weibliche A Jugend – Oberligavorrunde  2019/2020

v.h.l.: Marie Pahlenkemper, Josefine Hülsen, Tesssa Holling, Anna Kuhlhüser, Theresa Schlautmann, Ann-Christin Hoppe, Hanna Große-Westhoff, Hannah Fischer, Lia Dürre, Trainer Dirk Nordberg   v.v.l.: Rina Nordberg, Marleen Lüdeke, Jana Güttler, Jana Nordberg, Janne Weber, Sophie Turowski, Lisa Vogt, Hannah Berger   Es fehlen: Torwarttrainer Markus Pahlenkemper und Physiotherapeut Kai Boek.   Trainingszeiten: Montag, 18:00-19:30 Uhr im Berufskolleg, Dienstag, 18:30-20:00 Uhr in der Jahnhalle, Donnerstag, 18:00-19:45 Uhr in der Jahnhalle

Tabelle

Sponsor: Sparkasse Beckum-Wadersloh


Nächstes Spiel der weiblichen A

Am 10.11. um 16:30 Uhr Heimspiel gegen SC Greven


Verhaltener Start der weiblichen A
Nordberg-Sieben lässt sich mit dem Siegen Zeit

Beckum. „Wir haben wirklich schwach begonnen, haben einfach nicht ins Spiel, nicht in die richtigen Abläufe gefunden. In der ersten Hälfte war Neuenkirchen ganz klar die dominantere, spielbestimmende Mannschaft“, analysierte Dirk Nordberg die Leistung seiner weiblichen A gegen den SuS Neuenkirchen 09. Bereits in der achten Minute lag Beckum mit vieren zurück (3:7).

Janne Weber konnte sich zweimal gegen die kompakt stehede Neuenkirchener Abwehr durchsetzen.

Im Laufe der Zeit fing die Heimsieben sich, konnte sich langsam heran kämpfen. Trotzdem wirkte der SuS entschlossener, agierte druckvoller und blieb federführend. Da die Beckumer Juniorinnen ihren Kampfgeist schon häufiger unter Beweis gestellt hatten, waren die Erwartungen, trotz des Halbzeit-Rückstands von 16:20 hoch. „In der zweiten Hälfte lief es besser. Wir haben deutlich mehr investiert, konnten eine stabile Abwehr stellen, haben das Tempo angezogen und sind mutig in die 1:1-Situationen gegangen.“, so Nordberg. Der Lohn dafür? Ein permanent schrumpfender Vorsprung des Neuenkirchener Teams (18:20, 33.), (20:21, 35.).

Kreisläuferin Sophie Turowski (m.) in der Klemme. Immer wieder suchte sie den schweren Weg durch die Abwehr. Von den Neuenkirchenern gab’s ordentlich Gegenwehr.

In der 53. Minute dann war es soweit: Mit 27:26 übernahm Beckum die Führung, baute diese bis zum Schluss auf den 31:28-Sieg aus.

Theresa Schlautmann heißt die nicht mehr ganz so neue Neue zwischen den Pfosten des TVB. Mittlerweile fester Bestandteil der weiblichen A und eine echte Bereicherung.

„Wir haben gut gekämpft und gerade in der letzten Hälfte der zweiten Halbzeit viele Dinge richtig gemacht. Das müssen wir aber vom Anfang der Partie an hinbekommen. Zweidrittel der Begegnung mit angezogener Handbremse zu spielen ist keine Option. Das muss besser werden. Wir müssen deutlich mehr investieren“, kritisierte Nodberg.

Hoppe (TW), Schlautmann (TW), Güttler (1),Große-Westhoff (1), Turowski (1), Hülsen (2), Weber (2), Lüdeke (5), Nordberg R. (6/3), Fischer, Römer (3), Nordberg J. (9/4), Berger (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


TVB verliert beide Auswärtsspiele
Schwarzer Sonntag für die Nordberg-Juniorinnen

Lünen/Verl. Eigentlich heißt die Devise von Beckums Trainer: „Wir gehen voll auf Sieg.“ Am vergangenen Sonntag gegen den Lüner SV war das anders. „Aus der Rumpftruppe von acht Feldspielern konnte ich guten Gewissens eigentlich nur vier bringen. Der Rest dokterte an nicht auskurierten Infekten oder muskulären Einschränkungen herum. Dann noch die Ausfälle von Torhüterin Anna Kuhlhüser und Rückraumspielerin Marie Pahlenkemper, die beide bislang eine starke Saison hingelegt haben – da überlegt man sich sehr genau, wie viel einem dieses eine Spiel Wert ist. Ich habe sie angewiesen kräfteschonend zu spielen, sich nicht über die Schmerzgrenze hinaus zu bewegen“, meinte Beckums Trainer. Gastgeber Lünen hingegen war mit seinem dreizehnköpfigen Team gut aufgestellt und freute sich über die Gunst der Stunde. Schnell konnte der SV mit drei Toren davonziehen. (7:4, 12.). Beckum schaffte es zwar, dass sich dieser Vorsprung nicht vergrößerte, fand jedoch lange kein Mittel um ranzukommen (9:6, 20.), (12:9, 25.), (17:14, 38.). Doch dann, im letzten Drittel der Partie schienen die Gäste alle verbliebenen Kräfte zu mobilisieren und brachten fünf Treffer in Folge unter. In der 43. Minute gab’s den Ausgleich, in der 45. die 18:19-Führung. „Eigentlich der Punkt, an dem man sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lässt. Aber wir waren gar. Viele der Mädchen hatten trotz der körperlichen Einschränkungen kaum Verschnaufpausen, weil mir einfach die Wechseloptionen fehlten. Hinzu kam, dass ich zugegebener Maßen, den Zeitpunkt meines letzten Time-Outs nicht optimal gewählt hatte – er kam zu spät“, so Nordberg. Und tatsächlich: Lünen zog auf 19:19 gleich, Beckum kassierte 24 Sekunden vor Schluss noch eine Zwei-Minuten-Strafe und Lünen nutze die Unterzahl der Gäste gnadenlos, um das Siegestor unterzubringen. „Respekt, dass sie sich so durchgebissen haben. Am Ende hat es nicht gereicht. Dennoch zeigt das knappe 20:19-Ergebnis, dass die Sache definitiv anders ausgesehen hätte, wären wir nicht so dünn besetzt gewesen“, gab Dirk Nordberg zu Bedenken.

Ebenso spartanisch aufgestellt machte sich die weibliche A auf zum TV nach Verl. Ohne Verstärkung aus der B und immer noch ohne Tessa Holling, die dieses Mal als Co-Trainerin mitgefahren war, die Verantwortung allein tragen musste.

Marleen Lüdeke (hier gegen Wettringen) schaffte es nicht, ihre Mannschaft gegen den TV Verl auf Kurs zu bringen.

Schnell wurde klar: Zu diesen Bedingungen war ihnen die Heimsieben haushoch überlegen. Und Verl spielte seine Stärken voll aus (7:1, 12.), (12:3, 20.). Es gab unglaublich lange Phasen, in denen der TVB auf der Stelle trat, nicht mal in die Nähe einer Torchance kam. Das Halbzeitergebnis von 20:7 spiegelte das Ungleichgewicht wieder. Das Ganze drohte, zu einer deftigen Klatsche für den TVB zu werden.

Sophie Turowski war in den TVB-Reihen mit acht Abschlüssen erfolgreichste Spielerin.

In der zweiten Hälfte lief es für die Gäste ein wenig besser (24:12, 38. und 28:16, 42.), dennoch waren sie weit davon entfernt, nennenswert Boden gutzumachen. Am Ende blieb die gewaltige Tordifferenz von 15 Treffern (38:23). Ein schwarzer Sonntag also, für die erfolgsverwöhnten Beckumer.

wB: Hoppe (TW), Ebel (2), Kliewe, Nordberg J. (5/3), Römer, Nordberg R. (5/1), Berief (3), Berger (2), Frölich (2)

wA: Schlautmann (TW), Güttler (2), Vogt, Große-Westhoff (6), Turowski (8/4), Hülsen, Weber (1), Lüdeke (5/3), Dürre (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Weibliche A gelingt Heimsieg
Beckum entscheidet spannendes Duell am Ende für sich

Beckum. Es war dünn im Rückraum der weiblichen A, als sie am vergangenen Sonntag den FC Vorwärts Wettringen empfing. Durch die Ausfälle von Tessa Holling und Hanna Große-Westhoff fehlte Trainer Dirk Nordberg das geeignete Mittel für den kräfteschonenden Angriff aus der Entfernung. Die massive Abwehr von Wettringen verhielt sich defensiv, versuchte die Räume klein zu halten. Und Beckum ließ sich davon beeindrucken.

Jana Güttler frei vor’m Tor, bereit sich zu belohnen. Das sah oft anders aus. Zumeist wurde sie von zwei Seiten in die Mangel genommen.

„Wir haben uns schwer getan. Die 1:1-Kämpfe sind wir nicht konsequent genug angegangen, haben nicht klug genug agiert. Über Außen lief es bis zum Schluss nicht rund“, meinte Nordberg. Immerhin schafften die Beckumer es, sich im Spiel zu halten. Die meiste Zeit betrug die Tordifferenz gerade mal einen Zähler. Der Halbzeitstand von 11:11 war bezeichnend.

In der zweiten Hälfte stand Beckums Abwehr besser. Torhüterin Ann-Christin Hoppe musste nicht mehr so oft ran.

In der zweiten Hälfte dann übernahm Beckum die zugegeben knappe Führung (15:13, 41.). „Die Abwehr war gut. Vorn haben wir es geschafft über das Tempospiel besser in Fahrt und somit zu schnelleren Abschlüssen zu kommen. Großen Anteil hatten hier sicherlich die vier B-Juniorinnen. Und, obwohl der FC dann dazu überging unsere 13 in Manndeckung zu nehmen, haben wir Lösungen gefunden, sind trotzdem zum Abschluss gekommen“, so der TVB-Trainer.

Dirk Nordberg gibt den A-Juniorinnen taktische Anweisungen. Letztendlich reichte es, um Wettringen zu besiegen.

Am Ende reichte es für einen 24:20-Sieg, der der Heimsieben die ersten zwei Punkte der Oberliga-Vorrunde beschert.

Kuhlhüser A. (TW), Schlautmann (TW), Güttler (1),Vogt (1), Turowski (4/3), Hülsen (1), Weber (1), Lüdeke (3), Dürre (1), Fischer(1), Nordberg J. (9/1), Pahlenkemper (2), Berger

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Oberliga Vorrunde
Weibliche A des TVB liefert sich harten Kampf mit SC Greven 09

Greven. Mit Spannung erwarteten nicht nur die Fans den Einstieg des Jungjahrgangs der weiblichen A in die Oberliga-Vorrunde. Trainer Dirk Nordberg und sein Team gingen trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Tessa Holling zuversichtlich in die Begegnung, fühlten sich gut vorbereitet. Und die Beckumer präsentierten sich respektabel, konnten von Anfang an mithalten.

Marleen Lüdeke (Archivbild) und ihr Team starteten einfach zu spät durch und verschenkten so ihren ersten Vorrundensieg gegen Greven.

Greven durfte zwar oftmals vorlegen, die Gäste jedoch antworteten prompt, zogen sofort nach. Und so ging es Tor um Tor durch zwei drittel der ersten Halbzeit. Vom 5:5 (9.) über das 10:10 (22.) bis hin zum 12:11 (25.) Doch was passierte dann? Greven konnte punkten, und zwar ordentlich. Ihre Nummer acht schaffte vier Tore in Folge innerhalb von anderthalb Minuten. Das Halbzeitergebnis: 18:14. Der SC konnte den Vorsprung bis zu sechs Toren ausbauen. Beckum aber gab nicht auf, kämpfte um jedes Tor (25:20, 48.)/(28:25, 50.)/(29:28, 53.).

Trainer Dirk Nordberg macht deutlich, worum es ihm geht. (Archivbild)

Und wirklich: In der 54. Minute gelang dem TVB der Ausgleich (29:29). Bis zur letzten Minute sah es nach einem verdienten Remis aus (30:30), bevor Greven das glückliche Siegestor (31:30) gelang. „Heute sind wir einfach nicht ins Spiel gekommen. Wir haben Mitte der ersten Hälfte viele leichtsinnige Bälle vergeben, sodass der Gegner direkt in den Konter gekommen ist und eine Große Anzahl an einfachen Toren machen konnte. Da hat nichts funktioniert. Nach der Umstellung wurde es ein bisschen besser, war aber weit entfernt von dem, was da hätte kommen müssen. Erst in der Mitte der zweiten Halbzeit haben wir den Hebel umlegen können, haben aufholen, sogar gleichziehen können.

Schützenhilfe aus der B: Hannah Berger unterstützte am Kreis. (Archivbild)

Leider gab es nach dem groben Faul kurz vor Ende zwar Rot, gleichzeitig aber nur einen Freiwurf für uns. Der Siebenmeter hätte in dieser wichtigen Phase den Sieg bedeuten können. Der eigentliche Grund unserer Niederlage ist aber in der schwachen Anfangsphase zu finden“, analysierte Beckums Triner Dirk Nordberg die knappe Niederlage seines Teams.

Kuhlhüser A. (TW), Schlautmann (TW), Güttler (1), Große-Westhoff (3), Turowski (8/5), Hülsen (2), Lüdeke (1), Weber, Fischer (1), Nordberg J. (8/2), Pahlenkemper (5), Berger (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Weibliche A und B starten gut vorbereitet
TVB bei heimischem Turnier erfolgreich

Beckum. Eine gute Vorbereitung ist alles. Und deswegen gab es neben Sommer, Sonne, Strand und Meer auch die eine oder andere Laufeinheit in den Reihen der Nordberg-Sieben. „Es gab Rückmeldungen vom Deck eines Kreuzfahrtschiffes, aus den Bergen und natürlich den heimischen Gefilden – sie waren fleißig“, freute sich der Trainer der A- und B-Mädchen. Am letzten Wochenende der Ferien traf man sich, wie gewohnt, zum jährlichen Trainingslager. „Wir sind gut in Form, starten mit zwei motivierten Teams in die neue Saison“, so Nordberg. Am vergangenen Wochenende durften sich die heimischen Fans selbst davon überzeugen. Beim alljährlichen TVB Handball-Jugendturnier traten zunächst beide Mannschaften im A-Turnier an. Gleich im ersten Spiel durften sie gegeneinander spielen. „In der ersten Begegnung merkte man, dass mein A-Team Schwierigkeiten hatte ins Spiel zu finden. Wobei die B-Mädels das schon richtig gut gemacht haben. Gegen den TV Ennigerloh lief das bedeutend besser. Gerade Sophie Turowski hat ihre Stärken super ausgespielt. Der Sieg deshalb die logische Konsequenz. Leider konnten wir das Niveau im letzten Spiel nicht halten. gegen den ASV Hamm-Westfalen waren wir unkonzentriert und halbherzig“, analysierte Dirk Nordberg die Leistung seiner A-Jugend. Die B hingegen hatte einen Lauf, gewann sämtliche Partien und ging als Turniersieger vom Platz.

Tags drauf durften die B-Mädchen gleich noch mal ran: in den Begegnungen ihrer eigenen Altersklasse. Die Besonderheit hier: Gleich mehrere Oberliga-Mannschaften hatten gemeldet. Die Turnierleitung war vorbereitet und ließ die weiblichen Begegnungen im Gespann pfeifen. Die HSG Schwerte-Westhofen hatte nicht viel zu Lachen. Sie verlor mit 14:4 Toren. „Gleich am Anfang haben wir ein paar neue Taktiken einfließen lassen. Das hat bestens geklappt. Gespannt war ich auf die Mannschaft aus Werther. Meines Erachtens an diesem Tag die größte Herausforderung“, meinte der Beckumer Trainer.

Mia Steinhoff und ihre Teamkolleginnen der weiblichen B waren die Sieger des diesjährigen Turniers.

Doch zunächst galt es die Partie gegen die HSG Hohenlimburg zu bestreiten. Nach einem 10:6-Sieg dann das Spiel gegen JSG Werther. „Wir haben wenig gewechselt, haben voll auf Sieg gespielt und sind belohnt worden. Die Mannschaft hat das super gemacht“, lobte Nordberg und freute sich über den mehr als deutlichen 14:4-Sieg.

Ein paar schöne Tore von Rechtsaußen lieferte Annika Ebel ab.

„Das Spiel gegen das Tecklenburger Land haben wir ehrlicher Weise genutzt, um sagen wir unkonventionelle Kombinationen auszuprobieren. Der Turniersieg war uns nicht mehr zu nehmen. Ich habe viele Mädchen gar nicht mehr eingesetzt, andere mussten aus ihrer Komfortzone und ungeliebte Positionen übernehmen. Klar, da hat es an vielen Enden gehakt.“ Gewonnen haben sie trotzdem (14:10).

Der Turniersieg sowohl im A- als auch im B-Turnier war der weiblichen B des TVB nicht zu nehmen.

„Alles in allem können wir sehr zufrieden sein. Die Mädchen sind austrainiert und freuen sich auf die Saison. Sicher, die A-Juniorinnen werden es als Jungjahrgang verdammt schwer haben – vor allem ohne unsere torgefährliche Tessa Holling, die verletzungsbedingt noch für einige Zeit ausfallen wird, aber sie werden kämpfen und hoffentlich viel Positives aus der Saison mitnehmen können“, so Nordberg.

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Weibliche A schafft Sprung in Oberliga-Vorrunde
TVB-Jungjahrgang legt starken Auftritt hin

Neuenkirchen. Am Ende war die Freude groß. Nach der weiblichen B schafften nun auch die A-Juniorinnen des TV Beckum den Sprung in die Vorrunde zur Landesliga/Oberliga. Damit werden zum ersten Mal zwei weibliche Teams aus der Püttstadt zeitgleich in den oberen Ligen vertreten sein. Und, obwohl das Team um Trainer Dirk Nordberg am vergangenen Sonntag als Jungjahrgang zum Turnier nach Neuenkirchen reiste, verschaffte es sich vom ersten Spiel an Respekt. Gastgeber SUS Neuenkirchen wurde mit 16:13 souverän besiegt.

Ein Blick in die Kabine nach dem Turnier zeigt: Eine glückliche Mannschaft und zwei ziemlich stolze Trainer.

In der zweiten Begegnung gegen den TSV Hahlen, späterer Turniersieger, sah man zurecht die schwerste Aufgabe. Es wurde ein spannendes und torarmes Duell, ein Remis wäre mehr als verdient gewesen. Lange sah es auch danach aus. Bis zur letzten Sekunde – da gelang Hahlen das entscheidende Tor zum 9:10-Sieg. Gegner Nr. 3, das DJK Oespel-Kley hatte gegen die Beckumer keine Chance, unterlag deutlich mit 25:11 Toren.

Das Mannschaftsfoto der etwas anderen Art: Nicht nur die Mädels, auch die Eltern bilden ein starkes Team.

“Alles in allem war es ein anstrengender Tag. Wir waren die Ersten, die antreten durften, hatten zudem noch das letzte Spiel. Diese zehn Stunden muss man erstmal wegstecken. In den ersten drei Partien sind wir voll auf Sieg gegangen, hatten in der zweiten leider viel Pech, mit Pfostenwürfen, misslungenen Siebenmetern und dem besagten Gegentor in letzter Sekunde. Gegen Oespel-Kley konnten wir den Einzug in die Vorrunde fest machen und haben die letzte Begegnung gegen Arnsberg mit den Mädchen bestritten, die bis dahin nur wenig Spielanteile bekommen hatten. Auch sie haben sich gut geschlagen“, so Nordberg. Der TV Arnsberg konnte zwar einen Sieg einfahren (14:18), die Freude über den gelungenen Gesamtauftritt schmälerte das keineswegs.

Erschöpft, aber glücklich. Die weibliche A hat es geschafft.

Die traditionelle Belohnung, das Eis auf der Beckumer Siegertreppe, musste aber verschoben werden: Die Müdigkeit war einfach zu groß. Mit diesem schönen Doppelerfolg verabschiedet sich die Nordberg-Sieben nun in die Sommerpause.

Hoppe (TW), Schlautmann (TW), Güttler (5/3), Große-Westhoff (2), Turowski (3), Hülsen (4), Holling (10/2), Lüdeke (5), Fischer (2), Dürre, Nordberg J. (24/8), Berger, Pahlenkemper (5), Nordberg R. (4)

Bericht Karen Kliewe


Jungjahrgang kämpft und wird belohnt
A-Juniorinnen immer noch im Rennen

Minden. Mit nur neun Feldspielerinnen und ohne den taktischen Kopf Dirk Nordberg, ging es für die weibliche A am vergangenen Sonntag zum Turnier nach Minden. Gegen den ersten Gegner, Gastgeber HSV Minden-Nord,hieß es gleich, eine empfindliche Niederlage (20:7) wegzustecken. Die Beckumer ließen sich nicht entmutigen. Das Ziel war klar: Den Sprung in die nächste Qualirunde zu schaffen. Tatkräftige Unterstützung bekamen sie dabei von André Oberkönig und Kai Boek.

Auch Hanna Große-Westhoff (Archivbild) hatte kaum Zeit zum Durchschnaufen. Dafür fehlte es dem TVB an Wechseloptionen.

Gleich am Anfang der zweiten Partie gegen das DJK Coesfeld setzte Tessa Holling ein deutliches Zeichen, stärkte mit zwei schnellen Toren die Moral des Teams. Und es ging vielversprechend weiter. Einzig die schlechte Siebenmeter-Verwertung verhinderte, dass Beckum sich absetzen konnte, bewirkte, dass der TVB zur Pause sogar mit Zweien zurücklag (6:8). In der 19. kam der Ausgleich (9:9), dann der Führungstreffer, ausgeführt von Marleen Lüdeke. Der Kampfgeist war groß – diesen Sieg wollten sie unbedingt. Und so konnten die Beckumer den Vorsprung immer weiter ausbauen, holten sich mit dem deutlichen 19:13 Sieg über Coesfeld das Ticket für die nächste Qualirunde.

Hannah Fischer (Archivbild) und Ihre Teamkolleginnen des TVB erkämpften sich einen guten dritten Platz und sind somit weiter im Rennen.

Vom Druck befreit und vom Sieg beflügelt ging es gegen den SC DJK Everswinkel. Der war mit einem breiten Kader angereist. Den besseren Start aber hatte Beckum. In den ersten sechs Minuten konnte der TVB gleich fünf Tore auf sein Haben-Konto verbuchen. Everswinkel fand spät eine Antwort, kam aber immer näher heran. Zur Pause war Beckums Vorsprung auf zwei Punkte geschrumpft (8:6), in der 22. Minute schaffte der SC dann zum ersten Mal den Ausgleich. So wurde es ein spannendes Kopf an Kopf Rennen, das der TVB durch viel Kampfgeist und eine hervorragende Tessa Holling am Ende für sich entscheiden konnte (15:14).

Tessa Holling (Archivbild) konnte die meisten Tore für sich verbuchen. Der Auftritt am Wochenende: Eine tolle Mannschaftsleistung des TVB.

In der letzten Begegnung gegen die HSG Union 92 Halle rächte sich Beckums dünner Kader. Während Halle mit 14 Mädchen auf gute Ressourcen zurückgreifen konnte, waren beim TVB die Kräfte nahezu aufgebraucht. Zunächst konnte der Anschluss noch gehalten werden (11., 8:6), doch am Schluss hieß es 21:19 für die HSG. Feiern durften die Beckumer sich trotzdem: Ein toller Erfolg unter schweren Voraussetzungen. Weiter geht’s in Runde drei.

Kuhlhüser A. (TW), Güttler (3), Große-Westhoff (2), Turowski (15), Hülsen (2), Holling (23/3), Lüdeke (9), Fischer (3), Dürre (1), Vogt

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Weibliche A mit Startschwierigkeiten
TV Beckum eine Runde weiter

Lünen. Zur ersten Qualifikationsrunde der Landesliga/Oberliga reisten die frischgebackenen A-Juniorinnen des TVB am Samstag zum Turnier nach Lünen. Erster Gegner: die Gastgeber des Lüner SV. Und denen wurde es zunächst recht leicht gemacht. Während der Trainer des TVB mehr und mehr verzweifelte, freute sich die Heimsieben über wenig Gegenwehr, unentschlossene Spielzüge und einen langsamen Auftritt der Gäste. „Da ist keine Leidenschaft, kein Tempo – nichts von dem, was wir trainiert haben“, kritisierte Dirk Nordberg in der Teambesprechung der Halbzeitpause. Da stand es 13:8 für den Lüner SV. „Gut, dann eben mit mehr Leidenschaft“, schien sich die Mannschaft zu denken und machte sich auf zur Aufholjagd. Bis auf zwei Tore kamen sie heran (21:19). Für mehr reichte es in dieser ersten Partie nicht.

Marleen Lüdeke zeigte vor allen Dingen gegen Königsborn von Halbrechts ihre Torstärke.

Gegen den VfL Brambauer zeigte sich der TV Beckum nun zwar wach, aber vor allen Dingen im Abschluss zu unsauber: Immer wieder prallte der Ball gegen das Alu. Es sollte ganze neun Minuten dauern, bevor ein erlösender Siebenmeter den Bann brach. Brambauers Einläufer hingegen schaffte es ein ums andere Mal die Abwehrreihe der Beckumer zu hinterlaufen und erfolgreich abzuschließen. So lag der TVB nach zehn Minuten mit Fünfen zurück (1:6). Doch: Wo ein Wille – und genügend Leidenschaft – da ist auch ein Weg. Je länger die Partie andauerte, desto mehr bekamen die TVB-Juniorinnen die Oberhand. In der 24. Minute gelang der Ausgleichstreffer, zur Halbzeitpause die Führung. Die wurde auf ein deutliches 32:26 ausgebaut, der Sieg eingeholt. Unschöner Wermutstropfen: Marie Pahlenkemper zog sich, kurz vor Ende der Partie, eine Verletzung des linken Handwurzelknochens zu. Wann sie ihre Teamkolleginnen wieder unterstützen kann, war am Sonntagabend noch ungewiss.

Gerade in der zweiten Partie zeigte Tessa Holling ihre Stärke: unhaltbare Geschosse aus dem Rückraum.

Am Folgetag dann die letzte Begegnung gegen den Königsborner SV. Ob es daran lag, dass das Ticket zur zweiten Qualirunde da schon gelöst war, oder daran, dass sie auf ihren Trainer Dirk Nordberg verzichten mussten, sei dahin gestellt. Sicher ist: Der TVB fand einfach nicht ins Spiel. Königsborn gewann mit 22:27. „Wir sind hier angetreten mit einem Jungjahrgang plus einer Verstärkung aus unserer B, gegen Spielerinnen, die, oft als Altjahrgang, schon überkreislich ihre Erfahrungen sammeln durften. Klar: Wir haben nicht das gezeigt, was wir können. Aber der Trend geht in die richtige Richtung“, so Nordberg.

Josefine Hülsen verschafft sich gegen den VfL Brambauer den passenden Winkel.

Trotz der eher durchwachsenen Leistung zieht die Nordberg-Sieben in die zweite Qualifikationsrunde ein, darf weiter um einen der begehrten Plätze der oberen Liga kämpfen.

Hoppe (TW), Kuhlhüser A. (TW), Güttler (1), Große-Westhoff (4), Turowski (7/4), Hülsen (1), Holling (11/2), Weber (3), Lüdeke (5), Fischer, Nordberg J. (20/1), Pahlenkemper (7), Nordberg R. (10), Berger (2), Berief (2)

Bericht/Bilder Karen Kliewe