, Josefine Hülsen, Tessa Holling, Anna Kuhlhüser, Hannah Berger, Nina Berief, Janne Weber, Marie Pahlenkemper, (u.l.) Kai Boek, Ann-Christin Hoppe, Sophie Turowski, Lilian Kliewe, Ina Michels, Hanna Große-Westhoff und Jana Güttler. Es fehlen: Jana Nordberg, Rina Nordberg, Kirsten Frölich, Jana Römer und Dirk Nordberg.

Wenn selbst die, für ihre Härte und Gnadenlosigkeit bekannten Trainer sentimental weden …

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Männliche C1 wird Meister in der Kreisliga
TVB – TuS West. Kamen 43:22 (21:8)

Beckum. Die männliche C1 ist in der Kreisliga des Handballkreises Hellweg Meister geworden. Nachdem die Jungs in der letzten Saison Meister in der Kreisklasse geworden waren, sind sie in dieser Saison Meister in der Kreisliga geworden. Am letzten Spieltag gewannen sie mit 43:22 Toren gegen den TuS Westf. Kamen, und wurden mit 36:0 Punkten Meister in der Kreisliga.

v.h.l.: Julian Paschedag (Trainer), Jakob Große Westhoff, Evim Zuebro, Leo Di Matteo, Ben Weghaus, Stanley Demenko, Philipp Stuckmann (Trainer)
v.v.l.: Hadi Ballouk, Till Michels, Nils Schierbrock, Jan Ostlinning, Björn Scheiperpeter, Ludger Scheiperpeter (Trainer)

Dabei hatten die Jungs im letzten Saisonspiel auch mit dem TuS Westf. Kamen keine Probleme. Sie spielten besonders in der ersten Halbzeit schnell nach vorne und hätten, bei besserer Ausnutzung der Torchancen zur Halbzeit schon höher führen können. So stand es zur Halbzeit 21:8 für den TV Beckum.
In der zweiten Halbzeit ließen die Jungs auch nichts mehr anbrennen und zogen weiter davon. Auch wenn in der Abwehr teilweise einige Nachlässigkeiten zu beklagen waren, fiel das Ergebnis mit 43:22 Toren, letztendlich doch deutlich aus.
Am Abend wurde die Meisterschaft dann im Pulvershoppen gebührend gefeiert.

Bericht/Bild Ludger Scheiperpeter


„Wenn die Nationalhymne gespielt wird – das ist schon aufregend.“
Jana Nordberg wird Vize-Meister beim Deutschland-Cup

Ein nicht alltäglicher Erfolg, auf den man stolz sein kann: Jana Nordberg wird mit der Westfalenauswahl Vize-Meister.

Beckum/Ostfildern-Nellingen. Am vergangenen Wochenende trafen sich die Besten aus allen Landkreisen im Baden-Württembergischen Ostfildern, um den Deutschland-Cup auszutragen. Mit dabei: Handball-Talent Jana Nordberg vom TV Beckum, die seit zwei Jahren für den Landesverband Westfalen gesetzt ist. Mit einem Unentschieden gegen Brandenburg (13:13) ging es los. Danach waren die Westfalen kaum noch zu stoppen. Hamburg verlor mit 22:16, Mecklenburg-Vorpommern mit 26:16. Im Viertelfinale bezwangen sie Baden-Württemberg II mit 22:11 und auch das Halbfinale gegen Niedersachsen gewannen die Juniorinnen von der Westfalenauswahl deutlich mit 30:18. Am Ende mussten sie sich nur der starken ersten Baden-Württembergischen Delegation (15:25) geschlagen geben.
Wir trafen Jana Nordberg nach ihrer Rückkehr zu einem Interview.
„Erst einmal: Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg. Drei Tage Deutschland-Cup, drei Tage im Wettkampf gegen die Besten der anderen Bundesländer – was war das Beeindruckendste für Dich? Was hat dich am meisten begeistert?“
Nordberg: „Das Finale! Weil man da eingelaufen ist und einzeln vorgestellt wurde. Die Nationalhymne wurde gespielt, wir waren live im Fernsehen zu sehen – das war schon aufregend.“
„Welche Chancen hattest Du Euch vorher ausgerechnet?“
Nordberg: „Wir hätten niemals gedacht, dass wir so weit kommen. Erst als wir die Vorrunde überstanden und das Viertelfinale eindeutig gewonnen hatten, wussten wir: Wir können es bis ins Finale schaffen.“
„Dann das Finale: mehrmals ward Ihr bis auf drei Zähler ran. Am Ende wurde es doch ein eindeutiger Sieg für das Gastgeberland. Wie groß war die Enttäuschung den Meistertitel verpasst zu haben? Oder war sie gleich da, die Freude Vize-Meister von ganz Deutschland geworden zu sein?“
Nordberg: „Die Enttäuschung war schon da, als wir gemerkt haben, dass es nicht reichen würde. Baden-Württemberg I war aber auch ein extrem starker Gegner und der Stolz es bis ins Finale geschafft zu haben hat schnell überwogen.“
„Wie geht es nun weiter? Die Förderung in Form der Westfalenauswahl ist für Dich damit beendet.“
Nordberg: „Die vom DHB gesichteten, eingeladenen Talente, wie z.B. das All-Star-Team werden weiter gefördert. Die Chance dabei zu sein ist extrem gering, da wir als 2003er nur ein Auffülljahrgang für die 2002er sind.“
„Gibt es etwas, was Du im Handball unbedingt noch erreichen möchtest?“
Nordberg: „Mein Traum wäre es mal in der Bundesliga zu spielen – und natürlich in der Nationalmannschaft.“
„Um das zu schaffen, müsstest Du da nicht eigentlich den Verein wechseln? Für die DHB-Profis steht fest, dass eine erfolgreiche Karriere eng verbunden ist mit der intensiven Förderung durch einen leistungsorientierten Verein. Gibt es also bald einen Wechsel?“
Nordberg: „Nein. Mein Ziel ist es, mit meiner Mannschaft, für den TV Beckum, in die A-Junioren-Bundesliga einzuziehen. Wir haben schon so Vieles geschafft. Seit drei Jahren in Folge spielen wir nun Oberliga. Sollte die nächste Saison einen gegenteiligen Trend zeigen, kann ich mir immer noch Gedanken über einen Wechsel machen.“
„Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg weiterhin.“
Nordberg: „Gern. Dankeschön.“


Männliche D des TV Beckum schlägt Unna-Massen mit 24:12
TVB unterbesetzt noch eine Macht

Beckum (vk). Die männliche D-Jugend des TV Beckum konnte am heutigen Samstag gegen die Gäste aus Unna-Massen deutlich mit 24:12 gewinnen. Zwar gingen die Beckumer aufgrund einiger Ausfälle etwas unterbesetzt in die Partie, doch das änderte nix an der guten Leistung, die gezeigt wurde. Aus der E-Jugend half Felix Köhler dem Team aus, damit man noch etwas Reserven hatte. Beckum führte über 2:1, 4:2 und 6:4, musste aber dann in der 15. Minute den Ausgleich zum 6:6 hinnehmen. Danach lief es jedoch wie geschmiert für die Beckumer, denn in den letzten fünf Minuten bis zur Halbzeit setzte man sich auf 12:6 ab. Dies wurde durch die aufmerksame Abwehr der Beckumer ermöglicht, die gleich vier Konter in Folge erfolgreich einleitete.
Das Spiel der Beckumer war auch nach der Pause weiterhin druckvoll und variabel, sodass man die Führung zum 14:6 ausbauen konnte. Unna-Massen konnte nicht viel dagegen setzen, sondern fiel im zweiten Durchgang vor allem durch reichlich Zeitstrafen auf. Dadurch ließen sich die Beckumer aber nicht beeinflussen und brachten einen nie gefährdeten Sieg unter Dach und Fach.

Zerrer und Micke (Tor), Thiesbrummel, Tönnissen, Kühnel (5), Pötter (2/1), Köhler, Felix, Köhler, Nils (5), Deipenwisch (6), Herbort (6/1)

Bericht Volker Köhler


Turnverein Beckum
Handball-Nachwuchs genießt das Training mit den Profis

Beckum (Kro). Trainieren wie die Handball-Profis, dieses seltene Vergnügen hatten die Kinder und Jugendlichen des Beckumer Turnvereins in dieser Woche. Beim TVB-Nachwuchs waren Trainer und Spieler des heimischen Bundesligisten ASV Hamm-Westfalen zu Gast. Die bekannten Sportler vermittelten dem Handball-Nachwuchs Tricks und Tipps.

Mit Handball-Profi Mex Raguse starteten die Spielerinnen und Spieler des TV Beckum in das Techniktraining in den Sporthallen am Berufskolleg in Beckum. Bilder: Krogmeier

Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr haben der TV Beckum und der Zweitligist aus Hamm ihre bestehende Kooperation erneut mit Leben gefüllt. Mit Jan von Boenigk, Felix Storbeck und Mex Raguse waren drei Stammspieler des Bundesligisten gemeinsam mit Co-Trainer Christof Reichenberger, der an der Seite des Sportlichen Leiters und Trainers Kay Rothenpieler für die Mannschaft aus dem Hammer Stadtteil Uentrop verantwortlich zeichnet, in der Püttstadt zu Gast.

Die Trainingsarbeit mit dem Ball stand für die Beckumer Jugendlichen gemeinsam mit Christof Reichenberger im Mittelpunkt.

Mehr als 70 aktive Mädchen und Jungen versammelten sich in den beiden Sporthallen des Berufskollegs, um dieses besondere Handball-Training zu genießen. Von den Minis des Jahrgangs 2011 bis hin zu den 18-jährigen A-Jugendlichen waren alle Altersklassen vertreten. Die Gäste aus Hamm verstanden es, den TVB-Nachwuchs mit anspruchsvollem und altersgerechtem Technik-Training zu fordern. Bei den Übungen stand natürlich immer das runde Handball-Leder im Mittelpunkt. Entsprechend begeistert waren die Beckumer Spielerinnen und Spieler bei der Sache.

Mehr als 70 Kinder und Jugendliche des TV Beckum beteiligten sich am Training mit den Akteuren des ASV Hamm-Westfalen.

Gemeinsam mit dem Kooperationspartner Hamm-Westfalen hatte Beckums Handball-Geschäftsführer Henning Huckebrink die Aktion organisiert. „Unsere Jugendlichen haben das Training mit den Profis genossen und viel dabei für ihr Spiel und ihre Mannschaften gelernt“, zog Huckebrink im Gespräch mit der „Glocke“ eine rundum positive Bilanz, „wir hoffen, dass es im nächsten Jahr eine Neuauflage des Trainings in Beckum gibt.“
Ein Wiedersehen mit den Profis gibt es für den TVB-Nachwuchs aber bereits am Freitag, 21. Dezember. Dann wird um 19.15 Uhr in der Westpress-Arena die Zweitliga-Partie des ASV Hamm-Westfalen gegen den VfL Lübeck-Schwartau angepfiffen – und die Beckumer Handball-Jugend wird live dabei sein.

Bericht/Bilder aus der Glocke vom 16.11.2018


Jana Nordberg im Landesverband Westfalen weiterhin erfolgreich
TVB-Talent Teil des Sieger-Teams

Beckum/Emmerthal. Am Wochenende der 44. KW reiste der Handballverband Westfalen nach Niedersachsen, um sich dort in einem Turnier mit den elf anderen Landesverbänden zu messen und sich im spielerischen Wettstreit um den HVN-Pokal auf den Deutschlandcup (03.-06.01.2019/DHB-Sichtung) vorzubereiten. Mit an Bord: Jana Nordberg, Spielerin der weiblichen B1 des TV Beckum.

Jana Nordberg zeigte in Emmerthal eine tolle Leistung. Zusammen mit ihren Team-Kolleginnen aus dem Handballverband Westfalen konnte sie sich gegen elf andere Verbände durchsetzen.

Für die Westfalen-Auswahl lief es mehr als gut: Sie meisterten die Gruppenphase ungeschlagen, besiegten sogar starke Mannschaften aus den Verbänden Hessen und Baden-Württemberg. Im Finale hieß es sich dem Gastgeber aus Niedersachsen zu stellen. Auch hier ließ das Team aus Westfalen keinen Zweifel darüber aufkommen, wem der Pokal zusteht. Gerade in den Partien gegen Hessen, Baden-Württemberg und dem Final-Spiel gegen Niedersachsen durfte Jana Nordberg über große Teile der Spielzeit hinweg zeigen, wie sehr sie das in ihr gesetzte Vertrauen verdient. So war Landestrainer Zsolt Homovics nicht nur mit dem 27:23 Pokal-Sieg zufrieden, sondern besonders mit der insgesamt verbesserten Abwehr-, sowie der Individualleistung der einzelnen Spielerinnen.
So spielten sie:
HV Westfalen : HV Niedersachsen 25: 16
HV Mittelrhein : HV Westfalen 12:26
HV Westfalen : HV Saar 25:5
Hessischer HV : HV Westfalen 16:17
HV Westfalen : HV Baden-Württemberg 21:18
Finale: HV Westfalen : HV Niedersachsen 27:23

Weibliche Auswahl Jahrgang 2003: Yasmin Celina Friesen(TW, HSG Blomberg-Lippe), Kimberly Becker (TW, BVB 09 Dortmund ), Jana Nordberg (TV Beckum) 3, Xenia Hirt (HSV Minden-Nord) 12, Lotte Iker (BVB 09 Dortmund) 24/6, Mia Malin Ziercke (HSV Minden-Nord ) 9, Charlotte Mittich (SV Teutonia Riemke 1919) 3, Sidney Lupisella (Werler TV) 10, Lucy Paßkönig  (HSG Blomberg-Lippe) 11, Dana Oblina (TV Verl ) 10, Leni Ruwe (JSG Lenzinghausen-Spenge) 12/1, Finja Treue (HLZ Ahlen) 9, Jana Sattler (BVB 09 Dortmund )13, Emma Pfennig (TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck) 20/1, Sophie Merle Albers (BVB 09 Dortmund) 5
(Quelle: www.handballwestfalen.de)
https://www.handballwestfalen.de/aktuelles/news-detail/news/maedchen-holen-pokal-aus-weserbergland

Der TVB ist zurecht stolz auf die Entwicklung seiner B-Juniorin, die sich gleichzeitig, zusammen mit ihren Beckumer Team-Kolleginnen, gerade einen Platz in der höchsten Jugendlklasse, der Oberliga, erkämpft. Sollte dies gelingen, wäre es das dritte Mal in Folge.
Sowohl die Mannschaftsverdienste des Beckumer Kaders als auch die herausragende Leistung von Jana Nordberg zeigen, wie viel durch eine gute Ausbildung, die richtige Unterstützung und viel Engagement erreicht werden kann.


wD startet erfolgreich in die Saison
TVB – Hammer SC 2008 17:8 (7:2)

Beckum. Zum Start der Saison hatten unsere Mädels den Hammer SC zu Gast und konnten das Spiel für sich entscheiden. Nach einem nervösen Start von beiden Mannschaften stand es nach fünf Minuten 3:1 für die heimische Sieben. Das Spiel war von den Abwehrreihen und starken Torhüterleistungen geprägt. Joyce hielt einige 100 % Torwürfe, ganz starke Leistung. Erst kurz vor der Halbzeit konnte sich der TVB auf 7:2 absetzen. Mit diesem Ergebnis ging es dann zum Pausentee. Unsere Sieben machte da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatte und schraubte das Ergebnis durch schöne Kombinationen bis zur 30. Min. auf 13:4. Anschließend verwaltete man das Ergebnis bis zum 17:8.

Nun geht es nächste Woche zum Klassenprimus und Angstgegner Soest. Dort hängen die Trauben zu hoch, aber ein achtbares Ergebnis sollte das Ziel sein.
Go Mädel go

Bericht:Thomas Mihlan
Bilder: Claudia Hartmann


TVB beim Spiel Deutschland gegen Serbien 29:23 (15:9)
Bad Boys bei den Beckumer Fans handzahm

Dortmund. Die ganz großen einmal aus nächster Nähe sehen, darauf hatten sich Handball-Juniorinnen wie Eltern schon seit Wochen gefreut. Bei strahlendem Sonnenschein und in einem superneuen Luxusbus der Firma Lippebus ließ sich die 45-Mann starke Truppe am letzten Samstag nach Dortmund zur Westfalenhalle kutschieren. Diese war mit 10.891 Zuschauern nahezu ausverkauft, die Stimmung dementsprechend lautstark und mitreißend. Da die Serben sich schwach und ideenlos präsentierten, sahen die Beckumer Fans eine deutlich überlegene Partie der deutschen Nationalmannschaft. Obwohl die Begegnung nicht zu den spannendsten zählte genossen die Mädchen des TVB die Atmosphäre und freuten sich, dass sich am Ende, trotz Abschottung durch die Security der Westfalenhalle, doch noch ein paar Spieler die Zeit für ein Selfie oder Autogramm nahmen.

Der von der Presse so gescholtene Trainer der Deutschen Nationalmannschaft Christian Prokop zeigte sich nach der souverän gewonnenen Partie entspannt und gut gelaunt.

Annika Ebel und Nina Berief versuchen sich in Völkerverständigung und posieren mit einem der serbischen Spieler.

Keiner steigt so hoch wie er. Auch dieses Mal platzierte er ein paar unhaltbare Rückraumtreffer. Die Fans, wie hier Jana Nordberg, mögen den zwei Meter großen Spieler vom MT Melsungen, auch, weil er sich immer besonders viel Zeit für sie nimmt.

Nicht nur auf dem Feld wusste sich Bad Boys-Neuzugang Matthias Musche vom SC Magdeburg ins rechte Licht zu setzen.

Ex- Nationalspieler Dominik Klein (hier mit Nina Berief und Hannah Berger) nahm sich viel Zeit für die Fans und sorgte ordentlich für Stimmung.

Bericht Karen Kliewe/Bilder Ebby Kliewe