weibliche A Jugend – Landesliga  2019/2020

v.h.l.: Marie Pahlenkemper, Josefine Hülsen, Tesssa Holling, Anna Kuhlhüser, Theresa Schlautmann, Ann-Christin Hoppe, Hanna Große-Westhoff, Hannah Fischer, Lia Dürre, Trainer Dirk Nordberg   v.v.l.: Rina Nordberg, Marleen Lüdeke, Jana Güttler, Jana Nordberg, Janne Weber, Sophie Turowski, Lisa Vogt, Hannah Berger   Es fehlen: Torwarttrainer Markus Pahlenkemper und Physiotherapeut Kai Boek.   Trainingszeiten: Montag, 18:00-19:30 Uhr im Berufskolleg, Dienstag, 18:30-20:00 Uhr in der Jahnhalle, Donnerstag, 18:00-19:45 Uhr in der Jahnhalle

Tabelle

Sponsor: Sparkasse Beckum-Wadersloh


Nächstes Spiel der weiblichen A


Aggressive Abwehr und variabler Angriff lässt A-Juniorinnen punkten
TV Beckum schlägt ASC Dortmund deutlich mit 27:18

Beckum. Es ist längst noch nicht alles rosarot, im Wettkampfalltag der TVB-Juniorinnen – trotzdem merkte man dem Team der weiblichen A die Erleichterung an, als es am vergangenen Sonntag den ASC 09 Dortmund empfing. „Endlich konnten wir mit einem zahlenmäßig annähernd normalen Kader antreten. Die weibliche B ist mit ihrer Saison durch und konnte uns tatkräftig unterstützen“, freute sich Torwarttrainer Markus Pahlenkemper. Auch Rückraumgröße Tessa Holling war endlich wieder mit von der Partie. Acht Monate musste sie verletzungsbedingt aussetzen und meldete sich gestern gegen den ASC erfolgreich zurück.

Nach acht Monaten Pause zurück: Tessa Holling (Archivbild) war mit acht Treffern beste Schützin des TVB. Sie und ihr Team konnten den Saisonschluss mit einem Sieg gegen den ASC Dortmund feiern.

Zu Anfang noch verhalten (5:2, 12.), fanden die Beckumer immer besser ins Spiel (10:4, 20.) und bauten ihre Führung kontinuierlich aus. Zur Pause führten sie bereits mit sechs Toren (12:6). Die Heimsieben glänzte mit einer durchsetzungsfähigen und beweglichen Abwehr, und ließ sich auch vorn einiges einfallen. Sowohl der torgefährliche Rückraum – allein das Comeback von Tessa Holling brachte dem Gastgeber acht Treffer ein – als auch das Kreisläuferspiel konnte sich sehen lassen. Um den Run zu stoppen, sah Dortmund oftmals nur ein Foul als Mittel der Wahl. Ganze sieben Siebenmeter waren die Konsequenz. Geschenke, die die Beckumer Juniorinnen gern annahmen – sie verwandelten gleich sechs davon. In der zweiten Hälfte änderte sich wenig. Der TVB dominierte die Partie. In der 48. Minute war der Vorsprung bereits auf komfortable elf Tore (23:12) gewachsen. Dann aber traf Dortmund viermal in Folge, verkürzte auf sieben. Das war sechs Minuten vor Abpfiff. Die zart aufkeimende Hoffnung der Gäste wurde jedoch schnell zerschlagen, indem Beckum hinten einfach wieder dicht machte. Ganze drei Minuten dauerte es, bevor der nächste Ball das Netz zwischen den Pfosten traf – und das war auf Seiten der Gäste (24:16). Im Schlussakkord war die Ausbeute für die Heimsieben größer. Sie gewann mit 27:18.

Schlautmann (TW), Hoppe (TW), Güttler (4/3), Ebel, Große-Westhoff, Turowski (6/2), Holling (8/1), Weber, Berief (2), Berger (3), Pahlenkemper (4)

Bericht/Bild Karen Kliewe


Weibliche A startet gut gegen Tabellenersten
TSV Hahlen kann sich erst in zweiter Hälfte durchsetzen

Beckum. Die weibliche A des TV Beckum, derzeit Letzte der Landesligarunde, empfing am vergangenen Sonntag den Tabellenersten TSV Hahlen. Man erwartete viel, doch die Gäste konnten ihrer Favoritenrolle gerade in der ersten Hälfte nicht gerecht werden. Zunächst legten sie zwar vor, Beckum zog aber sofort nach. Und so hangelte man sich von einem Remis ins nächste. Es wurde eine Partie auf Augenhöhe. In der 13. Minute holte Sophie Turowski den ersten Führungstreffer für den TVB (5:4). Doch auch Hahlen zog nach. Die Führungsrollen vertauscht, jagten nun die Gäste hinterher. Bis zur 21. Minute schaffte Beckum es, sich knapp zu behaupten, bevor es mit 11:13 für Hahlen in die Pause ging. In der 38. war Beckum wieder bis auf einen dran (15:16). Danach jedoch wurde die Heimsieben Zunehmens unkonzentriert, leistete sich zu viele Fehler und war nicht konsequent genug, was den Abschluss betraf. Die Gäste erhöhten von einem 15:18 (41.), über 17:24 (47.), bis zum Endstand von 22:28. Der starke Anfang des Beckumer Teams hat jedoch gezeigt, dass am letzten Sonntag durchaus mehr zu holen gewesen wäre.

Schlautmann (TW), Hoppe (TW), Güttler (2), Große-Westhoff (2), Turowski (5/3), Hülsen (1), Weber, Lüdeke (3), Michels (1), Berger (4), Frölich (4)

Bericht Karen Kliewe


Steter Tropfen höhlt den Stein
Weibliche A erkämpft sich Achtungserfolg

Minden. Den schwarzen Sonntag noch in (schlechter) Erinnerung, musste die weibliche A am letzten Samstag direkt wieder gegen den HSV Minden-Nord antreten. Und leider sah es zunächst so aus, als ob das Debakel in die Wiederholung gehen würde. In den ersten vier Minuten gelang es dem Gastgeber, fünf Tore vorzulegen. Die Juniorinnen des TV Beckum fanden dagegen nur schwer ins Spiel. Der HSV spielte gewohnt körperbetont, ging mit der Abwehr weit raus und nutzte seine Chancen erheblich besser, als Beckum das tat.

Jana Güttler konnte vor allen Dingen durch ihre gute Siebenmeterquote überzeugen.

Doch mit jeder Spielminute präsentierten sich die Gäste ein wenig besser. Noch handelte es sich mehr um ein zartes Pflänzchen als eine gewaltige Macht, dennoch schaffte es der TVB bis zur Halbzeitpause (20:12), die Mindener nicht wieder auf eine unerreichbare Ferne davonziehen zu lassen. In der zweiten Hälfte nahm das Spiel an Fahrt zu. Sowohl die Heimsieben als auch die Gäste erhöhten Tor um Tor von 23:15 (34.) über 25:18 (39.) bis 28:21 (42.).

Auch Josefine Hülsen konnte sich in die breitgefächerte Torschützenliste eintragen.

Dann endlich, ab der 48. Minute war Beckum auf Betriebstemperatur, nutze vor allem die Überzahl-Momente perfekt und kam bis auf drei Tore ran (32:29, 54.). Jan Güttler konnte dabei mit einer tollen Siebenmeterquote (fünf von sechs verwandelt) punkten.

Die Mindener gingen gewohnt engagiert zur Sache. Hier durfte sich Marie Pahlenkemper über eine Umramung freuen.

Doch am Ende war das Glück auf der Heimseite. Beckum stand vier Minuten vor Schluss nur noch mit fünfen auf dem Platz – Minden nutzte das für drei schnelle Treffer. Am Ende waren es doch wieder die acht Tore aus der Halbzeitpause, die Beckum für einen Punktgewinn fehlten (37:29).

Schlautmann (TW), Hoppe (TW), Güttler (7/5), Große-Westhoff (5), Turowski (6), Hülsen (1), Weber (1), Ebel, Berief (2), Frölich (1), Pahlenkemper (6)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Schwarzer Tag für TVB- Juniorinnen
Es gibt Tage, da wäre man besser im Bett geblieben

Beckum. Das erste Heimspiel der Landesligasaison sollte für die weibliche A gegen den HSV Minden-Nord gehen. Korrekterweise müsste es eigentlich heißen: der weiblichen B. Denn nach der Grippewelle waren nur noch vier Feldspieler der A einsatzbereit – der Rückraum so gut wie leergefegt. Also blieb Beckum nichts anderes, als mit fünf des B-Kaders aufzustocken. Die aber hatten gerade 50 Minuten Oberligapartie hinter sich, noch dazu eine empfindliche Klatsche einstecken müssen und sollten jetzt der Motor für weitere 60 Minuten sein. In der ersten Halbzeit schlugen sie sich gegen einen mit harten Bandagen kämpfenden HSV noch gut (2:2, 9.) und (5:8, 25.). Beckum musste viel einstecken, wurde auf breiter Front in Manndeckung genommen und – ließ sich davon ziemlich beeindrucken. Clevere Bewegungen ohne Ball wäre ein relevantes Mittel gewesen. Davon jedoch war wenig zu sehen. Mit 6:9 ging es in die Pause. Vom Ergebnis her also durchaus noch machbar. Dann lief alles aus dem Ruder. Das Heraustreten der Mindener Abwehr fast bis zur Mittellinie, verunsicherte die Gastgeber. Obwohl das eine wunderbare Möglichkeit gewesen wäre, den großzügigen Raum zu nutzen, die Abwehr zu hinterlaufen und erfolgreich abzuschließen. Immer wieder kam es zu kostspieligen Fehlern: Mitspieler, die nicht anspielbar waren, halbherzige Angriffe – auch aufgrund der Tatsache, dass 90 Minuten Spielzeit seinen Tribut fordern, und ein Nachlassen der Abwehr. Der HSV zog davon (7:16, 39.). Auf der Heim-Trainerbank lief es nicht besser. Das vehemente Einfordern eines sofortigen Wechsels des Kreisläufers durch den Trainer, während der Spielzug im vollen Gange war, ließ den Ball ins Leere laufen. Der HSV griff zu und nutzte die großzügige Chance zu einem weiteren erfolgreichen Konter. Der Frust auf der Platte und auf der Bank wuchs mit jeder Minute und mit jedem Tor, das Minden für sich verbuchen konnte (11:20, 50.). Da half es wenig, dass Beckums Trainer das letzte Time-Out nutzte, um seiner Sieben lautstark seinen Unmut mitzuteilen – das Ergebnis war eine mehr als bittere 14:28-Niederlage. Fazit eines schwarzen Sonntags: Die beiden Klatschen der erfolgsverwöhnten Juniorinnen bieten einiges an Aufarbeitungspotential.

Schlautmann (TW), Hoppe (TW), Güttler (1/1), Vogt, Turowski (6/2), Hülsen, Steinhoff, Weber, Berger (1), Kliewe (2), Berief (3), Pahlenkemper (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Landesliga
Weibliche A muss späte Niederlage hinnehmen

Dortmund. Ihr erstes Spiel in der Landesliga absolvierte die weibliche A des TV Beckum am letzten Samstag in Dortmund gegen den ASC 9. Formell begann es mehr als holprig. Aufgrund technischer Probleme konnte die Partie erst mit einer halbstündigen Verspätung angepfiffen werden. Außerdem musste das Gäste-Team ohne Trainer Dirk Nordberg auskommen. Ersatz-Coach Kai Boek übernahm und brachte seine Sieben gut ins Spiel: „Trotz der Verzögerung waren wir von Beginn an konzentriert, haben gut dagegengehalten. Mit fortschreitender Spieldauer konnten wir unsere Leistung steigern und eine Zwei-Tore-Führung rausspielen.“ Das war in der 25. Minute. Doch Beckum schaffte es nicht, sich weiter abzusetzen, der Gastgeber kam immer wieder ran. Zur Pause konnte der gar ein knappes 12:11 für sich verbuchen. 37 Sekunden nach Wiederanpfiff glich der TVB zwar aus – doch dann ging vorne über vier Minuten lang nichts mehr. Dortmund dagegen erhöhte auf 16. „In der zweiten Hälfte fehlte uns die Konstanz, wir waren über weite Strecken unkonzentriert, haben viel zu viel zugelassen, dem Gegner unnötig Räume geöffnet“, so Boek. Zunächst aber kämpfte sich der TVB erfolgreich heran, konnte in der 45. (18:18), in der 47. (19:19) und 48. Minute ausgleichen (20:20) – bevor der ASC den Deckel draufmachte und den am Ende doch deutlichen Sieg von 30:24 einfahren konnte.

Schlautmann (TW), Güttler (3/2), Vogt (2), Große-Westhoff (3), Turowski (4/3), Hülsen (1), Lüdeke (8/2), Dürre, Fischer, Steinhoff (1), Berger (1), Ebel (1)

Bericht Karen Kliewe


Internationales Jugendturnier Schweden
Handball-Erlebnis der Superlative

Lund (Schweden). 711 Mannschaften aus 13 Nationen, hochgerechnet 10.000 Kinder und Jugendliche, einige gar aus dem fernen China – damit haben die Schweden „zwischen den Jahren“ erneut das weltweit größte Handball-Jugendturnier ausgerichtet. Zum ersten Mal mit dabei: zwei weibliche Teams des TV Beckum. „Erfahrungen auf internationaler Ebene sammeln zu können – und das bei so hochklassigen Gegnern – ein unschätzbares Gut“, schwärmte Trainer Dirk Nordberg und meldete seinen B-Kader in der Elite-Gruppe. „Überambitioniert“ ist wohl das Wort, das jedem, der die skandinavische Handball-Szene kennt, durch den Kopf schoss. Allein Ausrichter Lund, 87.000 Einwohner groß (zum Vergleich: Münster in Westfalen kommt auf 310.000) stellte 34 Mannschaften. Die B-Juniorinnen durften sich also auf einiges gefasst machen. Zudem landeten sie in der stärkeren der zwei Elite-Gruppen, aus der der spätere Turniersieger Kristianstad hervorgehen sollte. „Ein unfassbares Erlebnis! Es hat die Mädchen richtig nach vorn gebracht. Wir haben das E-Jugend-Prinzip wieder hervorgekramt und uns über Kleinigkeiten gefreut“, zeigte sich Nordberg trotz der hohen Niederlagen gegen Kristianstad, H43 Lund (beide Schweden), Oure I.E. (Dänemark) und Önnereds (Schweden) begeistert. Als Tabellenletzter ging es im Play-Off gegen den Zweiten der Gruppe fünf Eslövs IK2 (Schweden), der zuvor Münster und Nellingen geschlagen hatte. Hier zeigte sich, dass es mehr als vier deutliche Niederlagen brauchte, um die Mannschaftsmoral zu brechen. Schnell ging der TVB in Führung, konnte diese zwischenzeitlich auf fünf ausbauen und siegte mit 15:13. Beflügelt stellte man sich im Achtelfinale dem schwedischen Lugi, vierter der Elitegruppe zwei. Und auch hier schlug man sich respektabel, machte es dem Gegner gerade in der zweiten Hälfte schwer. Den Kampf um den Einzug ins Viertelfinale mussten sie zwar verloren geben (14:19), mit ihrer Leistung dürften die B-Juniorinnen samt Trainerteam trotzdem zufrieden gewesen sein. Auch die A-Mädchen hatten zu kämpfen. Die dänischen Teams Herning Ikast 2 und Ajax 2 ließen sich ebenso wenig bezwingen wie Alpha-Antwerpen aus Belgien. „Die Skandinavier spielen extrem schnell und mit viel Druck. Es war schwer. Wir waren mit acht Feldspielern dünn besetzt. Immer wieder mussten B-Mädchen aushelfen, die selbst einiges in den Knochen hatten“, so Nordberg. Um so wohltuender war der deutliche Sieg gegen das Tecklenburger Land (17:7). Als Tabellenvierter ging es für die A direkt ins Viertelfinale. Gegner: das dänische Amager. Das aber wies den Beckumer Jung-Jahrgang deutlich in seine Schranken und sorgte für das Turnier-Aus. „Neben den eigenen Wettkämpfen haben wir uns viele Spiele angesehen, einige unfassbar gute Teams erlebt und die Atmosphäre genossen. Wir nehmen ne Menge toller Erfahrungen mit nach Hause“, schloss Nordberg. Gegner aus der heimischen Qualirunde (Dortmund, Everswinkel etc.) wurden als deutsche Mitstreiter selbstverständlich mit viel Applaus von der Seitenlinie unterstützt. Insgesamt blicken die 22 Jugendliche auf fünf unvergessliche Tage zurück, die nur möglich waren, weil Verein, Trainer und Eltern an einem Strang gezogen, sich die Mannschaftsbeauftragte um die Organisation gekümmert und die Betreuer auf dieses Abenteuer eingelassen haben. Ein großes Lob und der Dank der Mädchen geht also an den TVB, die Sponsoren und besonders an die Trainer und Betreuer, die Zeit, Urlaub und Nerven geopfert haben.

Bericht Karen Kliewe


TV Beckum holt sich verdientes Remis
Kleine Fehler nehmen Chance auf Sieg

Beckum. In der Hinrunde mussten die A-Juniorinnen des TV Beckum noch eine empfindliche 32:21-Auswärtsniederlage gegen den SC DJK Everswinkel hinnehmen. Das sollte dieses Mal anders werden. „Die Gäste waren – im wahrsten Sinne des Wortes – schwere Kost für uns. Da sich Rina Nordberg im Hinspiel gut präsentiert hatte, wurde sie von Anfang an in Manndeckung genommen. Nach wie vor schwierig für uns: der lange Ausfall von Tessa Holling. Auch auf Hanna Große-Westhoff mussten wir heute verzichten. Trotzdem haben wir uns gut dagegengestellt, haben vorn immer wieder Lösungen gefunden, sind erfolgreich ins 1:1 gegangen“, lobte Dirk Nordberg, Trainer des TVB-Teams. Als Everswinkel in der sechsten Minute mit Dreien in Führung ging (1:4), griffen genau diese Maßnahmen, brachten Beckum heran und in der zehnten Minute den Ausgleich (5:5). B-Juniorin Marie Pahlenkemper legte gleich noch einen nach, brachte die Heimsieben in Führung, und Hannah Fischer konnte auf 7:5 erhöhen. Von da an war es ein stetiges auf und ab. Mal zogen die Gäste bis auf Zwei weg, mal verschaffte Beckum sich einen Zwei-Tore-Vorsprung. „Wir haben vieles richtig gemacht. Leider kam es immer wieder zu kleinen, sehr unnötigen Fehlern, die uns letztendlich den Sieg gekostet haben“, meinte Beckums Trainer. Am Ende gab’s ein hochverdientes 22:22-Unentschieden (12:12). „Die A-Jugend hat, trotz der Widrigkeiten, eine tolle Saison gespielt, hat natürlich viel gelernt – hat aber auch den einen oder anderen Erfolg eingefahren. Wir können mit der Leistung eigentlich sehr zufrieden sein. Und das eigentlich kann ich eigentlich auch streichen …“, so Nordberg. Und auch der Siebenmeter-Bann scheint gebrochen. Dann kann die Landesliga ja kommen.

Schlautmann (TW), Kuhlhüser A. (TW), Güttler, Turowski (8/5), Hülsen (1), Nordberg R. (2/2), Weber, Lüdeke (1), Steinhoff (1), Fischer (1), Berief (2), Pahlenkemper (6)

Bericht Karen Kliewe


Weibliche A in „Siebenmeter-Blase“ gefangen
Tabellenletzter schlägt TV Beckum 30:20 (14:7)

Neuenkirchen. „Das war wirklich bescheiden. Ich weiß auch nicht, manchmal kloppen sie alle aus der Halle und dann wieder reiht sich ein Anfängerfehler an den nächsten. Angefangen bei schlampig geworfenen Pässen, über Bälle, die nicht gefangen werden bis hin zu dieser elend schlechten Siebenmeterquote, die uns mittlerweile verfolgt“, ärgerte sich Kai Boek, Betreuer der weiblichen A des TV Beckum. Ja, an der sollte das Team um Dirk Nordberg dringend arbeiten: Alle Siebenmeter, insgesamt waren es sechs von fünf Spielerinnen, wurden verworfen. Trotzdem brauchte der SuS Neuenkirchen 09 ganze zwanzig Minuten, um sich abzusetzen (9:7, 20.). Dann aber nahm das Unheil für die Gäste seinen Lauf. Geschlagene 15 Minuten sollte es dauern, bevor sie den nächsten Treffer unterbringen konnten. Das Haben-Konto beim Gastgeber hingegen stieg langsam aber stetig. Am Ende gewann Neuenkirchen verdient mit 30:20 (14:7). „Das sollten wir ganz schnell abhaken, uns auf unsere Stärken konzentrieren und – diese Siebenmeter-Blase überwinden“, zog Boek Resümee. Ob das gelingt, davon können sich die Fans schon am nächsten Sonntag, um 13:30 Uhr in der Jahnhalle überzeugen. Dann empfängt Beckum den SC DJK Everswinkel, der einen Platz über dem TVB thront.

Hoppe (TW), Schlautmann (TW), Güttler (1),Große-Westhoff (3), Turowski (3), Hülsen (4), Weber (2), Lüdeke (4), Fischer, Steinhoff, Berief (3)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Siegreiches Wochenende für weibliche TVB-Jugend
A-Juniorinnen besiegen Tabellenersten TV Verl 24:15

Beckum. Das hatte sich der TV Verl mit Sicherheit anders vorgestellt – auch wenn das Ergebnis auf die Tabelle keinen Einfluss haben wird. Beckum war von Anfang an präsent, stellte eine kompakte Abwehr und machte es den Verlern richtig schwer. „Wir wollten viel aus der Abwehr heraus in die erste und zweite Welle gehen, wollten aus der Bewegung kommen. Das haben wir bestens umsetzen können. Der Rückraum war stark. hat überlegt agiert und den Kreis clever eingesetzt. Gerade Hannah Fischer hat sich ein ums andere Mal clever umentschieden, hat andere Optionen gewählt und hatte Erfolg“, freute sich Dirk Nordberg, Trainer des Heimteams.

Der Mannschaftsgeist ist zurück. Die Krise der Nordberg-Sieben scheint überwunden.

Und so zog Beckum davon, baute seine Führung bis auf sechs Tore (9:3, 24.) aus. Verls Ausbeute dagegen mager. In zwanzig Minuten trafen die Gäste nur ein einziges Mal. „Es lief richtig gut. Auf jede Abwehrumstellung der Gegner, hatten wir die richtige Antwort. Hanna Große-Westhoff hat vorn viel geackert, die Torhüter waren superstark. Und das Beste: Wir konnten das Niveau über beide Hälften halten“, so Nordberg. Ganze neun Mal scheiterte Verl beim Siebenmeter gegen Beckums Keeper Ann-Christin Hoppe und Anna Kuhlhüser. Eine tolle Quote.

Da gab’s nix zu meckern. TV Beckums Torhüterin Anna Kuhlhüser (l.) und ihre Kollegin Ann-Christin Hoppe legten sowohl bei der B gegen den Lüner SV, als auch beim B-Spiel gegen TV Verl eine bravouröse Leistung hin. Torwarttrainer Markus Pahlenkemper (r.) freute es.

Zusammen mit der guten Abwehr schafften sie es, den Tabellenersten auf einen respektablen Abstand zu bringen und dort zu halten. Der 24:15 Achtungserfolg verschafft dem Jungjahrgang zwar kein Oberliga-Ticket, zeigt jedoch deutlich, dass der Wille, die Stärke und der Glaube an die eigenen Fähigkeiten wieder da sind. „Nach einer schwierigen Saison wächst die Mannschaft wieder zusammen – der Teamgeist ist zurück. So kann die Landesliga kommen!“, zeigte sich Nordberg zufrieden. Am Samstag, den 30.11., 15:15 Uhr geht’s nach Neuenkirchen, in der Hoffnung, nahtlos an den Erfolg anknüpfen zu können.

Hoppe (TW), Kuhlhüser A. (TW), Güttler, Träger (1), Große-Westhoff (6), Hülsen (3), Lüdeke (3), Fischer (3), Steinhoff (3/2), Berger (3), Frölich (2)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Nordberg-Sieben muss ordentlich einstecken
Beckum kämpft – und verliert unerwartet hoch

Wettringen. Während die weibliche A des TVB Vorwärts Wettringen im Hinspiel noch in die Schranken weisen konnte, stellte sich das Kräfteverhältnis in der Rückrunden-Partie ganz anders dar. „Ich kann nicht mal sagen, dass ich mit der Leistung der Mannschaft unzufrieden wäre. Das hohe Ergebnis spiegelt das leider nur nicht wider. Die Wettringer sind unheimlich hart rangegangen. Ich musste häufig wechseln, einfach, weil sich Spielerinnen Blessuren zugezogen hatten. Von der Schiedsrichterseite hätte ich mir da ein wenig mehr gewünscht“, erklärte Dirk Nordberg,

Jana Güttler (l. hier Archivbilder) und ihre Teamkolleginnen bekamen die Wettringer im Rückspiel einfach nicht in den Griff.

Trainer der Gastmannschaft. Und so musste die nicht nur körperlich viel einstecken, sondern auch mitansehen, wie der FC sich ein ordentliches Polster drauf schaffte. Das 22:9-Halbzeitergebnis ließ nichts Gutes erahnen. „Trotzdem haben sie gekämpft, haben sich nicht aufgegeben“, so Nordberg.

Janne Weber (hier gegen Greven) blieb dieses Mal torlos. Trotz der Aussicht auf eine hohe Niederlage, war Aufgeben für sie nie eine Option.

Am Anfang der zweiten Hälfte gelang es den Beckumer Juniorinnen vier Treffer in Folge unterzubringen (22:13). Ein Hoffnungsschimmer? Leider nicht mehr, denn danach baute Wettringen seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Am Ende stand die schmerzliche Niederlage in Höhe von 40:23 fest.

Marleen Lüdeke (Archivbild) erhielt viel Lob vom Trainer, war mit neun Treffern beste Schützin des TV Beckum.

Es waren vor allen Dingen die vielen Konter, die am Ende das Ausmaß der Niederlage bestimmt haben. Am kommenden Samstag, den 23.11., empfängt Beckum mit dem erstplatzierten TV Verl einen weiteren starken Gegner.

Hoppe (TW), Schlautmann (TW), Güttler (1/1), Große-Westhoff (5), Turowski (2), Hülsen (1), Steinhoff (2/2), Weber, Lüdeke (9), Dürre, Fischer, Berief (3)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


TV Beckum – SC Greven 09 12:25 (6:11)
Nordberg-Sieben zu langsam und ohne Ideen

Beckum. War es in der Auswärtspartie gegen den SC Greven 09 noch eine verdammt knappe Kiste, so zeichnete sich das Debakel im Rückrundenspiel für die Beckumer früh aus. Die Gäste machten Druck, spielten temporeichen Handball – zeigten trotzdem ein hohes Maß an Passsicherheit. Die Heimsieben dagegen bremste sich selbst immer wieder aus, weil Teile des Teams nicht mitzogen. Es fehlte an Bewegung, vor allen Dingen aber an Ideen, die gegnerische Abwehr zu überwinden.

Josefine Hülsen konnte gegen den SC Greven 09 nur wenig ausrichten.

Und so zogen die Gäste von einem 0:2 (2.), über ein 1:6 (13.) bis zu einem 2:8 (18.) davon. Mit Rina Nordberg, Hannah Berger, Marie Pahlenkemper und Nina Berief ließ Trainer Dirk Nordberg in der 18. Minute gleich vier B-Mädchen auflaufen – die sollten’s richten. Und tatsächlich, zunächst schien der Plan aufzugehen: Beckum verkürzte bis zur 20. auf 5:8. Der Traum, so weiterzumachen, das Spiel drehen zu können, blieb aber leider ein Traum. Und das, obwohl die Gastgeber ganze fünfzehn Siebenmeter rausholen konnten – von denen sie unglaubliche neun verwarfen.

Die beim SC Greven sehr beliebte Taktik, die Beckumer durch einen beherzten Schritt zur Seite über den Oberschenkel fliegen zu lassen, wurde – sehr zum Ärger der Gasttrainerin – regelmäßig geahndet. Hier traf es Hannah Fischer.

Bis zur 43. Minute (9:14) gab es die kleine Hoffnung, die Niederlage zum Remis zu wandeln, oder wenigstens das Ergebnis zu schönen. Dann aber lief es vollkommen aus dem Ruder: Pässe in den Lauf des Gegners, leichtfertige Abschlüsse aus unmöglichen Positionen und viel zu wenig taktische Raffinesse vor dem gegnerischen Tor ließen das Haben-Konto des SC schnell wachsen.

Hanna Große-Westhoff schaffte es, trotz häufiger Anläufe nicht, die Grevener Abwehr zu überwinden. Den Beckumern fehlte es an Ideen und taktischer Raffinesse.

Am Ende stand es 12:25 und die Erkenntnis, dass es für das Team Nordberg noch einiges aufzuarbeiten gibt.

Kuhlhüser A. (TW), Schlautmann (TW), Güttler (4/3), Große-Westhoff, Turowski, Hülsen, Lüdeke (1/1), Weber (1), Fischer (1), Träger, Nordberg R. (4/2), Pahlenkemper, Berger (1), Berief (1)


A-Juniorinnen müssen deutliche Niederlage hinnehmen
TV Beckum verkauft sich gegen Everswinkel unter Wert

Everswinkel. 32:21, so hieß das bittere Endergebnis in der Oberliga-Vorrundenpartie gegen den SC DJK Everswinkel am vergangenen Sonntag. Dabei konnten die Beckumer Juniorinnen in der ersten Hälfte noch gut mithalten. Waren es bis zur 12. Minute noch zwei Zähler, die die Gäste aus der Püttstadt hinterherhinkten, gab es in der 15. das erste Mal den Ausgleich durch eine stark spielende Rina Nordberg.

Rina Nordberg (hier gegen Brambauer), eigentlich Stammspielerin der B, holte für Beckum mit zehn Toren – darunter sieben Siebenmeter – die meisten Buden.

„Doch dann haben wir die Führung leichtfertig verspielt, haben zu viele einfache Fehler gemacht“, ärgerte sich Dirk Nordberg, Trainer der Gastmannschaft. Mit einem offenen 15:12 für die Heimsieben ging es in die Pause. „Vorgabe in der zweiten Hälfte war, gegen diese körperlich dominante Mannschaft, die eine massiver Abwehr gestellt hat, in die Tiefe zu gehen. Daran haben wir uns nicht gehalten. Sowohl unsere Torhüter-Leistung als auch unsere Bewegung von außen war nicht gut. Wir haben fünf Siebenmeter verworfen!

Gerade im Bereich Siebenmeter fehlte es den Beckumer A-Juniorinnen (hier ein Archivbild von Hanna Große-Westhoff) an Durchsetzungskraft.

In der zweiten Halbzeit haben wir uns weit unter Wert verkauft, haben zugelassen, dass das Ergebnis deutlicher ausgefallen ist, als es hätte sein müssen“, zog Nordberg enttäuscht Resümee.

Auch für die Torhüterinnen Ann-Christin Hoppe (Archivbild) und Theresa Schlautmann lief es alles andere als perfekt gegen Everswinkel.

Und so fielen für den SC sieben Treffer in nur acht Minuten – für Beckum dagegen kein einziges (22:13, 40.) Der TVB schaffte es zwar, der Torflaute zu entkommen, konnte den mehr als deutlichen Vorsprung jedoch nicht mehr reduzieren.

Hoppe (TW), Schlautmann (TW), Güttler, Große-Westhoff (2), Turowski (3/2), Hülsen, Weber (2), Lüdeke (3), Nordberg R. (10/7), Fischer, Ebel (1), Michels

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Verhaltener Start der weiblichen A
Nordberg-Sieben lässt sich mit dem Siegen Zeit

Beckum. „Wir haben wirklich schwach begonnen, haben einfach nicht ins Spiel, nicht in die richtigen Abläufe gefunden. In der ersten Hälfte war Neuenkirchen ganz klar die dominantere, spielbestimmende Mannschaft“, analysierte Dirk Nordberg die Leistung seiner weiblichen A gegen den SuS Neuenkirchen 09. Bereits in der achten Minute lag Beckum mit vieren zurück (3:7).

Janne Weber konnte sich zweimal gegen die kompakt stehede Neuenkirchener Abwehr durchsetzen.

Im Laufe der Zeit fing die Heimsieben sich, konnte sich langsam heran kämpfen. Trotzdem wirkte der SuS entschlossener, agierte druckvoller und blieb federführend. Da die Beckumer Juniorinnen ihren Kampfgeist schon häufiger unter Beweis gestellt hatten, waren die Erwartungen, trotz des Halbzeit-Rückstands von 16:20 hoch. „In der zweiten Hälfte lief es besser. Wir haben deutlich mehr investiert, konnten eine stabile Abwehr stellen, haben das Tempo angezogen und sind mutig in die 1:1-Situationen gegangen.“, so Nordberg. Der Lohn dafür? Ein permanent schrumpfender Vorsprung des Neuenkirchener Teams (18:20, 33.), (20:21, 35.).

Kreisläuferin Sophie Turowski (m.) in der Klemme. Immer wieder suchte sie den schweren Weg durch die Abwehr. Von den Neuenkirchenern gab’s ordentlich Gegenwehr.

In der 53. Minute dann war es soweit: Mit 27:26 übernahm Beckum die Führung, baute diese bis zum Schluss auf den 31:28-Sieg aus.

Theresa Schlautmann heißt die nicht mehr ganz so neue Neue zwischen den Pfosten des TVB. Mittlerweile fester Bestandteil der weiblichen A und eine echte Bereicherung.

„Wir haben gut gekämpft und gerade in der letzten Hälfte der zweiten Halbzeit viele Dinge richtig gemacht. Das müssen wir aber vom Anfang der Partie an hinbekommen. Zweidrittel der Begegnung mit angezogener Handbremse zu spielen ist keine Option. Das muss besser werden. Wir müssen deutlich mehr investieren“, kritisierte Nodberg.

Hoppe (TW), Schlautmann (TW), Güttler (1),Große-Westhoff (1), Turowski (1), Hülsen (2), Weber (2), Lüdeke (5), Nordberg R. (6/3), Fischer, Römer (3), Nordberg J. (9/4), Berger (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


TVB verliert beide Auswärtsspiele
Schwarzer Sonntag für die Nordberg-Juniorinnen

Lünen/Verl. Eigentlich heißt die Devise von Beckums Trainer: „Wir gehen voll auf Sieg.“ Am vergangenen Sonntag gegen den Lüner SV war das anders. „Aus der Rumpftruppe von acht Feldspielern konnte ich guten Gewissens eigentlich nur vier bringen. Der Rest dokterte an nicht auskurierten Infekten oder muskulären Einschränkungen herum. Dann noch die Ausfälle von Torhüterin Anna Kuhlhüser und Rückraumspielerin Marie Pahlenkemper, die beide bislang eine starke Saison hingelegt haben – da überlegt man sich sehr genau, wie viel einem dieses eine Spiel Wert ist. Ich habe sie angewiesen kräfteschonend zu spielen, sich nicht über die Schmerzgrenze hinaus zu bewegen“, meinte Beckums Trainer. Gastgeber Lünen hingegen war mit seinem dreizehnköpfigen Team gut aufgestellt und freute sich über die Gunst der Stunde. Schnell konnte der SV mit drei Toren davonziehen. (7:4, 12.). Beckum schaffte es zwar, dass sich dieser Vorsprung nicht vergrößerte, fand jedoch lange kein Mittel um ranzukommen (9:6, 20.), (12:9, 25.), (17:14, 38.). Doch dann, im letzten Drittel der Partie schienen die Gäste alle verbliebenen Kräfte zu mobilisieren und brachten fünf Treffer in Folge unter. In der 43. Minute gab’s den Ausgleich, in der 45. die 18:19-Führung. „Eigentlich der Punkt, an dem man sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lässt. Aber wir waren gar. Viele der Mädchen hatten trotz der körperlichen Einschränkungen kaum Verschnaufpausen, weil mir einfach die Wechseloptionen fehlten. Hinzu kam, dass ich zugegebener Maßen, den Zeitpunkt meines letzten Time-Outs nicht optimal gewählt hatte – er kam zu spät“, so Nordberg. Und tatsächlich: Lünen zog auf 19:19 gleich, Beckum kassierte 24 Sekunden vor Schluss noch eine Zwei-Minuten-Strafe und Lünen nutze die Unterzahl der Gäste gnadenlos, um das Siegestor unterzubringen. „Respekt, dass sie sich so durchgebissen haben. Am Ende hat es nicht gereicht. Dennoch zeigt das knappe 20:19-Ergebnis, dass die Sache definitiv anders ausgesehen hätte, wären wir nicht so dünn besetzt gewesen“, gab Dirk Nordberg zu Bedenken.

Ebenso spartanisch aufgestellt machte sich die weibliche A auf zum TV nach Verl. Ohne Verstärkung aus der B und immer noch ohne Tessa Holling, die dieses Mal als Co-Trainerin mitgefahren war, die Verantwortung allein tragen musste.

Marleen Lüdeke (hier gegen Wettringen) schaffte es nicht, ihre Mannschaft gegen den TV Verl auf Kurs zu bringen.

Schnell wurde klar: Zu diesen Bedingungen war ihnen die Heimsieben haushoch überlegen. Und Verl spielte seine Stärken voll aus (7:1, 12.), (12:3, 20.). Es gab unglaublich lange Phasen, in denen der TVB auf der Stelle trat, nicht mal in die Nähe einer Torchance kam. Das Halbzeitergebnis von 20:7 spiegelte das Ungleichgewicht wieder. Das Ganze drohte, zu einer deftigen Klatsche für den TVB zu werden.

Sophie Turowski war in den TVB-Reihen mit acht Abschlüssen erfolgreichste Spielerin.

In der zweiten Hälfte lief es für die Gäste ein wenig besser (24:12, 38. und 28:16, 42.), dennoch waren sie weit davon entfernt, nennenswert Boden gutzumachen. Am Ende blieb die gewaltige Tordifferenz von 15 Treffern (38:23). Ein schwarzer Sonntag also, für die erfolgsverwöhnten Beckumer.

wB: Hoppe (TW), Ebel (2), Kliewe, Nordberg J. (5/3), Römer, Nordberg R. (5/1), Berief (3), Berger (2), Frölich (2)

wA: Schlautmann (TW), Güttler (2), Vogt, Große-Westhoff (6), Turowski (8/4), Hülsen, Weber (1), Lüdeke (5/3), Dürre (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Weibliche A gelingt Heimsieg
Beckum entscheidet spannendes Duell am Ende für sich

Beckum. Es war dünn im Rückraum der weiblichen A, als sie am vergangenen Sonntag den FC Vorwärts Wettringen empfing. Durch die Ausfälle von Tessa Holling und Hanna Große-Westhoff fehlte Trainer Dirk Nordberg das geeignete Mittel für den kräfteschonenden Angriff aus der Entfernung. Die massive Abwehr von Wettringen verhielt sich defensiv, versuchte die Räume klein zu halten. Und Beckum ließ sich davon beeindrucken.

Jana Güttler frei vor’m Tor, bereit sich zu belohnen. Das sah oft anders aus. Zumeist wurde sie von zwei Seiten in die Mangel genommen.

„Wir haben uns schwer getan. Die 1:1-Kämpfe sind wir nicht konsequent genug angegangen, haben nicht klug genug agiert. Über Außen lief es bis zum Schluss nicht rund“, meinte Nordberg. Immerhin schafften die Beckumer es, sich im Spiel zu halten. Die meiste Zeit betrug die Tordifferenz gerade mal einen Zähler. Der Halbzeitstand von 11:11 war bezeichnend.

In der zweiten Hälfte stand Beckums Abwehr besser. Torhüterin Ann-Christin Hoppe musste nicht mehr so oft ran.

In der zweiten Hälfte dann übernahm Beckum die zugegeben knappe Führung (15:13, 41.). „Die Abwehr war gut. Vorn haben wir es geschafft über das Tempospiel besser in Fahrt und somit zu schnelleren Abschlüssen zu kommen. Großen Anteil hatten hier sicherlich die vier B-Juniorinnen. Und, obwohl der FC dann dazu überging unsere 13 in Manndeckung zu nehmen, haben wir Lösungen gefunden, sind trotzdem zum Abschluss gekommen“, so der TVB-Trainer.

Dirk Nordberg gibt den A-Juniorinnen taktische Anweisungen. Letztendlich reichte es, um Wettringen zu besiegen.

Am Ende reichte es für einen 24:20-Sieg, der der Heimsieben die ersten zwei Punkte der Oberliga-Vorrunde beschert.

Kuhlhüser A. (TW), Schlautmann (TW), Güttler (1),Vogt (1), Turowski (4/3), Hülsen (1), Weber (1), Lüdeke (3), Dürre (1), Fischer(1), Nordberg J. (9/1), Pahlenkemper (2), Berger

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Oberliga Vorrunde
Weibliche A des TVB liefert sich harten Kampf mit SC Greven 09

Greven. Mit Spannung erwarteten nicht nur die Fans den Einstieg des Jungjahrgangs der weiblichen A in die Oberliga-Vorrunde. Trainer Dirk Nordberg und sein Team gingen trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Tessa Holling zuversichtlich in die Begegnung, fühlten sich gut vorbereitet. Und die Beckumer präsentierten sich respektabel, konnten von Anfang an mithalten.

Marleen Lüdeke (Archivbild) und ihr Team starteten einfach zu spät durch und verschenkten so ihren ersten Vorrundensieg gegen Greven.

Greven durfte zwar oftmals vorlegen, die Gäste jedoch antworteten prompt, zogen sofort nach. Und so ging es Tor um Tor durch zwei drittel der ersten Halbzeit. Vom 5:5 (9.) über das 10:10 (22.) bis hin zum 12:11 (25.) Doch was passierte dann? Greven konnte punkten, und zwar ordentlich. Ihre Nummer acht schaffte vier Tore in Folge innerhalb von anderthalb Minuten. Das Halbzeitergebnis: 18:14. Der SC konnte den Vorsprung bis zu sechs Toren ausbauen. Beckum aber gab nicht auf, kämpfte um jedes Tor (25:20, 48.)/(28:25, 50.)/(29:28, 53.).

Trainer Dirk Nordberg macht deutlich, worum es ihm geht. (Archivbild)

Und wirklich: In der 54. Minute gelang dem TVB der Ausgleich (29:29). Bis zur letzten Minute sah es nach einem verdienten Remis aus (30:30), bevor Greven das glückliche Siegestor (31:30) gelang. „Heute sind wir einfach nicht ins Spiel gekommen. Wir haben Mitte der ersten Hälfte viele leichtsinnige Bälle vergeben, sodass der Gegner direkt in den Konter gekommen ist und eine Große Anzahl an einfachen Toren machen konnte. Da hat nichts funktioniert. Nach der Umstellung wurde es ein bisschen besser, war aber weit entfernt von dem, was da hätte kommen müssen. Erst in der Mitte der zweiten Halbzeit haben wir den Hebel umlegen können, haben aufholen, sogar gleichziehen können.

Schützenhilfe aus der B: Hannah Berger unterstützte am Kreis. (Archivbild)

Leider gab es nach dem groben Faul kurz vor Ende zwar Rot, gleichzeitig aber nur einen Freiwurf für uns. Der Siebenmeter hätte in dieser wichtigen Phase den Sieg bedeuten können. Der eigentliche Grund unserer Niederlage ist aber in der schwachen Anfangsphase zu finden“, analysierte Beckums Triner Dirk Nordberg die knappe Niederlage seines Teams.

Kuhlhüser A. (TW), Schlautmann (TW), Güttler (1), Große-Westhoff (3), Turowski (8/5), Hülsen (2), Lüdeke (1), Weber, Fischer (1), Nordberg J. (8/2), Pahlenkemper (5), Berger (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Weibliche A und B starten gut vorbereitet
TVB bei heimischem Turnier erfolgreich

Beckum. Eine gute Vorbereitung ist alles. Und deswegen gab es neben Sommer, Sonne, Strand und Meer auch die eine oder andere Laufeinheit in den Reihen der Nordberg-Sieben. „Es gab Rückmeldungen vom Deck eines Kreuzfahrtschiffes, aus den Bergen und natürlich den heimischen Gefilden – sie waren fleißig“, freute sich der Trainer der A- und B-Mädchen. Am letzten Wochenende der Ferien traf man sich, wie gewohnt, zum jährlichen Trainingslager. „Wir sind gut in Form, starten mit zwei motivierten Teams in die neue Saison“, so Nordberg. Am vergangenen Wochenende durften sich die heimischen Fans selbst davon überzeugen. Beim alljährlichen TVB Handball-Jugendturnier traten zunächst beide Mannschaften im A-Turnier an. Gleich im ersten Spiel durften sie gegeneinander spielen. „In der ersten Begegnung merkte man, dass mein A-Team Schwierigkeiten hatte ins Spiel zu finden. Wobei die B-Mädels das schon richtig gut gemacht haben. Gegen den TV Ennigerloh lief das bedeutend besser. Gerade Sophie Turowski hat ihre Stärken super ausgespielt. Der Sieg deshalb die logische Konsequenz. Leider konnten wir das Niveau im letzten Spiel nicht halten. gegen den ASV Hamm-Westfalen waren wir unkonzentriert und halbherzig“, analysierte Dirk Nordberg die Leistung seiner A-Jugend. Die B hingegen hatte einen Lauf, gewann sämtliche Partien und ging als Turniersieger vom Platz.

Tags drauf durften die B-Mädchen gleich noch mal ran: in den Begegnungen ihrer eigenen Altersklasse. Die Besonderheit hier: Gleich mehrere Oberliga-Mannschaften hatten gemeldet. Die Turnierleitung war vorbereitet und ließ die weiblichen Begegnungen im Gespann pfeifen. Die HSG Schwerte-Westhofen hatte nicht viel zu Lachen. Sie verlor mit 14:4 Toren. „Gleich am Anfang haben wir ein paar neue Taktiken einfließen lassen. Das hat bestens geklappt. Gespannt war ich auf die Mannschaft aus Werther. Meines Erachtens an diesem Tag die größte Herausforderung“, meinte der Beckumer Trainer.

Mia Steinhoff und ihre Teamkolleginnen der weiblichen B waren die Sieger des diesjährigen Turniers.

Doch zunächst galt es die Partie gegen die HSG Hohenlimburg zu bestreiten. Nach einem 10:6-Sieg dann das Spiel gegen JSG Werther. „Wir haben wenig gewechselt, haben voll auf Sieg gespielt und sind belohnt worden. Die Mannschaft hat das super gemacht“, lobte Nordberg und freute sich über den mehr als deutlichen 14:4-Sieg.

Ein paar schöne Tore von Rechtsaußen lieferte Annika Ebel ab.

„Das Spiel gegen das Tecklenburger Land haben wir ehrlicher Weise genutzt, um sagen wir unkonventionelle Kombinationen auszuprobieren. Der Turniersieg war uns nicht mehr zu nehmen. Ich habe viele Mädchen gar nicht mehr eingesetzt, andere mussten aus ihrer Komfortzone und ungeliebte Positionen übernehmen. Klar, da hat es an vielen Enden gehakt.“ Gewonnen haben sie trotzdem (14:10).

Der Turniersieg sowohl im A- als auch im B-Turnier war der weiblichen B des TVB nicht zu nehmen.

„Alles in allem können wir sehr zufrieden sein. Die Mädchen sind austrainiert und freuen sich auf die Saison. Sicher, die A-Juniorinnen werden es als Jungjahrgang verdammt schwer haben – vor allem ohne unsere torgefährliche Tessa Holling, die verletzungsbedingt noch für einige Zeit ausfallen wird, aber sie werden kämpfen und hoffentlich viel Positives aus der Saison mitnehmen können“, so Nordberg.

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Weibliche A schafft Sprung in Oberliga-Vorrunde
TVB-Jungjahrgang legt starken Auftritt hin

Neuenkirchen. Am Ende war die Freude groß. Nach der weiblichen B schafften nun auch die A-Juniorinnen des TV Beckum den Sprung in die Vorrunde zur Landesliga/Oberliga. Damit werden zum ersten Mal zwei weibliche Teams aus der Püttstadt zeitgleich in den oberen Ligen vertreten sein. Und, obwohl das Team um Trainer Dirk Nordberg am vergangenen Sonntag als Jungjahrgang zum Turnier nach Neuenkirchen reiste, verschaffte es sich vom ersten Spiel an Respekt. Gastgeber SUS Neuenkirchen wurde mit 16:13 souverän besiegt.

Ein Blick in die Kabine nach dem Turnier zeigt: Eine glückliche Mannschaft und zwei ziemlich stolze Trainer.

In der zweiten Begegnung gegen den TSV Hahlen, späterer Turniersieger, sah man zurecht die schwerste Aufgabe. Es wurde ein spannendes und torarmes Duell, ein Remis wäre mehr als verdient gewesen. Lange sah es auch danach aus. Bis zur letzten Sekunde – da gelang Hahlen das entscheidende Tor zum 9:10-Sieg. Gegner Nr. 3, das DJK Oespel-Kley hatte gegen die Beckumer keine Chance, unterlag deutlich mit 25:11 Toren.

Das Mannschaftsfoto der etwas anderen Art: Nicht nur die Mädels, auch die Eltern bilden ein starkes Team.

“Alles in allem war es ein anstrengender Tag. Wir waren die Ersten, die antreten durften, hatten zudem noch das letzte Spiel. Diese zehn Stunden muss man erstmal wegstecken. In den ersten drei Partien sind wir voll auf Sieg gegangen, hatten in der zweiten leider viel Pech, mit Pfostenwürfen, misslungenen Siebenmetern und dem besagten Gegentor in letzter Sekunde. Gegen Oespel-Kley konnten wir den Einzug in die Vorrunde fest machen und haben die letzte Begegnung gegen Arnsberg mit den Mädchen bestritten, die bis dahin nur wenig Spielanteile bekommen hatten. Auch sie haben sich gut geschlagen“, so Nordberg. Der TV Arnsberg konnte zwar einen Sieg einfahren (14:18), die Freude über den gelungenen Gesamtauftritt schmälerte das keineswegs.

Erschöpft, aber glücklich. Die weibliche A hat es geschafft.

Die traditionelle Belohnung, das Eis auf der Beckumer Siegertreppe, musste aber verschoben werden: Die Müdigkeit war einfach zu groß. Mit diesem schönen Doppelerfolg verabschiedet sich die Nordberg-Sieben nun in die Sommerpause.

Hoppe (TW), Schlautmann (TW), Güttler (5/3), Große-Westhoff (2), Turowski (3), Hülsen (4), Holling (10/2), Lüdeke (5), Fischer (2), Dürre, Nordberg J. (24/8), Berger, Pahlenkemper (5), Nordberg R. (4)

Bericht Karen Kliewe


Jungjahrgang kämpft und wird belohnt
A-Juniorinnen immer noch im Rennen

Minden. Mit nur neun Feldspielerinnen und ohne den taktischen Kopf Dirk Nordberg, ging es für die weibliche A am vergangenen Sonntag zum Turnier nach Minden. Gegen den ersten Gegner, Gastgeber HSV Minden-Nord,hieß es gleich, eine empfindliche Niederlage (20:7) wegzustecken. Die Beckumer ließen sich nicht entmutigen. Das Ziel war klar: Den Sprung in die nächste Qualirunde zu schaffen. Tatkräftige Unterstützung bekamen sie dabei von André Oberkönig und Kai Boek.

Auch Hanna Große-Westhoff (Archivbild) hatte kaum Zeit zum Durchschnaufen. Dafür fehlte es dem TVB an Wechseloptionen.

Gleich am Anfang der zweiten Partie gegen das DJK Coesfeld setzte Tessa Holling ein deutliches Zeichen, stärkte mit zwei schnellen Toren die Moral des Teams. Und es ging vielversprechend weiter. Einzig die schlechte Siebenmeter-Verwertung verhinderte, dass Beckum sich absetzen konnte, bewirkte, dass der TVB zur Pause sogar mit Zweien zurücklag (6:8). In der 19. kam der Ausgleich (9:9), dann der Führungstreffer, ausgeführt von Marleen Lüdeke. Der Kampfgeist war groß – diesen Sieg wollten sie unbedingt. Und so konnten die Beckumer den Vorsprung immer weiter ausbauen, holten sich mit dem deutlichen 19:13 Sieg über Coesfeld das Ticket für die nächste Qualirunde.

Hannah Fischer (Archivbild) und Ihre Teamkolleginnen des TVB erkämpften sich einen guten dritten Platz und sind somit weiter im Rennen.

Vom Druck befreit und vom Sieg beflügelt ging es gegen den SC DJK Everswinkel. Der war mit einem breiten Kader angereist. Den besseren Start aber hatte Beckum. In den ersten sechs Minuten konnte der TVB gleich fünf Tore auf sein Haben-Konto verbuchen. Everswinkel fand spät eine Antwort, kam aber immer näher heran. Zur Pause war Beckums Vorsprung auf zwei Punkte geschrumpft (8:6), in der 22. Minute schaffte der SC dann zum ersten Mal den Ausgleich. So wurde es ein spannendes Kopf an Kopf Rennen, das der TVB durch viel Kampfgeist und eine hervorragende Tessa Holling am Ende für sich entscheiden konnte (15:14).

Tessa Holling (Archivbild) konnte die meisten Tore für sich verbuchen. Der Auftritt am Wochenende: Eine tolle Mannschaftsleistung des TVB.

In der letzten Begegnung gegen die HSG Union 92 Halle rächte sich Beckums dünner Kader. Während Halle mit 14 Mädchen auf gute Ressourcen zurückgreifen konnte, waren beim TVB die Kräfte nahezu aufgebraucht. Zunächst konnte der Anschluss noch gehalten werden (11., 8:6), doch am Schluss hieß es 21:19 für die HSG. Feiern durften die Beckumer sich trotzdem: Ein toller Erfolg unter schweren Voraussetzungen. Weiter geht’s in Runde drei.

Kuhlhüser A. (TW), Güttler (3), Große-Westhoff (2), Turowski (15), Hülsen (2), Holling (23/3), Lüdeke (9), Fischer (3), Dürre (1), Vogt

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Weibliche A mit Startschwierigkeiten
TV Beckum eine Runde weiter

Lünen. Zur ersten Qualifikationsrunde der Landesliga/Oberliga reisten die frischgebackenen A-Juniorinnen des TVB am Samstag zum Turnier nach Lünen. Erster Gegner: die Gastgeber des Lüner SV. Und denen wurde es zunächst recht leicht gemacht. Während der Trainer des TVB mehr und mehr verzweifelte, freute sich die Heimsieben über wenig Gegenwehr, unentschlossene Spielzüge und einen langsamen Auftritt der Gäste. „Da ist keine Leidenschaft, kein Tempo – nichts von dem, was wir trainiert haben“, kritisierte Dirk Nordberg in der Teambesprechung der Halbzeitpause. Da stand es 13:8 für den Lüner SV. „Gut, dann eben mit mehr Leidenschaft“, schien sich die Mannschaft zu denken und machte sich auf zur Aufholjagd. Bis auf zwei Tore kamen sie heran (21:19). Für mehr reichte es in dieser ersten Partie nicht.

Marleen Lüdeke zeigte vor allen Dingen gegen Königsborn von Halbrechts ihre Torstärke.

Gegen den VfL Brambauer zeigte sich der TV Beckum nun zwar wach, aber vor allen Dingen im Abschluss zu unsauber: Immer wieder prallte der Ball gegen das Alu. Es sollte ganze neun Minuten dauern, bevor ein erlösender Siebenmeter den Bann brach. Brambauers Einläufer hingegen schaffte es ein ums andere Mal die Abwehrreihe der Beckumer zu hinterlaufen und erfolgreich abzuschließen. So lag der TVB nach zehn Minuten mit Fünfen zurück (1:6). Doch: Wo ein Wille – und genügend Leidenschaft – da ist auch ein Weg. Je länger die Partie andauerte, desto mehr bekamen die TVB-Juniorinnen die Oberhand. In der 24. Minute gelang der Ausgleichstreffer, zur Halbzeitpause die Führung. Die wurde auf ein deutliches 32:26 ausgebaut, der Sieg eingeholt. Unschöner Wermutstropfen: Marie Pahlenkemper zog sich, kurz vor Ende der Partie, eine Verletzung des linken Handwurzelknochens zu. Wann sie ihre Teamkolleginnen wieder unterstützen kann, war am Sonntagabend noch ungewiss.

Gerade in der zweiten Partie zeigte Tessa Holling ihre Stärke: unhaltbare Geschosse aus dem Rückraum.

Am Folgetag dann die letzte Begegnung gegen den Königsborner SV. Ob es daran lag, dass das Ticket zur zweiten Qualirunde da schon gelöst war, oder daran, dass sie auf ihren Trainer Dirk Nordberg verzichten mussten, sei dahin gestellt. Sicher ist: Der TVB fand einfach nicht ins Spiel. Königsborn gewann mit 22:27. „Wir sind hier angetreten mit einem Jungjahrgang plus einer Verstärkung aus unserer B, gegen Spielerinnen, die, oft als Altjahrgang, schon überkreislich ihre Erfahrungen sammeln durften. Klar: Wir haben nicht das gezeigt, was wir können. Aber der Trend geht in die richtige Richtung“, so Nordberg.

Josefine Hülsen verschafft sich gegen den VfL Brambauer den passenden Winkel.

Trotz der eher durchwachsenen Leistung zieht die Nordberg-Sieben in die zweite Qualifikationsrunde ein, darf weiter um einen der begehrten Plätze der oberen Liga kämpfen.

Hoppe (TW), Kuhlhüser A. (TW), Güttler (1), Große-Westhoff (4), Turowski (7/4), Hülsen (1), Holling (11/2), Weber (3), Lüdeke (5), Fischer, Nordberg J. (20/1), Pahlenkemper (7), Nordberg R. (10), Berger (2), Berief (2)

Bericht/Bilder Karen Kliewe