weibliche B Jugend – Oberliga 2019/2020

v.h.l.: Marie Pahlenkemper, Jana Nordberg, Lilian Kliewe, Anna Kuhlhüser, Trainer Dirk Nordberg, Ann-Christin Hoppe, Nina Berief, Annika Ebel, Lisa Kuhlhüser   v.v.l.: Jana Römer, Hannah Berger, Rina Nordberg, Ina Michels, Kirsten Frölich, Mia Steinhoff   Es fehlen: Torwarttrainer Markus Pahlenkemper und Physiotherapeut Kai Boek.     Trainingszeiten: Montag, 18:00-19:30 Uhr im Berufskolleg, Dienstag, 18:30-20:00 Uhr in der Jahnhalle, Donnerstag, 18:00-19:45 Uhr in der Jahnhalle

Tabelle

Sponsor:  Erdbories Immobilienverwaltung GmbH


Nächstes Spiel der weiblichen B:

Am 26.01., um 11:00 Uhr Auswärtsspiel gegen VfL Gladbeck


Marie Pahlenkemper liefert fünf Sekunden vor Schluss entscheidenden Treffer
Rumpftruppe des TVB erkämpft sich 18:19-Sieg

Hohenlimburg. Vier Spielerinnen fehlten, vier Spielerinnen angeschlagen – das waren keine guten Voraussetzungen für die erste Oberliga-Partie der Beckumer B-Mädchen gegen die HSG Hohenlimburg. Mit nur einem Torhüter und einem Rumpfkader, der von Anfang an darauf bedacht war, kräfteschonend zu spielen, quälte sich das TVB-Team durch die erste Halbzeit. „Wir haben kein Tempo gemacht, kamen nicht richtig ins Spiel und haben uns, gerade in der ersten Halbzeit, weit unter Wert verkauft. Wir haben Chancen liegen gelassen und zu viele einfache Tore zugelassen“, kritisierte Trainer Dirk Nordberg. Der Spielverlauf spiegelte das auch in Toren wider: Die Beckumer hinkten hinterher. Von einem 2:2 (5.), ging es über einen 6:3-Rückstand (11.) bis in die Halbzeitpause (11:9).

Im Rückraum muss sie noch kommen, auf Linksaußen aber ein Garant: Nina Berief brachte ihre Mannschaft wieder ins Spiel.

„In der zweiten Hälfte haben wir dann geschaut, wie es mit den Kräften so aussieht, haben das Tempo ein bisschen erhöht – da wurde es langsam besser“, so Nordberg. In der 37. Minute gelang Nina Berief der Anschlusstreffer (16:15), eine Minute später erhöhte sie auf den 16:16-Ausgleich. Auch das 17:17 in der 43. Minute kam von ihr.

Torhüterin Ann-Christin Hoppe hatte gerade in der zweiten Hälfte eine Spitzenquote, konnte maßgeblich zum Sieg beitragen.

„Nachdem wir ein paar Umstellungen vorgenommen hatten, Nina Berief z.B. auf Linksaußen brachten, waren wir kurz davor das Spiel kippen zu können. In den letzten Minuten wollten wir noch mal Vollgas geben, alles daran setzen, die Punkte nach Hause zu holen. Das haben wir dann auch geschafft. Belohnt wurden wir, als wir den letzten Angriff von Hohenlimburg abwenden konnten, clever die Zeit runtergespielt haben. Und dann hat sich Marie Pahlenkemper wunderbar im 1:1 durchgesetzt und das Ding schön links oben in den Winkel reingemacht. Es gab dann noch einen letzten Freiwurf, den wir erfolgreich abblocken konnten. Alles in Allem können die Mädchen also stolz auf sich sein, eine so unschöne Partie mit viel Cleverness doch noch zu ihrer gemacht zu haben.“

Marie Pahlenkemper vom TV Beckum zeigte eine stabil gute Leistung gegen Hohenlimburg, hatte am Ende 50 Minuten in den Beinen, sieben Tore geworfen und den entscheidenden Siegtreffer ins Netz gelegt.

Gegen den VfL Gladbeck am nächsten Sonntag (13:00 Uhr in Gladbeck) hoffen Trainer wie Fans auf einen vollbesetzten und gesunden Kader.

wB: Hoppe (TW), Ebel, Pahlenkemper (7), Nordberg R. (7/5), Steinhoff, Michels, Berief (3), Berger (2), Frölich

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Internationales Jugendturnier Schweden
Handball-Erlebnis der Superlative

Lund (Schweden). 711 Mannschaften aus 13 Nationen, hochgerechnet 10.000 Kinder und Jugendliche, einige gar aus dem fernen China – damit haben die Schweden „zwischen den Jahren“ erneut das weltweit größte Handball-Jugendturnier ausgerichtet. Zum ersten Mal mit dabei: zwei weibliche Teams des TV Beckum. „Erfahrungen auf internationaler Ebene sammeln zu können – und das bei so hochklassigen Gegnern – ein unschätzbares Gut“, schwärmte Trainer Dirk Nordberg und meldete seinen B-Kader in der Elite-Gruppe. „Überambitioniert“ ist wohl das Wort, das jedem, der die skandinavische Handball-Szene kennt, durch den Kopf schoss. Allein Ausrichter Lund, 87.000 Einwohner groß (zum Vergleich: Münster in Westfalen kommt auf 310.000) stellte 34 Mannschaften. Die B-Juniorinnen durften sich also auf einiges gefasst machen. Zudem landeten sie in der stärkeren der zwei Elite-Gruppen, aus der der spätere Turniersieger Kristianstad hervorgehen sollte. „Ein unfassbares Erlebnis! Es hat die Mädchen richtig nach vorn gebracht. Wir haben das E-Jugend-Prinzip wieder hervorgekramt und uns über Kleinigkeiten gefreut“, zeigte sich Nordberg trotz der hohen Niederlagen gegen Kristianstad, H43 Lund (beide Schweden), Oure I.E. (Dänemark) und Önnereds (Schweden) begeistert. Als Tabellenletzter ging es im Play-Off gegen den Zweiten der Gruppe fünf Eslövs IK2 (Schweden), der zuvor Münster und Nellingen geschlagen hatte. Hier zeigte sich, dass es mehr als vier deutliche Niederlagen brauchte, um die Mannschaftsmoral zu brechen. Schnell ging der TVB in Führung, konnte diese zwischenzeitlich auf fünf ausbauen und siegte mit 15:13. Beflügelt stellte man sich im Achtelfinale dem schwedischen Lugi, vierter der Elitegruppe zwei. Und auch hier schlug man sich respektabel, machte es dem Gegner gerade in der zweiten Hälfte schwer. Den Kampf um den Einzug ins Viertelfinale mussten sie zwar verloren geben (14:19), mit ihrer Leistung dürften die B-Juniorinnen samt Trainerteam trotzdem zufrieden gewesen sein. Auch die A-Mädchen hatten zu kämpfen. Die dänischen Teams Herning Ikast 2 und Ajax 2 ließen sich ebenso wenig bezwingen wie Alpha-Antwerpen aus Belgien. „Die Skandinavier spielen extrem schnell und mit viel Druck. Es war schwer. Wir waren mit acht Feldspielern dünn besetzt. Immer wieder mussten B-Mädchen aushelfen, die selbst einiges in den Knochen hatten“, so Nordberg. Um so wohltuender war der deutliche Sieg gegen das Tecklenburger Land (17:7). Als Tabellenvierter ging es für die A direkt ins Viertelfinale. Gegner: das dänische Amager. Das aber wies den Beckumer Jung-Jahrgang deutlich in seine Schranken und sorgte für das Turnier-Aus. „Neben den eigenen Wettkämpfen haben wir uns viele Spiele angesehen, einige unfassbar gute Teams erlebt und die Atmosphäre genossen. Wir nehmen ne Menge toller Erfahrungen mit nach Hause“, schloss Nordberg. Gegner aus der heimischen Qualirunde (Dortmund, Everswinkel etc.) wurden als deutsche Mitstreiter selbstverständlich mit viel Applaus von der Seitenlinie unterstützt. Insgesamt blicken die 22 Jugendliche auf fünf unvergessliche Tage zurück, die nur möglich waren, weil Verein, Trainer und Eltern an einem Strang gezogen, sich die Mannschaftsbeauftragte um die Organisation gekümmert und die Betreuer auf dieses Abenteuer eingelassen haben. Ein großes Lob und der Dank der Mädchen geht also an den TVB, die Sponsoren und besonders an die Trainer und Betreuer, die Zeit, Urlaub und Nerven geopfert haben.

Bericht Karen Kliewe


Weibliche B fährt wichtigen Sieg ein
Nordberg-Sieben bleibt auf drittem Tabellenplatz

Beckum. Wichtige Spiele – auch wenn es gegen den Tabellenletzten geht – sind immer eine große Herausforderung, vor allem für den Kopf. Der Einzug der weiblichen B in die Oberliga hing und hängt von genau zwei Faktoren ab: dem Sieg gegen den ASV Hamm-Westfalen und dem Ergebnis der Partie Ahlen – Dortmund am kommenden Wochenende. Die erste Hürde hat die weibliche B am vergangenen Sonntag nehmen können.

Endlich war Bekums Kader mal wieder so gut wie vollständig. Auch Ina Michels war wieder verletzungsfrei und steuerte zwei Treffer bei.

„Wir waren am Anfang sehr nervös. Wir wussten, damit konnte der Vorentscheid getroffen werden, ob wir es zum vierten Mal in Folge in die Oberliga schaffen würden. Der Sieg war also ein ganz ganz wichtiger Schritt. Wir sind zwar einigermaßen gut ins Spiel gekommen, haben Tempo gemacht – haben es aber verpasst, uns in der ersten Halbzeit deutlicher abzusetzen. Wir haben die unterlegenen Hammer zu sehr mitspielen lassen, unsere Möglichkeiten nicht genutzt“, fand Dirk Nordberg, Trainer der Heim-Sieben. Und so konnte Beckum zur Pause zwar mit Fünfen in Führung gehen (12:7), hätte aber weitaus besser dastehen können.

Eine Hälfte brauchten Kreisläuferin Hanna Berger und der TV Beckum, um die Nervosität gegen den Tabellenletzten ASV Hamm-Westfalen abzulegen. Danach gab es kein Halten mehr.

Die zweite Hälfte lief runder. Die Abwehr stand konsequenter, die Torhüterinnen verbesserten ihre Quote deutlich und Beckums Angriff nutzte seine Chancen. 22:10 stand es in der 39. Minute. „Ich habe dann beschlossen, den Puffer zu nutzen, um ein wenig Bewegung in die Aufstellung zu bringen und Konstellationen spielen zu lassen, die wir sonst eigentlich nicht sehen“, so Nordberg. Die Folge: Hamm konnte das Ergebnis ein wenig aufhübschen, kam bis auf acht Treffer heran (26:18).

Auch im Team der weiblichen B gegen den ASV Hamm-Westfalen legte Mia Steinhoff sich ins Zeug. Ein Tor zur Belohnung ließ diesmal auf sich warten.

Trotz des tollen Erfolgs, ist es für Beckum bitter, dass der Einzug in die höchste Jugendspielklasse nun von anderen abhängt. Betrachtet man das außergewöhnlich hohe Niveau, in dem sich der BVB momentan präsentiert, scheint ein Sieg der Gelb-Schwarzen, und damit Beckums Chance auf einen Oberliga-Platz, jedoch in greifbarer Nähe.

wB: Kuhlhüser A. (TW), Hoppe (TW), Ebel (1), Kliewe (1), Pahlenkemper (6), Kuhlhüser L., Römer (2), Nordberg R. (7/3), Steinhoff , Michels (2), Berief (4), Berger (2), Frölich (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Dortmund Nummer zu groß
TV Beckum muss in zweiter Halbzeit passen

Dortmund. Acht Spiele ohne Niederlage, die meisten davon deutlich bis herausragend gewonnen. Dass die Fahrt zum Tabellenersten, dem BVB Dortmund, für die weibliche B des TV Beckum Punkte bringen würde, das war, darin waren sich alle einig, eher unwahrscheinlich. Die Deutlichkeit der Niederlage überraschte dann aber doch. Dabei startete Beckum gut, konnte die gesamte erste Hälfte dranbleiben (4:3, 10./7:6, 18./10:9, 23.). Auch der Pausenstand von 13:9 versprach eine interessante zweite Halbzeit. „Ein großes Lob an unsere Torhüterinnen Ann-Christin Hoppe und Anna Kuhlhüser. Sie haben einen super Job gemacht“, lobte Dirk Nordberg, Trainer der Gastmannschaft.

Hier sieht es noch gut aus. Dann aber ging der Block des BVB hoch und wehrte den Angriff von Jana Römer ab.

Aber dann schien der BVB Oberwasser zu gewinnen. Er agierte schnell, ging mit Wucht nach vorn. Beckum dagegen nahm Tempo raus, wirkte verunsichert. Ein wenig lag das an einem geschickten Schachzug des Gastgebers bei Wiederanpfiff: War in der ersten Hälfte nur wenig Harz am Ball, so sorgte die Heimsieben – jetzt im Ballbesitz – dafür, dass eine ordentliche Schicht der klebrigen Patte ein völlig neues Spielgefühl mit sich brachte. Für Dortmund Routine, für Beckum eine Einschränkung, bezogen auf Schnelligkeit und Wucht im Abschluss.

Die Dortmunder stellen ganz klar eine andere Klasse als alle anderen Mannschaften dieser Gruppe. Das bekam auch Kirsten Frölich (rechts) zu spüren.

„Unser Kader ist ja eh etwas dünn. Nun fiel auch noch Rina Nordberg aus. Dortmund dagegen konnte aus dem vollen Schöpfen, holte sich sogar noch zwei starke B-Mädchen, die normalerweise nur in der A gesetzt sind, dazu. Dafür haben wir uns in der ersten Hälfte gut geschlagen. Es reichte aber eben nur für 25 Minuten. Danach war Dortmund ganz klar die bessere Mannschaft. Sie spielen, auch das muss man deutlich sagen, auf einem ganz anderen Niveau. Das Ganze ist kein Beinbruch – wir wollen lernen. Solche Spiele sind wichtig für uns“ analysierte Beckums Trainer die Partie.

Da war guter Rat teuer. Dirk Nordberg, Beckumer Trainer, während des Timeouts.

So sahen die Fans, wie Kreisläuferin Ina Michels ein ums andere Mal an derselben großen, kräftigen BVB-Spielerin scheiterte, wie die Rückraumschüsse der Gäste den Block nicht überwinden konnten und im Gegenzug das schnelle und kraftvolle Angriffsverhalten das Tore-Konto des Favoriten rasend schnell wachsen ließ. Am Ende hieß es 30:14 für das bärenstarke Dortmunder Team. Auf die Tabelle hat das Ergebnis keinen Einfluss. Beckum steht weiterhin auf Platz drei. Damit das so bleibt, sollten sie am nächsten Wochenende den ASV Hamm-Westfalen schlagen (08.12., 11:30 Uhr, Jahnhalle).

Kuhlhüser A. (TW) Hoppe (TW), Ebel, Kliewe (3), Pahlenkemper (3), Römer (1), Steinhoff (1), Michels, Berief (4), Berger (1), Frölich (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Weibliche B besiegt Lüner SV mit 16:10
„Das war eine echte Willensleistung“

Beckum. Für die B-Mädchen des TV Beckum ging es am Sonntag gegen den Lüner SV um nicht weniger als die Option auf einen der begehrten Oberligaplätze. Eine Niederlage hätte das Aus bedeutet. Leider standen die Vorzeichen im Bezug auf den Kader nicht gerade günstig. Waren sie in der Hinrunde schon mit einer angegriffenen Rumpftruppe angetreten, so sah es am vergangenen Sonntag nicht viel besser aus. „Unser Kader besteht ohnehin nur aus elf Feldspielerinnen. Davon fielen gestern zwei aus. Hinzu kam, dass unklar war, ob Rina Nordberg spielen können würde. Gerade im Rückraum waren wir dünn besetzt“, beschrieb Dirk Nordberg seine personellen Sorgen. Nicht unbegründet, wenn man sah, wie oft die Beckumer Tempo rausnahmen, sehr überlegt, ja fast schon vorsichtig jeden Angriff aus dem Rückraum abwägten.

Marie Pahlenkemper zeigte sich motiviert und kämpferisch. Sie selbst machte drei Buden und half bei vielen weiteren in der Vorbereitung.

„Wir hatten klare Absprachen: hinten eine kompakte, bewegliche Abwehr, vorn lange Angriffe“, so Nordberg. Und der Plan ging auf. Als Torhüterin Anna Kuhlhüser in der 14. Minute den Siebenmeter von Lünens Nummer 19 abwehrte, war das Kopf an Kopf Rennen beendet – Beckum konnte sich bis zur Halbzeitpause auf fünf Tore (10:5) absetzen.

Beckums Rina Nordberg wusste, wie wichtig diese Partie für ihre Mannschaft war, biss sich trotz der Rückenprobleme durch und holte zusammen mit einem starken Team den Sieg über Lünen.

„Wir wussten, dass es in der zweiten Hälfte noch mal knapp werden würde. So ganz stabil läuft es momentan im Rückraum noch nicht, wir sind noch in der Findungsphase. Dazu mussten wir auf diesen Positionen extrem mit unseren Kräften haushalten“, erklärte Beckums Trainer. Recht sollte er behalten. Lünen, eine Mannschaft, die dafür bekannt ist, ein Spiel auch im letzten Drittel noch drehen zu können, warf Anfang der zweiten Hälfte eine Bude nach der anderen. Und Beckum? Vier Tore ließen die Heim-Juniorinnen zu (10:9, 34.), bevor Rina Nordberg den Bann brechen konnte. Nina Berief, Hannah Berger und Ina Michels schoben direkt mal eins hinterher und machten das Ding klar. Am Ende hieß es 16:10 für den TV Beckum.

Da darf auch mal doller gedrückt werden. Marie Pahlenkemper (l.) und Anna Kuhlhüser (r.) freuen sich über die starke Mannschaftsleistung.

„Das war eine tolle Mannschaftsleistung. Die Abwehr hat sich gegenseitig geholfen, Marie Pahlenkemper und Rina Nordberg haben stark abgeliefert, haben die Kreisläufer super einbinden können und die Quoten unserer Torfrauen konnten sich sehen lassen“, gab sich Dirk Nordberg sichtlich zufrieden. Somit wäre Der TV Beckum weiterhin im Rennen. Am kommenden Sonntag geht es zum Tabellenersten, dem BVB Dortmund. Bis dahin heißt es: Fit werden und Rückraum stärken.

wB: Kuhlhüser A. (TW), Hoppe (TW), Ebel, Pahlenkemper (3), Römer, Nordberg R. (7/4), Steinhoff (2/2), Michels (2), Berief (1), Berger (1), Frölich

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Weibliche B spielt befreit auf
TV Beckum besiegt SC DJK Everswinkel klar mit 20:13

Beckum. Einmal schütteln, Krone zurechtrücken und wieder aufstehen. Nach dem Disaster des vorangegangenen Wochenendes gegen Ahlen, brauchte die weibliche B des TV Beckum dringend die Bestätigung, dass der altbewährte Teamgeist noch am Leben ist.

Wird immer mehr zu einer echten Größe zwischen den Pfosten: Anna Kuhlhüser hatte gegen Everswinkel eine wahnsinnig gute Quote.

Zu Gast war der SC DJK Everswinkel, gegen den sie sich im Hinspiel, vor allem durch verpasste Chancen im Abschluss, schwer getan hatten. Damals war es in der ersten Hälfte eine knappe Kiste, der Sieg mit vier Toren Vorsprung ein echter Arbeitssieg – vor allem durch die starke Abwehr. Die sollten die Beckumer Fans auch dieses Mal wieder zu sehen bekommen. Die Bange Frage war, ob es vorn bei den, gegen Ahlen gezeigten halbherzigen, mutlosen Aktionen bleiben würde, oder ob Beckum sich auf seinen starken Kampfgeist besinnen konnte. Gott sei Dank ließ man das heimische Publikum nicht lang im ungewissen: Die Nordberg-Sieben ist zurück!

Kann hoch hinaus: Jana Römer (m.) bringt alle Voraussetzungen mit – allein belohnen tut sie sich noch zu selten.

Das 1:3 in der siebten Minute sollte das einzige Mal bleiben, dass der SC in Führung gehen konnte. In der zwölften Minute gelang Lilian Kliewe der 3:3 Ausgleichstreffer. Von da an hielt man die Gäste auf einen gleichbleibenden drei bis vier Tore-Abstand. Während die Abwehr unermüdlich ackerte, brachte eine glänzende Anna Kuhlhüser, ihres Zeichens Torhüterin des TV Beckum, die Juniorinnen des SC zur Verzweiflung. Der torarme Halbzeitstand von 9:6 war ein gutes Indiz, wie zugenagelt das Tor der Gastgeber war.

„Du und Marie, ihr macht das jetzt über Linksaußen!“ So oder so ähnlich könnte die Anweisung des Trainers an Nina Berief gelautet haben. Die mehrfach gespielte Kombination funktionierte jedenfalls einwandfrei.

Vorn, so dachten die sich – da geht noch mehr. Und so legten die Beckumer noch eine Schippe drauf, spielten ein paar wirklich sehenswerte Kombinationen und belohnten sich mit dem 20:13-Sieg. „Schön war, dass sie es als Mannschaft gelöst haben. In der Abwehr haben alle einen wirklich guten Job gemacht. Und auch vorn waren wir an vielen Stellen gefährlich. Der Mut, der Drang auf einen Abschluss – er ist endlich wieder da“, war von dem sichtlich erleichterten Beckumer Trainer Dirk Nordberg zu vernehmen. Nun gilt es, am nächsten Sonntag (24.11., 18:30 Uhr, Jahnhalle), mit er gleichen Durchsetzungskraft gegen den Tabellenzweiten SV Lünen anzutreten. Denn mit dem Ausrutscher gegen Ahlen wird es knapp für die Beckumer, was das Erreichen der Oberliga angeht.

Kuhlhüser A. (TW), Hoppe (TW), Kliewe (2), Pahlenkemper (6), Römer, Nordberg (7/3), Steinhoff (2), Michels, Berief (1), Berger (1), Frölich (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


TVB zu sehr mit sich selbst beschäftigt
Mutlose Beckumer lassen Ahlen freie Bahn

Ahlen. In der Hinrunde hatte der TV Beckum das HLZ noch mit acht Treffern schlagen können. Zu Gast bei den Nachbarn aber kam es am gestrigen Sonntag zu einer deftigen 24:13-Klatsche. Nun mag der geneigte Handballexperte – und dazu zählen mitunter nicht nur die Aktiven – schlussfolgern: Ohne Jana Nordberg, die seit kurzem für den BvB Dortmund auf der Platte steht, ist für die Beckumer nichts mehr zu holen. Und jedes Team würde lügen, wenn es behauptete, es würde gern auf eine derart torgefährliche, nervenstarke Spielerin verzichten. Doch ganz so einfach ist das Ganze dann nicht.

Rina Nordberg schaffte es, den Ahlenern die Manndeckung ordentlich madig zu machen. Das HLZ musste Lehrgeld zahlen, war fünf Mal in Unterzahl. Geholfen hat es Beckum nicht.

Schaut man auf die vergangenen Partien, betrachtet die bärenstarke Abwehrleistung der gesamten Mannschaft, die gute bis außergewöhnliche Torhüterquote und die Ausbeute von Spielerinnen wie Marie Pahlenkemper (im Hinspiel gegen das HLZ sieben Treffer), Kreisläuferin Hannah Berger (durchschnittlich drei) und Rechtsaußen Nina Berief (auch drei), dann sieht die Analyse ganz anders aus. Während Ahlen schnell in ihr gewohntes Spiel fand, fehlte es der Nordberg-Sieben von Anfang an an Selbstvertrauen.

Den besten Tag hatten auch Beckums Torhüterinnen (hier: Ann-Christin Hoppe) nicht. Viele einfache Bälle fanden ihren Weg zwischen die Pfosten.

Und so konnten die Gastgeber ab der vierten Minute in Führung gehen, sie bis zur 20. auf sechs Tore ausbauen (11:7). Beckums Abwehr war löchrig, konnte mehrmals hinterlaufen werden. Vorn beschränkten sich die Aktionen auf zwei Spielerinnen: Rina Nordberg und Lilian Kliewe, die sich beide immer wieder den 1:1-Kämpfen stellten. Trotz dieses „Spiels mit angezogener Handbremse“, verkürzten die Gäste auf 14:11 zur Halbzeitpause. Die Beckumer Fans hofften auf ein Platzen des Knotens, auf mehr Selbstvertrauen in der zweiten Hälfte. Drei Tore Vorsprung – das ist im Handball nichts! Leider war genau das Gegenteil der Fall: Das Nordberg-Team schien gar nicht mehr auf dem Platz zu sein, ließ sich regelrecht vorführen. Schlampige Pässe, eine unkonzentrierte Abwehr, teilweise konnten einfachste Bälle nicht gefangen werden – Beckum schaufelte sich selbst ein tiefes Grab.

Eigentlich ein Garant für viele Tore. Im Hinspiel hatte sie noch sieben unterbringen können. Am Sonntag fehlte es Marie Pahlenkemper an Mut.

Da half es wenig, dass die in Manndeckung genommene Rina Nordberg den Ahlenern binnen kürzester Zeit fünf Zweiminutenstrafen aufdrücken konnte, die Überzahl blieb ungenutzt. Ahlen freute es, baute den Vorsprung stetig aus und siegte mit 24:13. Fazit: Die weibliche B der Püttstadt steht im Umbruch, das Potenzial für eine erfolgreiche Saison ist aber nach wie vor vorhanden – es sollte nur den Weg auf die Platte finden.

Kuhlhüser A. (TW), Hoppe (TW), Ebel, Kliewe (1), Pahlenkemper (2), Kuhlhüser L., Römer, Nordberg R. (8), Steinhoff, Michels, Berief, Berger, Frölich (2)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Nordberg-Sieben bleibt weit hinter ihren Möglichkeiten
Weibliche B quält sich unmotiviert durch die letzte Vorrunden-Partie

Hamm. Das war nicht schön. Nicht für die Fans, nicht für den Trainer und garantiert auch nicht für das Team des TV Beckum. Es war als klarer Favorit zum ASV Hamm-Westfalen gereist, der bislang alle Vorrunden-Begegnungen verloren hatte und somit den letzten Platz der Tabelle bekleidete. Die Mannschaft von Dirk Nordberg, bis auf ein paar Kleinigkeiten wieder fit und einsatzbereit, sollte das Ding also rocken.

Beckums Mia Steinhoff konnte zwar zwei Treffer von rechtsaußen beisteuern, insgesamt hätten sie und ihre Teamkolleginnen aber weit mehr rausholen können.

Umso überraschender war das, was sich dem geneigten Betrachter darbot. Hamm konnte schnell mit zweien in Führung gehen. Beckum zog zwar bereits in der vierten Minute gleichauf (2:2), wirkte aber müde und unentschlossen. Das gewohnt schnelle Spiel, der Kampfgeist und vor allen Dingen die gnadenlos gute Abwehr: alles zuhause gelassen. Selbst die Torhüter passten sich der halbherzigen Vorgehensweise an, ließen so gut wie alles rein.

Zweie kamen auch von Ina Michels. In der Abwehr gab es gegen den ASV viele selbstgemachte Probleme.

Der ASV dagegen puschte sich durch den unerwartet knappen Spielstand in Feierlaune. Immer wieder gelang es ihm, wenn auch nur für kurze Zeit, mit ein oder zwei Treffern in Führung zu gehen. Beckum antwortete mit einer kurzen Energiespritze, die so grade verhindern konnte, dass Hamm das Spiel wirklich für sich entscheiden würde – bis es dem Beckumer Trainer reichte. In der 18. Minute gab es den ersten Weckruf von der Linie, der immerhin bewirkte, dass die Gäste fünf Tore zwischen sich und den Gegner brachten (12:17, Halbzeitpause). Wirklich schön wurde das Spiel aber auch in der zweiten Hälfte nicht. „Unsere Vorgaben waren: temporeiches Spiel, bewegliche, stabile Abwehr und ein durchsetzungsstarkes 1:1-Verhalten. Gezeigt haben wir genau das Gegenteil. Wir haben gespielt, als hätten wir Betonklötze an den Beinen. Die Abwehr hat rumgestanden, nicht richtig angepackt und im Angriff haben wir – bis auf ein paar rühmliche Ausnahmen – jeglichen Kontakt vermieden“, ärgerte Nordberg sich.

Lilian Kliewe und ihr Team präsentierten sich gegen den ASV Hamm-Westfalen nicht gerade als die durchsetzungsstarkenFavoriten, sie sie eigentlich waren.

Und so quälte sich Beckum weiter durch die Partie, sprang nur so hoch, wie es unbedingt musste und beließ das Leistungslevel auf dem mäßigen Stand. Trainer Nordbergs Antwort darauf war in der 41 Minute auch bei den Fans auf der Tribüne deutlich zu hören. „Wer meint, man habe das Spiel schon vor Anpfiff gewonnen, brauche nur einen Bruchteil von dem zu geben, was üblich ist, der braucht einen solchen Sieg nicht zu feiern“, so Nordberg. Mit dem 22:28-Erfolg über den ASV Hamm-Westfalen festigt der TV Beckum seine Position auf dem dritten Tabellenplatz. Am 10.11., nach der Herbstpause, geht es zum ersten Rückrundenspiel zum JSG HLZ Ahlen – dann hoffentlich wieder mit dem altbewährten Willen, sich bestmöglich zu präsentieren.

wB: Kuhlhüser A. (TW), Hoppe (TW), Ebel, Kliewe, Pahlenkemper, Kuhlhüser L., Nordberg J. (10/1), Römer (1), Nordberg R. (6), Berief (4), Berger (3), Steinhoff (2), Michels (2)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Keine Punkte gegen den BV Borussia 09 Dortmund
Weibliche B erzielt im Spitzenspiel Achtungserfolg

Beckum. Wenn der Tabellenerste anreist und sich dahinter auch noch kein geringerer als der BVB Dortmund verbirgt, sollte klar sein, wer der Partie seine Handschrift aufdrückt – eigentlich. Doch die weibliche B des TV Beckum hat keine Angst vor großen Namen, wollte sich so gut wie eben möglich präsentieren.

In der Abwehr bärenstark, im Abschluss glücklos. Beckums Kreisläuferin Hannah Berger holte so manchen Siebenmeter für die Heimsieben.

„Insgesamt haben wir das gut gemacht, hatten von Anfang an eine stabile Abwehr und eine mega-starke Anna Kuhlhüser im Tor, die allein vier Siebenmeter gehalten hat“, lobte Dirk Nordberg, Trainer des Beckumer Teams. In der Abwehr passte bei den Gastgebern wirklich alles, der BVB hatte seine liebe Müh, obwohl er mit Druck und Tempo nach vorn ging. Das Ergebnis in der ersten Hälfte dementsprechend knapp und ausgeglichen. Über ein 2:2 (5.) und ein 6:6 (22.) hangelte man sich durch eine ausgeglichene Partie bis zum Halbzeitstand von 7:8.

Linksaußen Kirsten Frölich schaffte es, an der weit herauskommenden Dortmunder Torhüterin vorbeizuwerfen und traf.

Am Anfang der zweiten Hälfte dann der Dämpfer: Dortmund konnte drei Tore in Folge unterbringen (7:11, 30.). Hatte der BVB das Mittel gefunden, um den TVB zu knacken? Lange sah es so aus. In der 36. Minute waren die Gäste bis auf fünf Tore davongezogen. Beckum aber kämpfte sich wieder auf zwei heran, wollte die Partie noch nicht verloren geben. Große Probleme bereiteten der Heimsieben die vielen Zwei-Minuten-Strafen und die damit verbundene Unterzahl. Dortmund agierte geschickt und nahm eine weitere Spielerin durch Manndeckung aus der Gleichung. So dezimiert wurde ein erfolgreicher Angriff gegen den gut stehenden Gegner zu einem schwieriges Unterfangen.

Nina Berief brachte drei Tore von Linksaußen unter.

„Vorne hatten wir Probleme. Der einen oder anderen eigentlich starken Angreiferin fehlte es an Selbstvertrauen. Wir haben es an dieser Stelle nicht geschafft, das Spiel für uns zu gestalten. Hinzu kam, dass vielen, aufgrund gerade überwundener Infekte, die Luft und Fitness fehlte, um längere Zeit mit vollem Tempo durchzuhalten. Ich musste oft wechseln. Dann die Häufung der Zwei-Minuten-Strafen gegen uns, von denen mich die eine oder andere, vorsichtig formuliert, überrascht hat. All das führte dazu, dass wir zwar auf Augenhöhe waren, die Partie letztendlich aber, wenn auch knapp, verloren geben mussten“, so Nordberg. Trotz der 16:19-Niederlage bleibt ein toller Achtungserfolg für das Team aus der Püttstadt.

Kuhlhüser A. (TW), Ebel, Pahlenkemper (1), Kuhlhüser L., Nordberg J. (4/3), Römer, Nordberg R. (4), Steinhoff, Michels (2), Berief (3), Berger, Frölich (2)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


TVB verliert beide Auswärtsspiele
Schwarzer Sonntag für die Nordberg-Juniorinnen

Lünen/Verl. Eigentlich heißt die Devise von Beckums Trainer: „Wir gehen voll auf Sieg.“ Am vergangenen Sonntag gegen den Lüner SV war das anders. „Aus der Rumpftruppe von acht Feldspielern konnte ich guten Gewissens eigentlich nur vier bringen. Der Rest dokterte an nicht auskurierten Infekten oder muskulären Einschränkungen herum. Dann noch die Ausfälle von Torhüterin Anna Kuhlhüser und Rückraumspielerin Marie Pahlenkemper, die beide bislang eine starke Saison hingelegt haben – da überlegt man sich sehr genau, wie viel einem dieses eine Spiel Wert ist. Ich habe sie angewiesen kräfteschonend zu spielen, sich nicht über die Schmerzgrenze hinaus zu bewegen“, meinte Beckums Trainer.

Jana Nordberg (r.) und Ihre Kolleginnen sind nächste Woche gegen den BVB hoffentlich wieder fit.

Gastgeber Lünen hingegen war mit seinem dreizehnköpfigen Team gut aufgestellt und freute sich über die Gunst der Stunde. Schnell konnte der SV mit drei Toren davonziehen. (7:4, 12.). Beckum schaffte es zwar, dass sich dieser Vorsprung nicht vergrößerte, fand jedoch lange kein Mittel um ranzukommen (9:6, 20.), (12:9, 25.), (17:14, 38.). Doch dann, im letzten Drittel der Partie schienen die Gäste alle verbliebenen Kräfte zu mobilisieren und brachten fünf Treffer in Folge unter. In der 43. Minute gab’s den Ausgleich, in der 45. die 18:19-Führung.

Kirsten Frölich, gehandicapt durch eine Handverletzung, biss sich durch und erzielte zwei Tore.

„Eigentlich der Punkt, an dem man sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lässt. Aber wir waren gar. Viele der Mädchen hatten trotz der körperlichen Einschränkungen kaum Verschnaufpausen, weil mir einfach die Wechseloptionen fehlten. Hinzu kam, dass ich zugegebener Maßen, den Zeitpunkt meines letzten Time-Outs nicht optimal gewählt hatte – er kam zu spät“, so Nordberg.

Steuerte beim Spiel der weiblichen B gegen Lünen zwei Tore bei: Annika Ebel.

Und tatsächlich: Lünen zog auf 19:19 gleich, Beckum kassierte 24 Sekunden vor Schluss noch eine Zwei-Minuten-Strafe und Lünen nutze die Unterzahl der Gäste gnadenlos, um das Siegestor unterzubringen. „Respekt, dass sie sich so durchgebissen haben. Am Ende hat es nicht gereicht. Dennoch zeigt das knappe 20:19-Ergebnis, dass die Sache definitiv anders ausgesehen hätte, wären wir nicht so dünn besetzt gewesen“, gab Dirk Nordberg zu Bedenken.
Ebenso spartanisch aufgestellt machte sich die weibliche A auf zum TV nach Verl. Ohne Verstärkung aus der B und immer noch ohne Tessa Holling, die dieses Mal als Co-Trainerin mitgefahren war, die Verantwortung allein tragen musste. Schnell wurde klar: Zu diesen Bedingungen war ihnen die Heimsieben haushoch überlegen. Und Verl spielte seine Stärken voll aus (7:1, 12.), (12:3, 20.). Es gab unglaublich lange Phasen, in denen der TVB auf der Stelle trat, nicht mal in die Nähe einer Torchance kam. Das Halbzeitergebnis von 20:7 spiegelte das Ungleichgewicht wieder. Das Ganze drohte, zu einer deftigen Klatsche für den TVB zu werden. In der zweiten Hälfte lief es für die Gäste ein wenig besser (24:12, 38. und 28:16, 42.), dennoch waren sie weit davon entfernt, nennenswert Boden gutzumachen. Am Ende blieb die gewaltige Tordifferenz von 15 Treffern (38:23). Ein schwarzer Sonntag also, für die erfolgsverwöhnten Beckumer.

wB: Hoppe (TW), Ebel (2), Kliewe, Nordberg J. (5/3), Römer, Nordberg R. (5/1), Berief (3), Berger (2), Frölich (2)

wA: Schlautmann (TW), Güttler (2), Vogt, Große-Westhoff (6), Turowski (8/4), Hülsen, Weber (1), Lüdeke (5/3), Dürre (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Beckums Abwehr spielentscheidend
Geduld der weiblichen B wird auf die Probe gestellt

Everswinkel. „Wir haben viel richtig gemacht. Aber manchmal steckt der Teufel in wenigen Zentimetern“, zog Dirk Nordberg, Trainer der Beckumer Juniorinnen Bilanz. Dabei starteten die ersten Minuten der Oberliga-Vorrunden-Partie SC DJK Everswinkel gegen den TVB für die Gäste höchst vielversprechend (0:3, 3.) Doch dann begann eine lange, frustrierende Phase von hauchdünn verpassten Chancen. Während die Abwehr der Nordberg-Sieben exzellente Arbeit leistete, fehlte vorn das Quentchen Glück. Die Latten- und Pfostentreffer knallten nur so durch die Halle, und sprangen danach – wenn schon glücklos, dann richtig – direkt in die Arme des Gegners.

Marie Pahlenkemper (m.) zeigte tolle 1:1-Kämpfe. Den Lohn dafür erhielten sie und ihre Mannschaft in der zweiten Hälfte.

„Wir konnten uns einfach nicht belohnen. Unsere Abwehr hat uns im Spiel gehalten. Obwohl wir die schönsten Chancen herausgespielt haben, frei vor’m Tor standen, wollte das Runde einfach nicht ins Eckige“, so Nordberg. Beckums Vorsprung schrumpfte langsam aber beharrlich über 2:3 (6.) und 7:7 (16.) bis hin zum Halbzeitstand von 11:9 (25.). Die Hoffnung der Fans war, dass sich das Team von so viel Pech nicht entmutigen lassen würde – und sie wurden nicht enttäuscht.

Rina Nordberg wusste sich durchzusetzen – auch wenn der Weg zum Sieg diesmal viel Geduld erforderte.

In der zweiten Hälfte schien der Knoten geplatzt. Der SC musste zusehen, wie Beckum das Spiel drehte und sich einen komfortablen Vorsprung erkämpfte (15:19, 42.). „Sicher, einige Torchancen haben wir dadurch vergeben, dass wir die Bälle nicht gut genug platziert, es der gegnerischen Torhüterin zu einfach gemacht haben. Trotzdem bin ich mehr als zufrieden mit unserer Leistung. Wir sind drangeblieben, haben es einfach immer wieder versucht, uns nicht runterziehen lassen. Eine große mentale Leistung – ein echter Arbeitssieg“, freute sich Nordberg. Am Ende siegte der TVB mit 18:22 Toren.

Kuhlhüser A. (TW), Kliewe, Pahlenkemper (7), Nordberg J. (9/3), Römer, Nordberg R. (4/1), Steinhoff, Berief (2), Berger, Frölich

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Nordberg-Sieben startet erfolgreich in die Saison
Weibliche B besiegt das HLZ Ahlen mit 24:16

Beckum. In der Quantität war das Nachbarschafts-Duell zwischen dem TV Beckum und dem JSG HLZ Ahlen am vergangenen Sonntag mit 13 Spielerinnen pro Seite gleich gewichtet. In der Qualität allerdings konnten die Beckumer Juniorinnen schnell auftrumpfen. „Anfangs hatten wir einige Probleme in der Abwehr. Nach der Umstellung standen wir kompakter, hatten Ahlen gut im Griff. Später konnten wir uns sogar einige Taktiken leisten, die noch nicht so gut sitzen. Das hat das Ergebnis für Ahlen zwar ein wenig geschönt, der Sieg jedoch war nie gefährdet“, wusste Dirk Nordberg, Trainer der Heimsieben zu berichten.

Rein in die Abwehrkette und dann der schnelle Pass zur Teamkollegin. Jana Nordberg belohnte sich selbst mit sechs Treffern, ebnete aber zig Male den Weg für andere.

Acht Minuten (5:5, 8.) dauerte es, dann hatten die Gastgeber die Partie unter Kontrolle, konnten auf ein 11:5 (18.) davonziehen. Ahlen suchte nach Lösungen, konnte, trotz Überzahl, bis zur Halbzeitpause nichts mehr drehen. Es blieb beim 11:5. Beckums Abwehr war beweglich, störte früh und hielt Ahlen auf Abstand. Einzig in der Chancenverwertung hakte es. Auch für die Gastgeber blieben die letzten sieben Minuten torlos.

Linksaußen Nina Berief bewies ein gutes Auge und eine präzise ausgeführte Wurftechnik. Dreimal gelangen ihr wunderbare Tore ins lange Eck.

Die zweite Hälfte verlief von der Gewinnoptimierung her ähnlich. Das HLZ begann zwar vielversprechend, konnte gleich zu Anfang zwei Tore in Folge unterbringen (11:7, 27.), doch Beckums Antwort war bezeichnend: Ein Lauf von Fünfen (16:7, 31.). Am Ende ging es nur noch darum, wie hoch die Niederlage für die Gäste ausfallen würde (24:16).

Towarttrainer Markus Pahlenkemper nutzt die Auszeit für ein paar Tipps an Keeper Anna Kuhlhüser.

Am nächsten Samstag gilt es den SC DJK Everswinkel auswärts zu schlagen und die nächsten zwei Punkte nach Hause zu holen.

Kuhlhüser A. (TW), Ebel, Kliewe, Pahlenkemper (7), Kuhlhüser L., Nordberg J. (6/5), Römer (1), Nordberg R. (3), Steinhoff (1), Michels, Berief (3), Berger (2), Frölich (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Weibliche A und B starten gut vorbereitet
TVB bei heimischem Turnier erfolgreich

Beckum. Eine gute Vorbereitung ist alles. Und deswegen gab es neben Sommer, Sonne, Strand und Meer auch die eine oder andere Laufeinheit in den Reihen der Nordberg-Sieben. „Es gab Rückmeldungen vom Deck eines Kreuzfahrtschiffes, aus den Bergen und natürlich den heimischen Gefilden – sie waren fleißig“, freute sich der Trainer der A- und B-Mädchen. Am letzten Wochenende der Ferien traf man sich, wie gewohnt, zum jährlichen Trainingslager. „Wir sind gut in Form, starten mit zwei motivierten Teams in die neue Saison“, so Nordberg. Am vergangenen Wochenende durften sich die heimischen Fans selbst davon überzeugen. Beim alljährlichen TVB Handball-Jugendturnier traten zunächst beide Mannschaften im A-Turnier an. Gleich im ersten Spiel durften sie gegeneinander spielen. „In der ersten Begegnung merkte man, dass mein A-Team Schwierigkeiten hatte ins Spiel zu finden. Wobei die B-Mädels das schon richtig gut gemacht haben. Gegen den TV Ennigerloh lief das bedeutend besser. Gerade Sophie Turowski hat ihre Stärken super ausgespielt. Der Sieg deshalb die logische Konsequenz. Leider konnten wir das Niveau im letzten Spiel nicht halten. gegen den ASV Hamm-Westfalen waren wir unkonzentriert und halbherzig“, analysierte Dirk Nordberg die Leistung seiner A-Jugend. Die B hingegen hatte einen Lauf, gewann sämtliche Partien und ging als Turniersieger vom Platz.

Tags drauf durften die B-Mädchen gleich noch mal ran: in den Begegnungen ihrer eigenen Altersklasse. Die Besonderheit hier: Gleich mehrere Oberliga-Mannschaften hatten gemeldet. Die Turnierleitung war vorbereitet und ließ die weiblichen Begegnungen im Gespann pfeifen. Die HSG Schwerte-Westhofen hatte nicht viel zu Lachen. Sie verlor mit 14:4 Toren. „Gleich am Anfang haben wir ein paar neue Taktiken einfließen lassen. Das hat bestens geklappt. Gespannt war ich auf die Mannschaft aus Werther. Meines Erachtens an diesem Tag die größte Herausforderung“, meinte der Beckumer Trainer.

Mia Steinhoff und ihre Teamkolleginnen der weiblichen B waren die Sieger des diesjährigen Turniers.

Doch zunächst galt es die Partie gegen die HSG Hohenlimburg zu bestreiten. Nach einem 10:6-Sieg dann das Spiel gegen JSG Werther. „Wir haben wenig gewechselt, haben voll auf Sieg gespielt und sind belohnt worden. Die Mannschaft hat das super gemacht“, lobte Nordberg und freute sich über den mehr als deutlichen 14:4-Sieg.

Ein paar schöne Tore von Rechtsaußen lieferte Annika Ebel ab.

„Das Spiel gegen das Tecklenburger Land haben wir ehrlicher Weise genutzt, um sagen wir unkonventionelle Kombinationen auszuprobieren. Der Turniersieg war uns nicht mehr zu nehmen. Ich habe viele Mädchen gar nicht mehr eingesetzt, andere mussten aus ihrer Komfortzone und ungeliebte Positionen übernehmen. Klar, da hat es an vielen Enden gehakt.“ Gewonnen haben sie trotzdem (14:10).

Der Turniersieg sowohl im A- als auch im B-Turnier war der weiblichen B des TVB nicht zu nehmen.

„Alles in allem können wir sehr zufrieden sein. Die Mädchen sind austrainiert und freuen sich auf die Saison. Sicher, die A-Juniorinnen werden es als Jungjahrgang verdammt schwer haben – vor allem ohne unsere torgefährliche Tessa Holling, die verletzungsbedingt noch für einige Zeit ausfallen wird, aber sie werden kämpfen und hoffentlich viel Positives aus der Saison mitnehmen können“, so Nordberg.


Letzte Qualirunden-Partie Königsborner SV gegen TV Beckum
Für Königsborn wird Niederlage zum Gewinn

Königsborn. Man nehme: Ein Spiel, bei dem es um nichts mehr geht, lasse alle Spielerinnen zuhause, die sich bislang für den Großteil der Tore verantwortlich gezeigt haben und verlasse sich darauf, dass eine Auswechseloption schon reichen werde.

Traute und belohnte sich: Jana Römer traf, zusammen mit Kirsten Fröhlich am häufigsten.

Diese Taktik mochte Außenstehenden ungewöhnlich, wenn nicht sogar abgehoben erschienen sein. Für den Trainer der Gäste, Dirk Nordberg, gab es dafür ganz klare Gründe: „Keinem hätte es etwas gebracht, Königsborn mit aller Macht eine möglichst hohe Niederlage beizubringen. Wir wollen uns weiterentwickeln, wollen besser werden. Das können wir nur, wenn wir gezwungen werden, unsere Komfortzone zu verlassen, statt uns auf dem Gewohnten auszuruhen. Ich wollte, dass möglichst viele der Mädchen Verantwortung übernehmen, das Spiel zu ihrem machen.

Mit sieben Toren konnte Kirsten Frölich ihre Mannschaft unterstützen.

Da sie in dieser Konstellation sonst nicht spielen, war es klar, dass nicht alles optimal passen würde. Mit der ersten Halbzeit war ich aber durchaus zufrieden. Wir wollten mutig auf’s Tor gehen und zwar von allen Positionen aus. Jana Römer z.B. hat viele wunderbare Würfe aus dem Rückraum verwandelt. Keine Spielerin ging torlos vom Platz.“

Ina Michels ist gerade am Kreis einiges gewohnt, hatte durch ihre vielen Konter zudem ein beachtliches Laufpensum zu absolvieren.

Alles in allem aber lief es für Beckum, trotz des nie gefährdeten Sieges, nicht rund: Es fehlte an Impulsen, an durchsetzungsstarken 1:1-Aktionen und einer konsequent wachen Abwehr. „In der zweiten Hälfte gab es gerade am Anfang viele Defizite. Das uns am Ende die Kraft ausgehen würde, war vorherzusehen, es war ein laufintensives Spiel, aber das, was wir am Anfang der zweiten Halbzeit gezeigt haben, war unnötig und kaum zu erklären“, so Nordberg.

Da war sie durch. Lilian Kliewe umlief die gegnerische Abwehr, scheiterte dann aber an der Torhüterin.

Den Königsborner SV freute es. Er konnte beim Tabellenersten erheblich mehr Tore unterbringen, als bei allen vorangegangenen Partien, kam sogar bis auf vier Tore heran. So war der Jubel beim heimischen Team trotz der 26:30-Niederlage (10:18) groß.

Kuhlhüser A. (TW), Hoppe (TW), Ebel (2), Kliewe (1), Römer (7), Steinhoff (4), Michels (5), Berief (4), Frölich (7)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Weibliche B zieht in Oberliga-Vorrunde ein
Partie spannend – Stimmung außergewöhnlich

Beckum. Was war das für eine Stimmung bei der Sonntagsbegegnung der weiblichen B-Jugend Beckum gegen Ahlen! Die Gäste vom HLZ waren mit einem breiten Kader nebst lautstarkem Fanaufgebot angereist. Der heimische Block hielt mit Trommeln und Fanfaren dagegen – die Halle kochte. Es ging um nicht weniger als den direkten Einzug in die Oberliga-Vorrunde.

Eines der wenigen Male, in denen Anna Kuhlhüser einen Hauch zu spät reagierte, der Ball kam durch. Genutzt hat es den Ahlenern trotzdem nichts: Es wurde nur ein Lattentreffer.

Die Anfangsphase verlief unerwartet torlos und demnach schwierig für beide Mannschaften. Ahlen machte zunächst viel richtig, spielte temporeich nach vorne, scheiterte jedoch immer wieder an der hervorragenden Torhüterleistung von Anna Kuhlhüser. Es sollte ganze sieben Minuten dauern, bevor der erste Treffer, ein Schlagwurf geworfen von Beckums Rina Nordberg, sein Ziel fand. „Der Einstieg war mühsam. Im Grunde genommen war es ein Kampf der Torhüterinnen, die auf beiden Seiten einen guten Job gemacht haben.

Der Zusammenhalt der Beckumer war groß, am vergangenen Sonntag gegen Ahlen.

Erschwerend kam hinzu, dass die Lautstärke in der Halle eine Kommunikation auf der Platte und von der Linie aus fast unmöglich machte. Unser Plus: Die Mädchen kennen sich unglaublich gut, da braucht es keine Worte“, sagte Dirk Nordberg, Trainer des Beckumer Teams. Es blieb bei einer mageren Torausbeute. Die Führung des TVB zur Halbzeitpause fiel denkbar knapp aus (7:6).

Am Ende war der Jubel groß. Mit dem Sieg gegen Ahlen haben sie das Ticket für die Oberliga-Vorrunde in der Tasche.

Aber dann gab es eine große Portion Selbstbewusstsein, in der Coaching-Zone der Heimsieben fielen Sätze wie: „Das ist unsere Halle – wir machen hier das Spiel!“ Und dann zog der TVB davon. Innerhalb der nächsten zehn Minuten warf er sechs Buden – ließ keine einzige zu. Jedes Tor wurde frenetisch gefeiert, von der Bank und auch vom heimischen Publikum. Ahlen hingegen fand gegen die immer besser agierenden Beckumer kein Mittel, um die 17:11-Niederlage noch abzuwehren.

Trotz des Regenwetters schmeckte das Eis, das man traditionell auf der „Siegestreppe“ zu sich nahm.

Traditionell feierte die Nordberg-Sieben den Einzug in die Vorrunde mit einem Eis auf der „Siegertreppe“.

Kuhlhüser A. (TW), Hoppe (TW), Ebel, Kliewe (1/1), Pahlenkemper (3), Nordberg J. (8/2), Römer, Nordberg R. (3), Steinhoff, Michels, Berief (1), Berger (1), Frölich

Bericht/Bilder Karen Kliewe


TVB Tabellenzweiter
Nach verhaltenem Start, deutlicher Sieg über Lünen

Lünen. Einen Grund zur Freude gab es für die Beckumer um Trainer Dirk Nordberg schon vorab. Die Verletzung Marie Pahlenlempers war nicht so schlimm wie zunächst befürchtet. Nach einer Woche unklarer Diagnosen wurde Entwarnung und grünes Licht für die Partie gegen den Lüner SV gegeben. Und das war auch gut so, denn der TVB kam schwer ins Spiel, konnte jede Unterstützung in dem ohnehin nicht so zahlreich ausgestatteten Kader gebrauchen. „Die Motivation war da, doch am Anfang haben wir uns echt schwer getan. Beim 6:5 haben wir die Abwehr umgestellt. Ab da klappte es immer besser. Hinten haben wir einen wirklich guten Job gemacht. Vorne war es so là là“, so Nordberg.

Zeigte wieder einmal ihre Qualität: Jana Nordberg war gegen Lünen beste Torschützin mit unglaublichen 14 Treffern.

Diese Einschätzung spiegelte sich auch im Ergebnis wider. Erst ab der 12. Minute gelang es den Beckumer Juniorinnen sich leicht abzusetzen. Zur Halbzeitpause war der Vorsprung auf fünf Tore ausgebaut (11:16). Bis zur 33. Minute blieb es dabei, bevor die Gäste auf Nummer sicher gingen und sich ein Polster von zehn Toren aufbauten (48., 17:27). Lünen verschönerte das Ergebnis noch auf ein 18:27, bevor der Schlusspfiff ertönte.

Nicht nur Marie Pahlenkemper freute sich, dass sie wieder spielen durfte. Gegen den Lüner SV war sie eine starke Hilfe.

„Mit Lünen haben wir einen der schwereren Gegner dieser Vorrunde besiegt. Trotzdem lief vieles noch nicht so, wie es eigentlich sollte. Das Spiel sollte noch mehr in die Breite gehen. Wir waren zu behäbig, es fehlte an temporeichen Zügen der gesamten Mannschaft. Wir haben uns vorne einfach zu sehr auf einige Wenige verlassen. Das können wir besser“, zeigte sich Dirk Nordberg durchaus kritisch.

Setzt sich hier gekonnt durch: Rina Nordberg umspielt die Lüner Abwehr.

Davon lassen sich die Fans sicher gern überzeugen: Am nächsten Sonntag, um 15:00 Uhr, wenn man mit dem JSG HLZ Ahlen den derzeitigen Tabellenersten empfängt.

Hoppe (TW), Kliewe, Ebel (2), Nordberg J. (14/1), Pahlenkemper (6), Römer, Nordberg R. (2), Steinhoff (1), Berief (2), Berger, Frölich

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Qualifikation Landesliga/Oberliga
ASV Hamm-Westfalen völlig chancenlos

Beckum. Eigentlich war Trainer Dirk Nordberg gar nicht so guter Dinge, als am vergangenen Donnerstag die Qualirunde der weiblichen B vor heimischer Kulisse eingeläutet wurde. Mit Ina Michels fehlte ihm eine durchsetzungsstarke Kreisläuferin und auch auf die torgefährliche Marie Pahlenkemper musste der TVB-Coach verzichten.

Torhüterin des TVB Ann-Christin Hoppe hatte nicht das allermeiste zu tun. Wenn doch, war sie zur Stelle und hielt ihren Kasten sauber.

Doch dann ging alles einfacher als erwartet. Beckums Abwehr stand gut, zeigte sich beweglich – Hamm dagegen fehlte es an Ideen, Durchsetzungsstärke und Erfahrung. Schnell übernahm der Gastgeber die Führung (6:1, 9.), baute diese im Minutentakt aus (11:2, 14.). Zur Halbzeitpause zeigte die Tafel bereits 17:6 Treffer für die Heimsieben.

Annika Ebel ließ sich nicht abdrängen und steuerte zwei Treffer bei.

Das Ungleichgewicht blieb. Der ASV schien vollkommen überfordert, konnte in den verbleibenden 25 Minuten ganze zwei Treffer unterbringen. Die TVB-Juniorinnen, überrascht ob der geringen Gegenwehr, freuten sich über ihren ersten Sieg (26:8) – wohl in dem Wissen, dass ihnen am nächsten Sonntag, um 17:30 Uhr in Lünen, mit dem SV ein anderes Kaliber gegenüberstehen wird.

Rechtsaußen Mia Steinhoff packte nicht nur in der Abwehr ordentlich mit an, sondern belohnte sich zusätzlich mit einem Tor.

Hoppe (TW), Kuhlhüser A. (TW), Kliewe, Ebel (2), Nordberg J. (12/2), Römer (1), Nordberg R. (3), Steinhoff (1), Kuhlhüser L., Berief (6), Berger, Frölich (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe