Favorit Blomberg-Lippe gerät ins Wanken
TVB erweist sich als würdiger Gegner

Blomberg. Mit Bielefeld/Jöllenbeck, der HSG Blomberg-Lippe und Minden-Nord wurden sie einer starken Gruppe zugeordnet. Und auch die Ansetzung des ersten Spiels der Oberliga, Freitagabend, 20:30 Uhr im 100 km entfernten Blomberg dürfte wohl kaum als herzliches Willkommensgeschenk gewertet worden sein. Doch all das ließ die B-Juniorinnen des TV Beckum unbeeindruckt.

Sowohl Ann-Christin Hopp (Bild), als auch Anna Kuhlhüser konnten mit einigen erfolgreichen Paraden aufwarten.

Im Gegenteil: die HSG hatte es schwer durch die starke Abwehr der Gäste zu dringen. Blombergs Nr. 1, die gerade noch im Finale des Deutschland-Cups ihre Klasse bewiesen hatte, musste einen um den anderen Treffer hinnehmen. Nach 11 Minuten führte der TVB mit drei Toren (1:4). „Das haben wir richtig gut gemacht. Gerade im ersten Viertel der ersten Halbzeit waren wir die stärkere Mannschaft“, zeigte sich Dirk Nordberg begeistert. Dann pirschte sich die HSG langsam heran. In der 17. (5.5), 20. (6:6) und 21. (7:7) schaffte sie den Ausgleich, in der Folgeminute gelang es ihr zum ersten Mal die Führungsrolle zu übernehmen – bevor Marie Pahlenkemper (TVB) erneut gleichziehen konnte. Nach dem Schlusspfiff verwandelte die Nr. 9 des Gastgebers einen Siebenmeter und nahm die knappe 10:9-Führung mit in die Halbzeitpause.

Eine, die über 50 Minuten hinweg vieles richtig gemacht hat: Marie Pahlenkemper war mit fünf Treffern Beckums beste Schützin.

Noch war die Partie vollkommen offen. Dann aber, am Anfang der zweiten Hälfte direkt das Desaster: Blomberg belohnte sich gleich dreimal in Folge. Die anfangs so starke Beckumer Abwehr ließ Raum dafür. Dazu kam es zu unnötigen Ballverlusten seitens der Gäste – klare Chancen wurden vergeben. „Es lag nicht daran, dass Blomberg besser ins Spiel fand, sondern daran, dass wir das Niveau nicht halten konnten – zumindest nicht auf allen Positionen. Gerade auf Außen hatten wir so unsere Probleme“, analysierte der Beckumer Trainer.

Rina Nordberg lieferte dreimal erfolgreich ab.

Zeitweise ging die HSG mit sechs Treffern in Führung (19:13, 40.), dann wieder konnte Beckum auf drei verkürzen. Am Ende stand es 24:18 für die HSG Blomberg-Lippe. Fakt ist: Es war eine Begegnung auf Augenhöhe, die auch ohne weiteres anders hätte ausgehen können.

TVB: Kuhlhüser (TW), Hoppe (TW), Lüdeke, Nordberg J. (3), Nordberg R. (3), Berger (1), Pahlenkemper (5), Turowski (2), Holling (3/1), Berief, Große-Westhoff, Frölich

Bericht/Bilder Karen Kliewe


„Wenn die Nationalhymne gespielt wird – das ist schon aufregend.“
Jana Nordberg wird Vize-Meister beim Deutschland-Cup

Ein nicht alltäglicher Erfolg, auf den man stolz sein kann: Jana Nordberg wird mit der Westfalenauswahl Vize-Meister.

Beckum/Ostfildern-Nellingen. Am vergangenen Wochenende trafen sich die Besten aus allen Landkreisen im Baden-Württembergischen Ostfildern, um den Deutschland-Cup auszutragen. Mit dabei: Handball-Talent Jana Nordberg vom TV Beckum, die seit zwei Jahren für den Landesverband Westfalen gesetzt ist. Mit einem Unentschieden gegen Brandenburg (13:13) ging es los. Danach waren die Westfalen kaum noch zu stoppen. Hamburg verlor mit 22:16, Mecklenburg-Vorpommern mit 26:16. Im Viertelfinale bezwangen sie Baden-Württemberg II mit 22:11 und auch das Halbfinale gegen Niedersachsen gewannen die Juniorinnen von der Westfalenauswahl deutlich mit 30:18. Am Ende mussten sie sich nur der starken ersten Baden-Württembergischen Delegation (15:25) geschlagen geben.
Wir trafen Jana Nordberg nach ihrer Rückkehr zu einem Interview.
„Erst einmal: Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg. Drei Tage Deutschland-Cup, drei Tage im Wettkampf gegen die Besten der anderen Bundesländer – was war das Beeindruckendste für Dich? Was hat dich am meisten begeistert?“
Nordberg: „Das Finale! Weil man da eingelaufen ist und einzeln vorgestellt wurde. Die Nationalhymne wurde gespielt, wir waren live im Fernsehen zu sehen – das war schon aufregend.“
„Welche Chancen hattest Du Euch vorher ausgerechnet?“
Nordberg: „Wir hätten niemals gedacht, dass wir so weit kommen. Erst als wir die Vorrunde überstanden und das Viertelfinale eindeutig gewonnen hatten, wussten wir: Wir können es bis ins Finale schaffen.“
„Dann das Finale: mehrmals ward Ihr bis auf drei Zähler ran. Am Ende wurde es doch ein eindeutiger Sieg für das Gastgeberland. Wie groß war die Enttäuschung den Meistertitel verpasst zu haben? Oder war sie gleich da, die Freude Vize-Meister von ganz Deutschland geworden zu sein?“
Nordberg: „Die Enttäuschung war schon da, als wir gemerkt haben, dass es nicht reichen würde. Baden-Württemberg I war aber auch ein extrem starker Gegner und der Stolz es bis ins Finale geschafft zu haben hat schnell überwogen.“
„Wie geht es nun weiter? Die Förderung in Form der Westfalenauswahl ist für Dich damit beendet.“
Nordberg: „Die vom DHB gesichteten, eingeladenen Talente, wie z.B. das All-Star-Team werden weiter gefördert. Die Chance dabei zu sein ist extrem gering, da wir als 2003er nur ein Auffülljahrgang für die 2002er sind.“
„Gibt es etwas, was Du im Handball unbedingt noch erreichen möchtest?“
Nordberg: „Mein Traum wäre es mal in der Bundesliga zu spielen – und natürlich in der Nationalmannschaft.“
„Um das zu schaffen, müsstest Du da nicht eigentlich den Verein wechseln? Für die DHB-Profis steht fest, dass eine erfolgreiche Karriere eng verbunden ist mit der intensiven Förderung durch einen leistungsorientierten Verein. Gibt es also bald einen Wechsel?“
Nordberg: „Nein. Mein Ziel ist es, mit meiner Mannschaft, für den TV Beckum, in die A-Junioren-Bundesliga einzuziehen. Wir haben schon so Vieles geschafft. Seit drei Jahren in Folge spielen wir nun Oberliga. Sollte die nächste Saison einen gegenteiligen Trend zeigen, kann ich mir immer noch Gedanken über einen Wechsel machen.“
„Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg weiterhin.“
Nordberg: „Gern. Dankeschön.“


Nordberg-Sieben schafft Triple
Zum dritten Mal in Folge stellt TVB Oberliga-Kader

Beckum. Was war da los, in der Vorrunden-Tabelle der weiblichen B-Jugend? Für Wochen hatte es sich der TVB auf dem zweiten Platz bequem gemacht, die Oberliga schien zum Greifen nah. Doch dann schlug Verl den Tabellenersten, Wettringen wiederum unerwartet den TV Verl. Als Beckum letzte Woche auch noch gegen Ahlen verlor, war wieder alles offen. Vier von sechs Mannschaften durften hoffen. Und alles hing an diesem einen letzten Spiel gegen den Nachbarn, das HLZ.

Der TVB, hier Sophie Turowski, blieb von der anfänglichen Stärke des HLZ unbeeindruckt und ließ sich nicht aufhalten.

Auf den gutbesuchten Rängen gab es schnell viele Gelegenheiten des Jubels – für die Ahlener Fans. Das HLZ wollte den Sieg, agierte schnell und selbstsicher, die Heimsieben dagegen eher verhalten. Nach 17 Minuten führten die Gäste verdient mit komfortablen sechs Toren (3:9). Alles sah nach einer dicken Klatsche für den TVB aus. Doch Totgeglaubte leben länger – und wenn diese Mannschaft etwas kann, dann ist es kämpfen. Mit jeder Minute wurde ihre Abwehr besser – Ahlen gelang in den verbleibenden acht Minuten der ersten Hälfte nicht ein weiterer Abschluss, Beckum hingegen gleich sieben, sodass es zur Pause 10:9 stand. Ein magerer Vorsprung, das wussten alle. Und das HLZ hatte in der Kabine reichlich Zeit, um sich von dem Schock zu erholen.

Janne Weber schaffte es mehrfach frei vor’s Tor. Leider verhinderte Ahlens starke Torhüterin den erfolgreichen Abschluss.

Doch Beckum war wie beflügelt vom Erfolg der Aufholjagd: Während sich die Gäste in den folgenden 14 Minuten geradeso im Spiel halten konnten, nahm die Heimsieben immer mehr Fahrt auf. „Nach dem etwas verkrampften Start haben wir angefangen umzustellen, um mehr Bewegung ins Spiel zu bekommen. Neben der taktischen Maßnahme, eine Ahlener Spielerin höher zu decken, so den Spielfluss der Gegner zu unterbrechen, war unser Kampfgeist das Mittel zum Erfolg. Wir haben angefangen an uns zu glauben, haben uns diesen Sieg als Mannschaft richtig stark erarbeitet,“ lobte Beckums Trainer sichtlich stolz. Ab Minute 39 (15:13) hagelte es Tore, der Gastgeber konnte mit bis zu zehn Treffern in Führung gehen. Die unglaublich gute Abwehr der Beckumer ließ Ahlen kaum eine Chance. Durch den deutlichen 25:16-Erfolg zieht nun zum dritten Mal in Folge eine weibliche Jugendmannschaft unter Trainer Dirk Nordberg in die Oberliga ein.

Große Freude bei den weiblichen B-Juniorinnen: Der Platz in der Oberliga ist safe.

TVB: Kuhlhüser A. (TW), Nordberg J. (7), Nordberg R. (3), Berger (2), Turowski (1), Holling (6/2), Berief (1), Pahlenkemper (4), Kliewe, Lüdeke, Michels (1), Weber, Güttler, Hülsen

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Manchmal sitzt einfach nicht mehr drin
wB2 des TVB fehlt es an Kraft und Kondition

Soest. „Mir war schon vorher klar, dass die Voraussetzungen nicht gut waren. Die meisten Spielerinnen hatten Trainingsdefizite von mehreren Wochen, wegen Krankheiten, Operationen oder Verletzungen. Das Thema Kondition war somit ein großes Thema für uns“, so Beckums Trainer Dirk Nordberg. Für den Soester TV ein echter Pluspunkt.

Janne Weber belohnte sich dreimal.

In den ersten neun Minuten konnten die Gäste noch gut mithalten, dann zog die Heimsieben mit sieben Toren in Folge davon (20. Min. 10:3). Es sah ganz nach einer deftigen Klatsche für den TVB aus. Doch der riss sich zusammen, versuchte sämtliche Reserven zu mobilisieren und kämpfte sich heran. In Minute 30 dann der Lohn: der 11:12-Führungstreffer durch Josefine Hülsen. Bis zur 37. Minute (15:16)konnten die Beckumer sich behaupten, eine Übernahme des Gastgebers verhindern.

Ein schneller Konter, gegen den der Soester TV machtlos war: Ina Michels ergreift die Chance.

Doch leider dauert ein Spiel 50 Minuten und am Ende fehlte sie doch, die Kondition und Sicherheit. Soest gewann mit 23:18 (11:8). „Wir haben viele einfache Fehler gemacht, sind nicht konsequent in die 1:1, konnten das Tempo nicht lang genug hoch halten. Uns fehlte einfach die körperliche Fitness“, zog Nordberg Bilanz.

Rechtsaußen Josefine Hülsen gehörte noch zu den fitesten, traf ganze vier Mal für den TVB.

Das sich Linkshänderin Marleen Lüdeke am Ende noch am Fuß verletzte, lässt ahnen, dass die Personalsorgen den Beckumer Trainer noch eine Weile begleiten werden.

TVB: Hoppe (TW), Güttler (4/3), Hülsen (4), Weber (3), Michels (3), Steinhoff, Römer (1), Frölich (1), Vogt, Kliewe (1), Lüdeke (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Männliche C1 weiter ohne Verlustpunkt
SuS Oberaden – TVB 22:29 (12:14)

Oberaden. Die männliche C1 hat auch das erste Spiel der Rückrunde in Oberaden gewonnen und führt die Tabelle jetzt mit 20:0 Punkten an. In einem, durch viele Unterbrechungen gekennzeichneten Spiel konnten sich unsere Jungs letztendlich verdient mit 22:29 durchsetzen.
In der ersten Halbzeit zeigte sich ein relativ ausgeglichenes Spiel. Nach ca. 20 Minuten konnte Oberaden sogar mit zwei Toren in Führung gehen. Dies lag aber vorwiegend daran, das selbst beste Torchancen nicht genutzt werden konnten. Aber bis zur Pause drehten die Jungs das Spiel noch und führten mit 12:14 Toren.
In der zweiten Halbzeit konnte dann der Vorsprung von Tor zu Tor auf den Endstand von 22:29 Toren ausgebaut werden. Somit konnte die Tabellenführung gegen den, vor dem Spiel auf Platz zwei stehenden SuS Oberaden erfolgreich verteidigt werden.
Das nächste Spiel findet am 27. Januar 2019 um 15:00 Uhr in eigener Halle gegen den ASV Hamm-Westfalen statt.

TVB: Niels Schierbrock (TW), Stanley Demenko, Björn Scheiperpeter, Jakob Große-Westhoff, Ben Weghaus, Leo Di Matteo, Hadi Ballouk, Till Michels, Evim Zuebro

Bericht: Ludger Scheiperpeter


Männliche D des TV Beckum schlägt Unna-Massen mit 24:12
TVB unterbesetzt noch eine Macht

Beckum (vk). Die männliche D-Jugend des TV Beckum konnte am heutigen Samstag gegen die Gäste aus Unna-Massen deutlich mit 24:12 gewinnen. Zwar gingen die Beckumer aufgrund einiger Ausfälle etwas unterbesetzt in die Partie, doch das änderte nix an der guten Leistung, die gezeigt wurde. Aus der E-Jugend half Felix Köhler dem Team aus, damit man noch etwas Reserven hatte. Beckum führte über 2:1, 4:2 und 6:4, musste aber dann in der 15. Minute den Ausgleich zum 6:6 hinnehmen. Danach lief es jedoch wie geschmiert für die Beckumer, denn in den letzten fünf Minuten bis zur Halbzeit setzte man sich auf 12:6 ab. Dies wurde durch die aufmerksame Abwehr der Beckumer ermöglicht, die gleich vier Konter in Folge erfolgreich einleitete.
Das Spiel der Beckumer war auch nach der Pause weiterhin druckvoll und variabel, sodass man die Führung zum 14:6 ausbauen konnte. Unna-Massen konnte nicht viel dagegen setzen, sondern fiel im zweiten Durchgang vor allem durch reichlich Zeitstrafen auf. Dadurch ließen sich die Beckumer aber nicht beeinflussen und brachten einen nie gefährdeten Sieg unter Dach und Fach.

Zerrer und Micke (Tor), Thiesbrummel, Tönnissen, Kühnel (5), Pötter (2/1), Köhler, Felix, Köhler, Nils (5), Deipenwisch (6), Herbort (6/1)

Bericht Volker Köhler


Turnverein Beckum
Handball-Nachwuchs genießt das Training mit den Profis

Beckum (Kro). Trainieren wie die Handball-Profis, dieses seltene Vergnügen hatten die Kinder und Jugendlichen des Beckumer Turnvereins in dieser Woche. Beim TVB-Nachwuchs waren Trainer und Spieler des heimischen Bundesligisten ASV Hamm-Westfalen zu Gast. Die bekannten Sportler vermittelten dem Handball-Nachwuchs Tricks und Tipps.

Mit Handball-Profi Mex Raguse starteten die Spielerinnen und Spieler des TV Beckum in das Techniktraining in den Sporthallen am Berufskolleg in Beckum. Bilder: Krogmeier

Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr haben der TV Beckum und der Zweitligist aus Hamm ihre bestehende Kooperation erneut mit Leben gefüllt. Mit Jan von Boenigk, Felix Storbeck und Mex Raguse waren drei Stammspieler des Bundesligisten gemeinsam mit Co-Trainer Christof Reichenberger, der an der Seite des Sportlichen Leiters und Trainers Kay Rothenpieler für die Mannschaft aus dem Hammer Stadtteil Uentrop verantwortlich zeichnet, in der Püttstadt zu Gast.

Die Trainingsarbeit mit dem Ball stand für die Beckumer Jugendlichen gemeinsam mit Christof Reichenberger im Mittelpunkt.

Mehr als 70 aktive Mädchen und Jungen versammelten sich in den beiden Sporthallen des Berufskollegs, um dieses besondere Handball-Training zu genießen. Von den Minis des Jahrgangs 2011 bis hin zu den 18-jährigen A-Jugendlichen waren alle Altersklassen vertreten. Die Gäste aus Hamm verstanden es, den TVB-Nachwuchs mit anspruchsvollem und altersgerechtem Technik-Training zu fordern. Bei den Übungen stand natürlich immer das runde Handball-Leder im Mittelpunkt. Entsprechend begeistert waren die Beckumer Spielerinnen und Spieler bei der Sache.

Mehr als 70 Kinder und Jugendliche des TV Beckum beteiligten sich am Training mit den Akteuren des ASV Hamm-Westfalen.

Gemeinsam mit dem Kooperationspartner Hamm-Westfalen hatte Beckums Handball-Geschäftsführer Henning Huckebrink die Aktion organisiert. „Unsere Jugendlichen haben das Training mit den Profis genossen und viel dabei für ihr Spiel und ihre Mannschaften gelernt“, zog Huckebrink im Gespräch mit der „Glocke“ eine rundum positive Bilanz, „wir hoffen, dass es im nächsten Jahr eine Neuauflage des Trainings in Beckum gibt.“
Ein Wiedersehen mit den Profis gibt es für den TVB-Nachwuchs aber bereits am Freitag, 21. Dezember. Dann wird um 19.15 Uhr in der Westpress-Arena die Zweitliga-Partie des ASV Hamm-Westfalen gegen den VfL Lübeck-Schwartau angepfiffen – und die Beckumer Handball-Jugend wird live dabei sein.

Bericht/Bilder aus der Glocke vom 16.11.2018


Jana Nordberg im Landesverband Westfalen weiterhin erfolgreich
TVB-Talent Teil des Sieger-Teams

Beckum/Emmerthal. Am Wochenende der 44. KW reiste der Handballverband Westfalen nach Niedersachsen, um sich dort in einem Turnier mit den elf anderen Landesverbänden zu messen und sich im spielerischen Wettstreit um den HVN-Pokal auf den Deutschlandcup (03.-06.01.2019/DHB-Sichtung) vorzubereiten. Mit an Bord: Jana Nordberg, Spielerin der weiblichen B1 des TV Beckum.

Jana Nordberg zeigte in Emmerthal eine tolle Leistung. Zusammen mit ihren Team-Kolleginnen aus dem Handballverband Westfalen konnte sie sich gegen elf andere Verbände durchsetzen.

Für die Westfalen-Auswahl lief es mehr als gut: Sie meisterten die Gruppenphase ungeschlagen, besiegten sogar starke Mannschaften aus den Verbänden Hessen und Baden-Württemberg. Im Finale hieß es sich dem Gastgeber aus Niedersachsen zu stellen. Auch hier ließ das Team aus Westfalen keinen Zweifel darüber aufkommen, wem der Pokal zusteht. Gerade in den Partien gegen Hessen, Baden-Württemberg und dem Final-Spiel gegen Niedersachsen durfte Jana Nordberg über große Teile der Spielzeit hinweg zeigen, wie sehr sie das in ihr gesetzte Vertrauen verdient. So war Landestrainer Zsolt Homovics nicht nur mit dem 27:23 Pokal-Sieg zufrieden, sondern besonders mit der insgesamt verbesserten Abwehr-, sowie der Individualleistung der einzelnen Spielerinnen.
So spielten sie:
HV Westfalen : HV Niedersachsen 25: 16
HV Mittelrhein : HV Westfalen 12:26
HV Westfalen : HV Saar 25:5
Hessischer HV : HV Westfalen 16:17
HV Westfalen : HV Baden-Württemberg 21:18
Finale: HV Westfalen : HV Niedersachsen 27:23

Weibliche Auswahl Jahrgang 2003: Yasmin Celina Friesen(TW, HSG Blomberg-Lippe), Kimberly Becker (TW, BVB 09 Dortmund ), Jana Nordberg (TV Beckum) 3, Xenia Hirt (HSV Minden-Nord) 12, Lotte Iker (BVB 09 Dortmund) 24/6, Mia Malin Ziercke (HSV Minden-Nord ) 9, Charlotte Mittich (SV Teutonia Riemke 1919) 3, Sidney Lupisella (Werler TV) 10, Lucy Paßkönig  (HSG Blomberg-Lippe) 11, Dana Oblina (TV Verl ) 10, Leni Ruwe (JSG Lenzinghausen-Spenge) 12/1, Finja Treue (HLZ Ahlen) 9, Jana Sattler (BVB 09 Dortmund )13, Emma Pfennig (TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck) 20/1, Sophie Merle Albers (BVB 09 Dortmund) 5
(Quelle: www.handballwestfalen.de)
https://www.handballwestfalen.de/aktuelles/news-detail/news/maedchen-holen-pokal-aus-weserbergland

Der TVB ist zurecht stolz auf die Entwicklung seiner B-Juniorin, die sich gleichzeitig, zusammen mit ihren Beckumer Team-Kolleginnen, gerade einen Platz in der höchsten Jugendlklasse, der Oberliga, erkämpft. Sollte dies gelingen, wäre es das dritte Mal in Folge.
Sowohl die Mannschaftsverdienste des Beckumer Kaders als auch die herausragende Leistung von Jana Nordberg zeigen, wie viel durch eine gute Ausbildung, die richtige Unterstützung und viel Engagement erreicht werden kann.


wD startet erfolgreich in die Saison
TVB – Hammer SC 2008 17:8 (7:2)

Beckum. Zum Start der Saison hatten unsere Mädels den Hammer SC zu Gast und konnten das Spiel für sich entscheiden. Nach einem nervösen Start von beiden Mannschaften stand es nach fünf Minuten 3:1 für die heimische Sieben. Das Spiel war von den Abwehrreihen und starken Torhüterleistungen geprägt. Joyce hielt einige 100 % Torwürfe, ganz starke Leistung. Erst kurz vor der Halbzeit konnte sich der TVB auf 7:2 absetzen. Mit diesem Ergebnis ging es dann zum Pausentee. Unsere Sieben machte da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatte und schraubte das Ergebnis durch schöne Kombinationen bis zur 30. Min. auf 13:4. Anschließend verwaltete man das Ergebnis bis zum 17:8.

Nun geht es nächste Woche zum Klassenprimus und Angstgegner Soest. Dort hängen die Trauben zu hoch, aber ein achtbares Ergebnis sollte das Ziel sein.
Go Mädel go

Bericht:Thomas Mihlan
Bilder: Claudia Hartmann


TVB beim Spiel Deutschland gegen Serbien 29:23 (15:9)
Bad Boys bei den Beckumer Fans handzahm

Dortmund. Die ganz großen einmal aus nächster Nähe sehen, darauf hatten sich Handball-Juniorinnen wie Eltern schon seit Wochen gefreut. Bei strahlendem Sonnenschein und in einem superneuen Luxusbus der Firma Lippebus ließ sich die 45-Mann starke Truppe am letzten Samstag nach Dortmund zur Westfalenhalle kutschieren. Diese war mit 10.891 Zuschauern nahezu ausverkauft, die Stimmung dementsprechend lautstark und mitreißend. Da die Serben sich schwach und ideenlos präsentierten, sahen die Beckumer Fans eine deutlich überlegene Partie der deutschen Nationalmannschaft. Obwohl die Begegnung nicht zu den spannendsten zählte genossen die Mädchen des TVB die Atmosphäre und freuten sich, dass sich am Ende, trotz Abschottung durch die Security der Westfalenhalle, doch noch ein paar Spieler die Zeit für ein Selfie oder Autogramm nahmen.

Der von der Presse so gescholtene Trainer der Deutschen Nationalmannschaft Christian Prokop zeigte sich nach der souverän gewonnenen Partie entspannt und gut gelaunt.

Annika Ebel und Nina Berief versuchen sich in Völkerverständigung und posieren mit einem der serbischen Spieler.

Keiner steigt so hoch wie er. Auch dieses Mal platzierte er ein paar unhaltbare Rückraumtreffer. Die Fans, wie hier Jana Nordberg, mögen den zwei Meter großen Spieler vom MT Melsungen, auch, weil er sich immer besonders viel Zeit für sie nimmt.

Nicht nur auf dem Feld wusste sich Bad Boys-Neuzugang Matthias Musche vom SC Magdeburg ins rechte Licht zu setzen.

Ex- Nationalspieler Dominik Klein (hier mit Nina Berief und Hannah Berger) nahm sich viel Zeit für die Fans und sorgte ordentlich für Stimmung.

Bericht Karen Kliewe/Bilder Ebby Kliewe


Weibliche C holt Silber bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres 2017
Danke an alle Unterstützer

Beckum. Am vergangenen Samstag war es wieder soweit. Die Organisatoren der Sportlerjahresehrung 2017 hießen alle Nominierten willkommen. Unter ihnen auch die weibliche C unserer Handball-Abteilung, die sich im letzten Jahr den Titel zur Mannschaft des Jahres 2016 sichern konnte.
Auch für 2017 fanden viele ihre Leistung unterstützenswert und stimmten für sie ab. Dadurch schafften sie es auf den zweiten Platz. Einzig die Damen-Mannschaft des Fußballvereins Rot-Weiß Vellern kam auf mehr Stimmen.
An alle, die ihre Stimme für die Handball-Juniorinnen abgegeben haben, geht ein dickes Dankeschön  für die tolle Unterstützung.

Zum zweiten Mal in Folge nominiert, zum zweiten Mal ausgezeichnet. Die weibliche C holte bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres Silber.

Stolz nehmen die Sportlerinnen ihre Ehrung entgegen.

Gruppenfoto im Schnelldurchgang, – bevor der eisige Ostwind die Gesichtsmimik einfriert. Leider fehlten da schon Kiki und Nina.

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Breitensportverein TVB blickt mit Stolz auf Nachwuchs aus den eigenen Reihen
Handball-Talent Jana Nordberg fährt zur DHB-Sichtung

Beckum/Kienbaum. Die Zeiten, in denen die weiblichen Juniorinnen des TV-Beckum vor Handball-Partien vom Gegner belächelt wurden, weil viele der Spielerinnen so klein und schmächtig waren, sind noch gar nicht so lange her. Mittlerweile kennen und respektieren sogar die Hochleistungszentren den Kader um Trainer Dirk Nordberg, der sich weit über den Kreis hinaus einen Namen gemacht hat.
Eine, die aufgrund ihrer zierlichen Statur nur zu gern unterschätzt wurde ist Handball-Talent Jana Nordberg. Sie widerlegt die These, dass man, um sich in diesem Kontaktsport behaupten zu können, groß und massig sein und für eines der renommierten Hochleistungszentren spielen muss.

Jana Nordberg, Jahrgang 2003, konnte überzeugen. Das Nachwuchs-Talent aus dem TVB fährt zur DHB-Sichtung ins Bundesleistungszentrum Kienbaum.

2009, mit sechs Jahren begann sie ihre Laufbahn bei den Handball-Minis im TV-Beckum. 2011 wurde sie vorzeitig in den Meisterschaftsbetrieb, in die weibliche E hochgezogen. Ihre Schnelligkeit, ihr Spielverständnis und ihre unglaubliche Ausdauer wurden schnell zu ihrem Markenzeichen. Die schon damals mit der Nummer acht spielende Juniorin wurde schon früh von anderen Vereinen angefragt. „Ich kaufe die Nummer acht“, hieß es von einem vereinsfremden Trainer bei einem Turnier der D-Mädchen im heimischen Berufskolleg, dem das junge Talent nicht entgangen war. Doch auch ernsthaftere Abwerbungsversuche wurden von Jana Nordberg bis dato immer abgelehnt. Sie ist nicht nur ein vielversprechendes Nachwuchs-Talent, sondern ein unbedingter Team-Player, dem die eigene Mannschaft über alles geht. 2013 wurde sie in die Kreisauswahl berufen. Mit der Ernennung in den Kader der Westfalenauswahl, im Jahr 2017, fand sie die Bestätigung für ihren Willen und ihre Leidenschaft. Vom 28.02. bis zum 04.03. nun, lädt der Deutsche Handballbund sie, sowie andere junge Talente aus zehn Landesverbänden in das Bundesleistungszentrum Kienbaum ein, um unter den Augen von Bundes- und DHB-Trainern anthropometrische Messungen, sportmotorische und handballspezifische Tests zu absolvieren. Ziel ist es, „möglichst viele der jungen Spielerinnen und Spieler an ihr Leistungsmaximum zu führen und sie für die Bundesligen und Nationalmannschaften qualifizieren zu können“, sagt Jochen Beppler, Chef Bundestrainer Nachwuchs in einem Bericht des DHB.
Längst nicht alle Auswahlspielerinnen der Landesverbände werden zu dieser Sichtung gebeten. Umso stolzer sind der Heimatverein, die Trainer und Förderer, dass es mit Jana Nordberg einer ihrer Schützlinge nach so weit oben geschafft hat.

Und ihre Mannschaft? Steht voll und ganz hinter ihr. Die 23 Mädchen des C- und B-Jahrganges freuen sich über jeden Erfolg ihrer Teamkollegin und fiebern mit. Denn es bleibt noch ein weiter und spannender Weg ganz nach oben. Aus den umfangreichen DHB-Sichtungen werden nur ca. 30 Spielerinnen und Spieler zu einem Lehrgang nach Warendorf eingeladen.

Bericht/Bilder Karen Kliewe


LVM Norbert Steinhoff unterstützt die weibliche Jugend
Große Freude über Aufwärm-Trikots

Beckum. Da gab es nur strahlende Gesichter. Die Freude über die Aufwärm-Trikots war groß bei der weiblichen Jugend, Jahrgang 2001-2004. Möglich wurde das durch die großzügige Spende von Sponsor Norbert Steinhoff, LVM. Dafür sagen die Handballerinnen: „Danke!“

(v.l.h.) Sponsor Norbert Steinhoff, Lisa Kuhlhüser, Hannah Fischer, Lia Dürre, Lisa Vogt. Kirsten Frölich und Mia Steinhoff
(v.l.v.) Annika Ebel, Ina Michels, Jana Römer und Janne Weber


Geseke gegen TVB 14:24
Männliche CII wird Meister

Geseke. Am Samstag fand das entscheidende Spiel um die Meisterschaft in der Kreisklasse in Geseke statt. Um Meister zu werden musste Geseke das Spiel mit mindestens drei Toren gewinnen. Unsere Jungs konnten das Spiel allerdings während der gesamten Zeit überlegen gestalten und so stand es zum Schluss 24:14 für Beckum. Damit hatten die Jungs ihre erste Meisterschaft gewonnen.


Am Sonntag stand dann noch das vom letzten Wochenende verlegte Spiel gegen Kamen an. Hier war den Jungs die Doppelbelastung deutlich an zu merken. Zudem mussten noch kurzfristige Ausfälle kompensiert werden und der Schiedsrichter gab auch zumindest einen deutlichen Treffer für Beckum nicht. So stand es am Ende 26:33 für Kamen. Damit wurde das erste Spiel der Saison verloren.

Trotz der Niederlage wurde aber im Anschluss die erste Meisterschaft gebührend gefeiert.

TVB: Stanley Demenko, Niels Schierbrock, Jakob Große-Westhoff, Björn Scheiperpeter, Ben Weghaus, Leo Di Matteo, Hadi Ballouk, Jan Ostlinning, Till Michels, Evim Zuebro

Bericht: Ludger Scheiperpeter