I. Herren Mannschaft – Bezirksliga Hellweg

h.v.l.n.r.: Simon Kleickmann, Jan Vogt, Vincent Kaiser, Justus Kösters, Cedric Lips, Jannick Striethorst   m.v.l.n.r.: Co.-Trainer Ingo Gretencord, Trainer Thomas Vogt, Kilian Kohlhaas, Tom Kösters, Marius Gottwald, Johannes Stake, Kai Leinkenjost, Betreuer Phil Steinhoff, Betreuer Mike Hofmeister   v.v.l.n.r.: Tobias Vogt, Lennard Holtmann, Robert Große-Lohmann, Torben Kohlhaas, Kai Schräder, Alex Gerndt Trainingszeiten: Dienstag 20:00 – 22:00 Uhr Jahnsporthalle und Freitag 19:30 – 21:30 Uhr Jahnsporthalle

Tabelle

Sponsoren: Bruno Gartentechnik & Werkzeuge, Cafe Bar Mythos, DAYCO, Handballdirekt, Hotel Samson, Lorant Herrenmode, R&H Rautenberg GmbH, WEKU Fensterbau


28:28 beim Vierten in Werne
TV Beckum „haut alles raus“ und bekommt einen Punkt zurück

Beckum (hh). Thomas Vogt, Trainer des Bezirksligisten TV Beckum, wusste nach dem Abpfiff nicht, ob er sich über das 28:28 (18:13) beim Tabellenvierten TV Werne freuen sollte oder nicht. Denn seine sonst so auswärtsschwache Mannschaft zeigte eine herausragende Leistung.
„Wir haben eine bombastische erste Halbzeit gespielt“, analysierte der TVB-Trainer. „Da haben wir alles herausgehauen, was wir können.“ Und damit überraschten die Beckumer nicht nur ihren Ex-Trainer Axel Taudien, sondern auch die eigene Anhängerschaft.
Garant für den dritten Punktgewinn in fremder Halle war einmal mehr Torhüter Robert Große-Lohmann, der gleich reihenweise Torchancen der Gastgeber zunichtemachte. Die Vogt-Sieben brauchte fünf Minuten, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Dann setzte sie sich von 3:3 auf 8:4 (15.) ab. Werne hielt dagegen, glich zum 10:10 (21.) aus, doch davon ließen sich die Gäste nicht beeindrucken.
Mit Große-Lohmann im Rücken setzten sie sich bis zum Pausenpfiff auf 18:13 ab. Nach dem Seitenwechsel machte der TVB dort weiter, wo er aufgehört hatte.

Er mal wieder: Teufelskerl Robert Große-Lohmann hielt TV Beckum im Spiel. Bild: Wegener

„Dass sich Werne das im letzten Spiel der Saison in eigener Halle nicht bieten lassen würde, war klar“, sagte Vogt. Die Gastgeber erhöhten den Druck und kamen immer näher heran. In der 50. Minute führte der TVB noch mit 26:22. Der TVW suchte jetzt immer wieder den Weg über den Kreis, um zum Erfolg zu kommen. Vier Minuten später hatte sich Werne schon auf 26:27 herangepirscht, und 20 Sekunden vor dem Abpfiff glich die Taudien-Sieben zum 28:28 aus. „Zum Ende hin ist uns die Luft ausgegangen“, brachte es der TVB-Trainer auf den Punkt. Vor dem Anpfiff wäre er mit einem Remis zufrieden gewesen, doch am Ende fiel es Vogt schwer, sich über das Unentschieden zu freuen.

TVB: Große-Lohmann – Kaiser (7), Schräder (7/7), Gottwald (4), Gerndt (3), T. Kösters (2), Striethorst (2), Stake (2), J. Kösters (1), Vogt, Hoffmeister, Leinkenjost

Bericht/Bild aus „Die Glocke“ vom 13.05.2019


TV Beckum siegt 37:23
Die Heimfestung mit viel Dampf verteidigt

Beckum (hh). „So hatten wir uns das letzte Heimspiel vorgestellt“, strahlte TVB-Trainer Thomas Vogt am Samstag nach der Partie gegen den TuS Eintracht Overberge. Mit 37:23 (15:13) hatte seine Mannschaft den Tabellenelften deutlich besiegt und den Zuschauern noch einmal eindrucksvoll ihre Stärke in eigener Halle gezeigt.
„Wir haben genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, freute sich der Trainer über die disziplinierte Leistung seiner Spieler. Aus einer sicheren 6:0-Abwehr wollte der TVB mit Dampf nach vorne gehen und vor allem durch Gegenstöße zu einfachen Toren kommen.
Eine Marschrichtung, die die Gastgeber in der Anfangsphase konsequent verfolgten, und so stand es nach sieben Minuten bereits 5:1. Auch danach erkämpften sich die Beckumer in der Abwehr immer wieder den Ball und gingen mit Tempo Richtung gegnerisches Tor.

Fast schon eine Frechheit, bei der Größe am Kopf vorbei zu zielen. Beckums starker Torwart Robert Große-Lohmann ließ sich aber nicht beeindrucken. Bild: Wegener

„Aber da haben wir noch viele gute Chancen vergeben“, erklärte Vogt, dass seine Mannschaft zur Halbzeit nur mit 15:13 führte.
Im zweiten Spielabschnitt machten es die Beckumer Angreifer dann besser. Über 19:15 (38.) setzten sie sich zehn Minuten vor Schluss vorentscheidend auf 29:22 ab. Dem Angriffswirbel des TVB hatten die Gäste aus Overberge danach nichts mehr entgegenzusetzen. Mit acht Treffern in Folge schraubten die Gastgeber ihren Vorsprung bis zum 37:23-Endstand hoch.
Besonderen Anteil an dem souveränen Erfolg hatte neben den Beckumer Offensivspielern auch Torwart Robert Große-Lohmann, der eine bärenstarke Leistung zeigte und immer wieder nach seinen Paraden Gegenstöße einleitete.

TVB: Große-Lohmann, Ruddigkeit – Striethorst (7), Holtmann (6), Schräder (6/1), Kaiser (5), Jan Vogt (4), Gottwald (4), Hoffmeister (2), Justus Kösters (2), Stake (1), Rieping, Tom Kösters und Leinkenjost.

Bericht/Bild aus „Die Glocke“ vom 06.05.2019


Bezirksliga: Beckum chancenlos
Aufsteiger wie im Rausch gegen TVB

Beckum (hh). Da gab es nichts zu holen für die Bezirksliga-Handballer des TV Beckum. Mit 23:38 (12:18) unterlag die Mannschaft von Trainer Thomas Vogt am Samstagabend beim SuS Oberaden II, der mit diesem Sieg den Aufstieg in die Landesliga endgültig klar machte.
Schon vor dem Anpfiff waren die Rollen klar verteilt. Während sich beim TVB gerade zehn Feldspieler warm machten, tummelten sich beim Gastgeber doppelt so viele Akteure auf dem Platz.
„Und die waren heiß wie Frittenfett“, stellte der Beckumer Trainer mit einem Schmunzeln fest. „Da etwas entgegenzusetzen, war natürlich schwer.“

Selbst Vincent Kaiser vom TV Beckum blieben nur zwei Tore beim Meister vergönnt. (Bild Wegener)

Trotzdem hielten die Gäste in der ersten Halbzeit noch ganz gut mit. Nach 20 Minuten führte Oberaden nur mit 12:10, doch dann wurde es immer schwerer, dem Druck des Tabellenführers standzuhalten, der sich bis zur Pause auf 18:12 absetzte.
Den Aufstieg in eigener Halle vor Augen spielte sich Oberaden in der zweiten Hälfte in einen Rausch, lief einen Gegenstoß nach dem anderen und baute die Führung über 23:13 (38.) und 33:19 (51.) bis zum Endstand von 38:23 aus.
„Oberaden war eine Klasse besser“, zollte Thomas Vogt dem Aufsteiger neidlos seinen Respekt. „Auch wenn wir nicht nur mit einer Rumpftruppe aufgelaufen wären, hätten wir das Spiel gegen einen so hochmotivierten Gegner nicht gewinnen können.“

TVB: Große-Lohmann – Rieping (6), Striethorst (6/1), Gottwald (3), Tom Kösters (3), Kaiser (2), Hoffmeister (1), Jan Vogt (1), Leier (1), Leinkenjost und Justus Kösters.

Bericht/Bild aus „Die Glaocke“ vom 29.04.2019


Bezirksliga
TVB steckt ein, aber nicht auf beim 27:27

Beckum (hh). Eigentlich wollten sie gegen den VfL Kamen beide Punkte zuhause behalten, doch nach dem Spiel war TVB-Trainer Thomas Vogt am Ende auch mit dem 27:27 (12:13) seiner Bezirksliga-Handballer zufrieden.
„Wir haben gegen eine starke Kamener Mannschaft gespielt“, zollte Vogt den Gästen nach dem Abpfiff Respekt. Zwar ging der TVB mit 3:1 (4.) in Front, doch der VfL kam immer besser ins Spiel, glich aus und setzte sich auf 7:3 (10.) ab. Das lag vor allem daran, dass sich die Gastgeber zwar gute Chancen erspielten, aber zu oft an den guten Kamener Torhütern scheiterten. „Da haben wir einfach das Torewerfen eingestellt“, ärgerte sich Vogt, der mit einer Auszeit versuchte, seine Spieler wieder in die Spur zu bringen.

Klare Ansage: Beckums Mike Hofmeister (l.) und Jannick Striethorst (r.) setzten Thomas Vogts (m.) Ideen gut um. Bild: Wegener

Mit Erfolg: In der 19. Minute war der TVB beim 9:9 wieder dran, ging sogar mit 11:9 in Führung und lag zur Halbzeit nur knapp mit 12:13 hinten.
Nach dem frühzeitigen Ausfall von Johannes Stake, der in der zweiten Hälfte umgeknickt war, lief es in der Beckumer Abwehr nicht mehr rund, sodass die Gäste sich über 18:15 (38.) und 24:19 (47.) auf 26:21 (51.) absetzten. „Aber die Jungs haben sich wieder herangekämpft“, lobte der TVB-Trainer den Einsatz seiner Mannschaft, bei der in der Schlussphase auch noch Alexander Gerndt ausfiel. Vier Minuten vor dem Ende erzielte Vincent Kaiser beim 26:26 trotzdem erstmals wieder den Ausgleich. Kamen legte noch einmal vor, doch Mike Hoffmeister hielt mit seinem Tor 60 Sekunden vor Schluss den einen Punkt fest.

TVB: Große-Lohmann, Berief – Holtmann (6), Schräder (4/2), Kaiser (3), Striethorst (3), Stake (2), Gottwald (2), Hoffmeister (2), Justus Kösters (2), Gerndt (2), Jan Vogt (1) und Rieping.

Bericht/Bild aus „Die Glocke“ vom 08.04.2019


Es geht doch!
„Historischer“ Sieg für Beckum

Beckum (hh). Nach dem 43:23 (20:10)-Kantersieg der Bezirksliga-Handballer des TV Beckum beim Lüner SV ging Trainer Thomas Vogt (Bild) zu den Schiris und machte sie darauf aufmerksam, dass sie ein „historisches Ereignis“ erlebt hatten. Es war der erste Auswärtssieg seiner Sieben in dieser Saison.
Klar, dass nicht nur der Trainer aus dem Häuschen war. „Das war die richtige Antwort auf die hohe Niederlage in Soest“, sagte der Coach. „Von einer Wiedergutmachung kann man nach der 17:38-Klatsche nicht reden.“
Von Beginn an übernahmen die Gäste das Heft des Handelns in Lünens Rundsporthalle. Über 4:0 (5.), 9:2 (11.) setzte sich die Vogt-Sieben bis zur Pause auf 20:10 ab. Da war die Partie bereits entschieden.

„Wir haben von Beginn an aufs Tempo gedrückt“, erklärte Beckums Verantwortlicher. „Das hat die Mannschaft konsequent umgesetzt.“ Über erste, zweite und dritte Welle sowie die schnelle Mitte kamen die Gäste zu einfachen Toren. Diese Taktik verfolgte der TVB bis zum Abpfiff.
„Ich habe der Mannschaft gesagt, dass wir heute die 40er-Marke knacken müssen“, verriet Vogt. „Das hat sie geschafft. Jetzt muss der Trainer eine Kiste Bier zahlen.“

TVB: Große-Lohmann – Striethorst (9), Schräder (9/6), Leinkenjost (5), Holtmann (4), Rieping (4), Kaiser (4), Stake (4), Gottwald (3), Justus Kösters (1), Bröckling, Hoffmeister, Jan Vogt

Bericht/Bild aus „Die Glocke“ vom 01.04.2019


17:38 – Beckum geht bei der Übermannschaft unter
Soester TV II – TV Beckum I  38:17 (19:5)

Beckum (hh). Im Hinspiel war ihnen die Überraschung gelungen. Da schlugen die Bezirksliga-Handballer des TV Beckum in der Jahnhalle den haushohen Favoriten Soester TV II. Doch am Sonntagabend hatten sie im Rückspiel in Soest nichts zu bestellen. Mit 17:38 (5:19) ging die Mannschaft von Trainer Thomas Vogt sang- und klanglos unter.
„Das war klar, dass wir es hier schwer haben würden“, gab sich der TVB-Trainer nach dem Abpfiff realistisch. „Das ist die Übermannschaft der Liga, die den Sprung nach oben schaffen müsste.“ Das wird angesichts des Punktabzugs nach einem Formfehler zwar schwierig, doch sportlich beweisen die Soester Woche für Woche ihre Stärke.
Nur eine Viertelstunde dauerte es, da führte der Soester TV mit 10:3 und hatte das Spiel quasi schon für sich entschieden. Die Gastgeber stellten eine bewegliche, offensive Abwehr und zwangen den TVB dadurch immer wieder zu Ballverlusten. Die wiederum nutzten die schnellen Außen zu Gegenstößen, die sie sicher verwandelten.
Dem hatte die Mannschaft von Thomas Vogt nichts entgegenzusetzen, zumal sie mit Marius Gottwald, Lennart Holtmann und Johannes Stake auf drei ihrer Aktivposten verzichten musste. Mit einem hohen 5:19-Rückstand ging der TVB in die Pause.
„Aber wir haben in der zweiten Hälfte trotzdem alles gegeben“, freute sich der Trainer, dass sein Team nicht aufsteckte, sondern bis zum Ende versuchte gegenzuhalten. Dabei hatte auch Nachwuchstorwart Lennart Berief, der im zweiten Spielabschnitt zwischen den Pfosten stand, einige gute Szenen.
„Insgesamt haben wir aber auch in der Höhe verdient verloren“, räumte Vogt ein.

TVB: Große Lohmann, Berief – Schräder (5/2), Jan Vogt (4), Striethorst (3/1), Hoffmeister (3), Kaiser (1), Rieping (1), Tobias Vogt, Tom Kösters, Leinkenjost, Gretencord

Bericht aus „Die Glocke“ vom 25.03.2019


Klare Sache beim 33:24
TVB zerlegt den TVE in Einzelteile

Von unserem Mitarbeiter HARALD HÜBL

Beckum (gl). Gegen die Spitzenmannschaften sind die Bezirksliga-Handballer des TV Beckum in eigener Halle immerbesonders motiviert. Nach Oberaden und Soest musste das auch der Tabellenzweite TV Ennigerloh erfahren, der von den Gastgebern mit einer 33:24 (18:13)-Packung auf die Heimreise geschickt wurde.
Es war ein Sieg des Willens, das war von Beginn an zu sehen. Während sich die Akteure der TVB-Sieben ständig puschten und die Schwächen des Gegners konsequent nutzten, ließ sich das Team von Trainer Martin Nelling schlichtweg gehen. „Vorne sind wir ohne Harz überhaupt nicht klar gekommen. Was völlig überraschend war“, analysierte er. „Und in der Abwehr waren wir völlig von der Rolle.“
Im Gegensatz zu den Gästen packte der TVB in der Defensive konsequent zu und ließ dem TVE – sehr zur Freude von Co-Trainer Ingo Gretencord – keinen Raum. Und in der Offensive stießen seine Spieler immer wieder in die Nahtstellen und setzten sich ein ums andere Mal durch. Bis zum 4:4 (10.) war die Partie ausgeglichen, dann nahm der TVB daheim das Heft in die Hand. Bis zur 23. Minute zogen die Hausherren auf 15:7 davon, da schwante Nelling schon nichts Gutes. Bis zur Pause verkürzte seine Mannschaft auf 13:18.
Nach dem Wechsel drehte Beckum weiter auf und zog binnen fünf Minuten auf 24:14 davon. Ennigerloh stellte die Abwehr um, deckte offensiver, doch davon ließ sich der gut aufgelegte TVB nicht beeindrucken. Er demontierte den Zweiten nach allen Regeln der Kunst. „Das war eine tolle Mannschaftsleistung“, lobte Gretencord. „Alle 14 Spieler haben am Limit gespielt.“

TVB: Große-Lohmann, Thomas Kohlhaas – Holtmann (9), Schräder (6/3), Gottwald (4), Kaiser (4), Justus Kösters (3), Stake (3), Rieping (2), Striethorst (2), Tom Kösters, Jan Vogt, Hoffmeister, Leinkenjost.

Bericht/Bilder aus „Die Glocke” vom 18.03.2019


26:17 gegen verletzungsgeplagte Beckumer
ASG III gelingt Überraschung

Ahlen/Beckum (topp). Eine Überraschung gelang der dritten Mannschaft der Ahlener SG. Im Ortsderby gegen den TV Beckum überzeugten die Rotweißen auf ganzer Linie und gewannen das Bezirksligaduell deutlich mit 26:17 (12:9)-Toren.
„Meine Mannschaft hat von der ersten bis zur letzten Minute eine starke Leistung gezeigt. Wir haben heute zwei verdiente Punkte eingefahren“, erklärte ASG-Trainer Dustin Osthues.
Weniger begeistert war TVB-Trainer Thomas Vogt, weil kurzfristig fünf Stammspieler ausfielen: „Da kannst du in der Mitte nicht mal einen vernünftigen Block stellen, und das Zusammenspiel ist natürlich auch nicht gegeben. Das soll aber nicht die Leistung der Ahlener schmälern.“

Wieder kein Durchkommen: (v.l.) Julian Beil muss Roland Berief ziehen lassen, aber Carsten Funke packt beherzt zu. Bild: Toppmöller

Den besseren Start erwischten die Gäste aus Beckum, die 3:1 in Führung gingen. Nach wenigen Minuten wurden die Hausherren stärker und glichen dank Julian Beil zum 3:3 aus. Danach war die Partie ausgeglichen. In einem schnellen Spiel besaß Ahlen leichte Vorteile. In der 23. Minute erhöhten die Rotweißen den Druck und setzten sich erstmals auf zwei Tore (10:8) ab. Die Beckumer hatten ein wenig den roten Faden verloren. Das Osthues-Team behielt die Kontrolle und ging mit einem Drei-Tore-Vorsprung in die Pause.
Anschließend hatten wiederum die Gastgeber Oberwasser. Ahlen forcierte im Angriff das Tempo. Schnell hatten sich die Hausherren auf 18:10 (39.) abgesetzt. Die Gäste haderten vor allem mit dem Abschluss. Viele Würfe verfehlten das Tor oder blieben in Ahlens Abwehr hängen. Zudem stand ein überragender Markus Thiel zwischen den Pfosten, der dem TVB das Leben schwer machte. Letztendlich fuhren die Rotweißen einen deutlichen Erfolg ein.

TVB: Grosse-Lohmann, F. Berief; J. Vogt (2), T. Vogt, Gerndt (3/1), Holtmann (4), T. Kösters (1), R. Berief (2), J. Kösters (1), Striethorst (1), Leier, Rieping, Bröckling (2), Schräder (1)

Bericht/Bild aus „Die Glocke” vom 11.03.2019


24:22-Erfolg
Treffer Nummer 28 besiegelt TVB-Schicksal

Beckum (hh). „Unsere junge Mannschaft hat gezeigt, dass sie auch gegen starke Gegner gewinnen kann“, freute sich TVB-Trainer Thoma Vogt nach dem 24:22 (11:13)-Erfolg seiner Bezirksliga-Handballer gegen die SGH Unna-Massen. Doch bis der Beckumer Sieg in der heimischen Jahnhalle feststand, hatte Vogt einigen Stress zu bewältigen.
Das fing vor dem Spiel an, als sich der erfahrene Mittelmann Vincent Kaiser krankmeldete und ging in der ersten Halbzeit weiter, in der der TVB sich wahrlich nicht von seiner besten Seite zeigte. „Das war katastrophal“, ärgerte sich der Trainer über Ballverluste und unkonzentrierte Würfe in Reihe. So verspielte der TVB eine 5:2-Führung (4.) innerhalb kurzer Zeit und lag zur Halbzeit mit 11:13 zurück.

Bild aus „Die Glocke“, Wegener

„In der Kabine bin ich dann ziemlich laut geworden“, gab Vogt zu. Doch die Gardinenpredigt hatte Erfolg. In einem kampfbetonten Spiel arbeiteten sich die Gastgeber langsam heran und hatten beim 18:18 (45.) das Unentschieden geschafft. Sechs Minuten vor dem Ende führte der TVB beim 21:20 erstmals wieder und brachte den Vorsprung über die Zeit. „Die Jungs haben eine Supermoral bewiesen und klasse gekämpft“, lobte der Mannschaftsverantwortliche. „Auch die Nachwuchsspieler, die in die Bresche springen mussten, haben sich voll reingehängt“, erklärte er.

TVB: Große-Lohmann, Ruddigkeit – Holtmann (7/2), Gottwald (6/3), Striethorst (3), Stake (2), Rieping (2), Justus Kösters (2), Jan Vogt (1), Tobias Vogt (1), Leinkenjost und Tom Kösters.

Bericht/Bild aus der Glocke vom 25.02.2019


Auswärts wieder verloren
Treffer Nummer 28 besiegelt TVB-Schicksal

Beckum (hh). Die Negativserie der Bezirksliga-Handballer des TV Beckum hält an. Auch beim HC TuRa Bergkamen gelang es der Mannschaft von Co-Trainer Ingo Gretencord, der Thomas Vogt auf der Bank vertrat, nicht, die Auswärtsschwäche abzulegen. Mit 23:32 (14:16) unterlag der TVB, doch Gretencord war überzeugt, dass durchaus mehr drin gewesen wäre.
Die Gäste begannen engagiert und führten gegen einen komplett angetretenen Gegner mit 7:4 (10.). Doch als Spielmacher Vincent Kaiser nach einem Foulspiel die Rote Karte (12.) sah, kam ein Bruch ins Beckumer Spiel.
„Wir haben den Ausfall aber gut kompensiert“, sagte der Co-Trainer. Bis zur Pause (14:16) war seine Mannschaft noch in Schlagdistanz.
Nach dem Seitenwechsel setzten sich die Gastgeber auf 25:18 (42.) ab. Da schien die Niederlage schon festzustehen, doch der TVB kam noch einmal auf 23:28 (52.) heran. „Nach 51 Minuten waren wir wieder bis auf vier Tore herangekommen“, erklärte Gretencord. „In dieser Phase haben wir zwei Siebenmeter verworfen und zwei Hundertprozentige liegengelassen.“
Als Bergkamen den 28. Treffer erzielte, war das Schicksal des TVB Beckum besiegelt.

TVB: Große-Lohmann – Schräder (10/6), Donat (3), Striethorst (3/1), Holtmann (2), Leinkenjost (2), Gottwald (1), Tom Kösters (1), Stake (1), Lips, Kaiser und Vogt.

Bericht aus der Glocke vom 18.02.2019


TV Beckum hält seinen Heimnimbus
Zusammenraufen hilft beim 33:26 über Heeren

Beckum (hh). In eigener Halle bleiben sie eine Macht: Mit 33:26 (15:11) setzten sich die Bezirksliga-Handballer des TV Beckum am Samstagabend gegen den HC Heeren-Werve durch und bewiesen damit einmal mehr ihre Heimstärke.
Nach der enttäuschenden Niederlage in Hamm hatte sich Trainer Thomas Vogt mit seinen Spielern zusammengesetzt und die bisherigen Leistungen analysiert. „Da haben wir uns zusammengerauft und versucht, wieder die richtige Motivation reinzubringen“, verrät Vogt.
Mit Erfolg: Gegen den Tabellennachbarn ließ der TVB nichts anbrennen. Nach einer ausgeglichenen Anfangsviertelstunde setzten sich die Gastgeber nach 20 Minuten auf 11:7 ab und gingen mit einer sicheren 15:11-Führung in die Pause.
Auch in der zweiten Hälfte diktierte der TVB das Geschehen. Über 20:15 (36.), 24:18 (46.) und 29:22 (53.) steuerten die Hausherren einem verdienten 33:26-Sieg entgegen.
„Ich muss der ganzen Mannschaft ein dickes Lob zollen. Alle haben durch die Bank ihre Leistung gebracht und als Team zusammengearbeitet“, stellte Thomas Vogt nach dem Schlusspfiff zufrieden fest.
Besonders positiv machte es sich bemerkbar, dass der TVB an diesem Tag auf allen Positionen doppelt besetzt war. „So konnte ich wechseln, wenn es mal nicht so gut lief und der ersten Sieben auch mal eine Verschnaufpause gönnen“, erklärte der Trainer, der jetzt natürlich hofft, dass seine Mannschaft eine solche Leistung auch auswärts abruft.

TVB: Große-Lohmann, Ruddigkeit – Holtmann (5), Kaiser (5/1), Schräder (5/5), Justus Kösters (4), Striethorst (4), Gerndt (3), Gottwald (2), Donat (2), Stake (1), Leinkenjost (1), Hoffmeister (1) und Rieping

Bericht aus der Glocke vom 11.02.2019


TV Beckum
Auswärts kommt das Unvermögen

Beckum (hh). Mit großen Erwartungen war Thomas Vogt, Trainer des Handball-Bezirksligisten TV Beckum, zum Nachbarn Hammer SC gefahren. Dort sollte seine Mannschaft endlich den Auswärtsfluch ablegen. Doch nach dem Abpfiff war der TVB-Trainer sprachlos. Wieder scheiterte sein Team am Unvermögen und musste sich 29:34 (15:19) geschlagen geben.
„Ich weiß nicht, was ich sagen soll“, war Vogt ratlos. „Wir haben uns gute Möglichkeiten herausgespielt, aber ein ums andere Mal im Abschluss versagt.“ Dabei hatte seine Mannschaft gut begonnen und die Gastgeber von Beginn an unter Druck gesetzt.
So führte der TVB nach 16 Minuten mit 11:8. Doch dann ließ die Konzentration der Beckumer rapide nach, der Hammer SC setzte sich durch einen 6:0-Lauf auf 14:11 (23.) ab und baute die Führung bis zur Pause auf 19:15 aus.
„Das war ja nicht schlimm“, sagt Vogt. „Wir haben weiter unseren Plan verfolgt und uns Chancen herausgespielt. Doch meine Spieler sind im Abschluss zu unkonzentriert gewesen.“ Gleich vier Siebenmeter vergaben die Gäste in der Hammer Sporthalle.
In der zweiten Halbzeit hielt der HSC den Gast aus Beckum auf Distanz und steuerte so einem ungefährdeten 34:29-Erfolg entgegen.

TVB: Große-Lohmann, Berief – Holtmann (5), Striethorst (5/1), Kaiser (5/2), Stake (4), Tom Kösters (3), Donat (3), Rieping (1), Hoffmeister (1), Leinkenjost (1), Jan Vogt (1), Tobias Vogt und Schräder.

Bericht aus der Glocke vom 04.02.2019


Bezirksliga: TVB nach 34:20 in bester Stimmung
Dellwig verglüht in Beckums Feuerwerk

Beckum (hh). „Da haben wir ein richtiges Feuerwerk abgefackelt“, freute sich Trainer Thomas Vogt. Mit 34:20 (19:11) hatten seine Beckumer Bezirksliga-Handballer den Tabellennachbarn Jahn Dellwig am Samstagabend aus der Jahnhalle geschossen.

Die Wurfhand frei: Das dürfte Beckums Marius Gottwald reichen, um sich in Szene zu setzen. Bild: Wegener

Klar, dass die Stimmung bei Spielern und Trainer bestens war. Von Beginn an machte der TVB richtig Tempo. „Die Dellwiger sollen gar keine Zeit zum Überlegen haben“, hatte Vogt die Marschrichtung vorgegeben.
Und die setzten seine Spieler konsequent um. Nach vier Minuten stand es bereits 3:0, nach zehn Minuten 9:3. Die Gäste, die ersatzgeschwächt angereist waren, hatten den Gegenstößen und der zweiten Welle des TVB in dieser Phase nichts entgegenzusetzen. So war das Spiel beim 19:11 zur Halbzeit eigentlich schon entschieden.
Doch die Gastgeber ließen auch in der zweiten Hälfte nicht nach. Sie hielten das Tempo weiter hoch und bauten ihren Vorsprung Tor um Tor aus. Dabei konnte sich der Beckumer Trainer sogar den Luxus erlauben, seinen Stammspielern längere Pausen zu gönnen und die Spieler einzuwechseln, die sonst nicht so große Spielanteile bekommen.
„Ich habe viel durchgewechselt, aber dadurch ist kein Bruch ins Spiel gekommen“, freute sich Vogt darüber, dass alle Akteure eine gute Leistung zeigten. Ein Extralob des rundum zufriedenen Trainers verdienten sich allerdings Torwart Robert Große-Lohmann, der etliche starke Paraden zeigte, und Yannick Striethorst. Er warf insgesamt 13 Tore und zeigte sich nicht nur aus dem Spiel heraus treffsicher, sondern verwandelte auch seine sechs Siebenmeter ganz sicher.

TVB: Große-Lohmann, Ruddigkeit – Striethorst (13/6), Justus Kösters (4), Gottwald (3), Hoffmeister (3), Donat (3), Stake (2), Kaiser (2), Holtmann (2), Tom Kösters (1), Schräder (1), Rieping und Vogt

Bericht/Bild aus der Glocke vom 28.01.2019


TV Beckum – TV Werne 22:25 (13:13)
Weder oben-, noch untenrum treffsicher

Beckum (hh). Auch wenn der Tabellenvierte TV Werne als klarer Favorit nach Beckum gereist war, hatten sich die Bezirksliga- Handballer des TV Beckum in eigener Halle eine Siegchance ausgerechnet.
Doch aus einem Erfolg im letzten Spiel der Hinrunde wurde nichts. Mit 22:25 (13:13) musste sich die Mannschaft von Trainer Thomas Vogt geschlagen geben und scheiterte dabei weniger an der Klasse des Gegners als vielmehr an der eigenen schlechten Chancenverwertung.

Gut in Szene setzen, wie hier Jannick Striethorst, reicht nicht. Man muss auch treffen. Daran haperte es beim TV Beckum. Bild: weg

„Wir haben den gegnerischen Torwart warm geschossen“, ärgerte sich der TVB-Trainer. Zunächst hatten es die Beckumer bei Martin Wulfert oben probiert, doch da war er kaum zu überwinden. Und als sie endlich auch mal unten warfen, hatte sich der Werner Torwart schon so in einen Rausch gespielt, dass auch da nichts mehr zu machen war.
„Der Wulfert war schon wirklich gut, aber wir haben uns das Leben auch selbst schwergemacht“, haderte Vogt mit der mangelnden Konzentration. Allein viermal scheiterte der TVB von der Siebenmeterlinie, dazu kamen noch etliche weitere freie Würfe. „Wenn man nur 22 Tore wirft, dann kann man auch nicht gewinnen“, gab sich der Beckumer Trainer realistisch.
Nur beim 1:0 (2.) lag der TVB in Führung, dann übernahm Werne das Kommando. Zwar gelang es der Vogt-Sieben, in der ersten Halbzeit mehrmals auszugleichen und auch mit einem 13:13 in die Pause zu gehen, doch im zweiten Spielabschnitt setzten sich die Gäste dann langsam, aber sicher immer weiter ab.
Über 17:14 (35.) und 22:17 (43.) bauten sie ihre Führung vorentscheidend auf 24:19 (48.) aus. „Werne hat heute verdient gewonnen“, räumte Vogt ein.

TVB: Große-Lohmann, Kohlhaas – Kaiser (7/2), Stake (4), Striethorst (4), Holtmann (3), Tom Kösters (2), Donat (1), Justus Kösters (1), Gerndt, Jan Vogt, Leinkenjost, Gottwald und Rieping.

Bericht/Bild aus der Glocke vom 14.01.2019


TuS Eintr. Overberge – TV Beckum 35:30 (18:17)
Auswärtsfluch hält an

Beckum (hh). „Wir können einfach auswärts nicht gewinnen“, stellte TVB-Trainer Thomas Vogt (Bild) nach dem Abpfiff mit einem tiefen Seufzer fest. Mit 30:35 (17:18) musste sich seine Mannschaft am Sonntagabend dem TuS Eintracht Overberge geschlagen geben und bleibt damit in dieser Saison weiter ohne Punktgewinn in fremden Hallen.

Bild: Die Glocke

Vor allem die Abwehrleistung war es diesmal, die dem Beckumer Trainer überhaupt nicht gefiel. „Wenn man 35 Tore kassiert, dann kann man auch nicht gewinnen“, ärgerte er sich über das viel zu passive Deckungsverhalten seiner Mannschaft. „Da hat heute keiner richtig zugepackt“, kritisierte Vogt. Dabei waren die Gastgeber nicht einmal besonders gefährlich.
„Sie haben langsam aufgebaut und dann einfache Tore gemacht“, erklärte der Beckumer Mannschaftsverantwortliche. Weil auch der TVB zunächst im Angriff seine Chancen nutzte, war es in Hälfte eins ein enges Spiel. Mit einem knappen 17:18-Rückstand ging die Vogt-Sieben in die Pause und blieb auch nach Wiederanpfiff dran.
Doch nach dem 21:21 (36.) gab es einen Bruch im Beckumer Spiel. Mit vier Toren in vier Minuten zog Overberge auf 25:21 davon und baute diesen Vorsprung auf 31:25 (52.) aus. Damit war die Vorentscheidung gefallen.
„Wir haben einfach einen richtig schlechten Tag erwischt“, bedauerte Thomas Vogt, der sich von der Partie gegen den Drittletzten zum Jahresabschluss deutlich mehr versprochen hatte.

TVB: Kohlhaas, Berief – Striethorst (7), Kaiser (6), Stake (5), Schräder (5/4), Gottwald (2), Justus Kösters (1), Leinkenjost (1), Rieping (1), Donat (1), Tobias Vogt (1), Jan Vogt, Tom Kösters

Bericht/Bild aus der Glocke vom 17.12.2018


TV Beckum erneut Favoritenschreck
Leise Kritik geht im Freudentaumel unter

Beckum (hh). Die Bezirksliga-Handballer des TV Beckum haben ihren Ruf als Favoritenschreck mit einem 26:22 (12:12)-Sieg über die Oberliga-Reserve des SuS Oberaden untermauert.

„Vieles richtig gemacht!“: Jan Vogt und der TV Beckum erhielten Lob vom Trainer. (Bild Wegener)

„Wir haben vieles richtig gemacht“, sagte Trainer Thomas Vogt. „Vor allem in der Abwehr.“ 22 Gegentore sprechen eine deutliche Sprache. Die engagierte Leistung in der Defensive war der Schlüssel zum Erfolg. Nach dem Ausfall von Stammtorhüter Robert Große-Lohmann, der sich beim Training den kleinen Finger gebrochen hatte, beorderte der TVB-Trainer Michael Ruddigkeit aus der Reserve an die Seite von Thorben Kohlhaas.
Von Beginn an entwickelte sich eine spannende Partie. In der ersten Halbzeit wechselte die Führung mehrmals. Lagen die Gastgeber in der 23. Minute noch mit 9:8 in Front, mussten sie bis zum Halbzeitpfiff einen 10:12-Rückstand (29.) wettmachen.
Auch nach der Pause blieb die Partie umkämpft. Der TVB musste bis zum 18:19 (51.) einem Rückstand hinterherlaufen, blieb den Gästen jedoch stets auf den Fersen. Mit drei Treffern von Kai Schräder, Andre Kösters und Vincent Kaiser zur 21:19-Führung leiteten die Beckumer die Wende ein. Oberaden hielt dagegen, verkürzte auf 20:21, musste den TVB aber erneut auf 23:20 (57.) davonziehen lassen. Es war die Vorentscheidung.
„Wir hätten mit unserem breiten Kader den Sack eher zu machen müssen“, betonte Vogt. „Oberaden war ja nur mit zehn Spielern angereist.“ Aber die Kritik ging im Freudentaumel unter.

TVB: Thorben Kohlhaas, Ruddigkeit – Striethorst (7/2), Andre Kösters (5), Holtmann (4), Kaiser (3), Schräder (3), Stake (3), Tom Kösters (1), Jan Vogt, Tobias Vogt, Leinkenjost, Justus Kösters, Kilian Kohlhaas

Bericht/Bild aus der Glocke vom 10.12.2018


TVB gegen VfL Kamen 26:29 (13:16)
Immer Ärger mit der Klebe: TVB verliert

Beckum (hh). „Auswärts können wir einfach nicht punkten“, brachte es Trainer Thomas Vogt nach der 26:29 (13:16)-Niederlage beim VfL Kamen auf den Punkt. Damit bleiben die Bezirksliga-Handballer des TV Beckum auch im fünften Spiel in fremden Hallen ohne Sieg.
„Wir haben wieder einmal gute Chancen nicht genutzt, weil meine Spieler mit dem Harz nicht klar gekommen sind“, erklärte Vogt. „Wenn der Klebstoff im Spiel ist, dann trauen sich die Jungs nicht so, aufs Tor zu werfen wie sonst.“ Verkehrte Welt: In der Beckumer Jahnhalle haben die Gegner des TV ähnliche Problem, doch aus dem entgegengesetzten Grund. Da darf nicht geharzt werden.
Bis zur elften Minute hielten die Beckumer beim VfL Kamen mit, da stand es 6:6. Doch dann zogen die Gastgeber mit 9:6 (15.) erstmals auf drei Tore weg. Vincent Kaiser und Kilian Kohlhaas brachten den TVB wieder auf 8:9 (17.) heran, doch Kamen nutzte die vergebenen Gästechancen zur 16:13-Pausenführung.

Voll reingehängt: Jannick Striethorst vom TV Beckum bricht durch die Lücke. Zwei Tore gingen auf sein Konto. (Bild Wegener)

„In der ersten Halbzeit waren wir nicht wach genug“, kritisiert der TVB-Trainer. „Da wäre mehr drin gewesen.“ Nach dem Wiederanpfiff hatten die Gäste ihre stärkste Phase, als sie sich bis auf 20:14 (38.) absetzten. Doch die Beckumer hielten dagegen und waren nach einem verwandelten Siebenmeter von Kai Schräder wieder auf 21:23 herangekommen. Auch beim 25:27 (59.) waren die Gäste in Schlagdistanz, doch sie kamen durch ihre schlechte Wurfausbeute nicht näher heran. Neun der in 26 Beckumer Treffer erzielte die Vogt-Sieben von der Siebenmeter-Linie. Das macht die Probleme im TVB-Spiel deutlich. Hätten die drei vergebenen Strafwürfe noch ihr Ziel gefunden, wäre sogar der erste Auswärtspunkt drin gewesen.

TVB: Große-Lohmann, Thorben Kohlhaas – Kaiser (8/4), Schräder (8/5), Stake (4), Striethorst (2), Gottwald (1), Kilian Kohlhaas (1), Jan Vogt (1), Tobias Vogt (1), Holtmann, Tom Kösters und Leinkenjost.

Bericht/Bild aus der Glocke vom 03.12.2018


TVB gegen Lünen 35:24 (14:10)
Beckum holt undankbaren Pflichtsieg gegen Lünen

Beckum (hh). Nach dem Überraschungssieg über den Soester TV mussten die Bezirksliga-Handballer des TV Beckum an diesem Spieltag gegen das Schlusslicht Lüner SV ran. „Gegen den Tabellenletzten zu spielen, ist eine undankbare Aufgabe“, sagte Trainer Thomas Vogt. „Aber meine Mannschaft ist konzentriert ins Spiel gegangen und hat den Gegner nicht auf die leichte Schulter genommen.“
Mit 35:24 (14:10) siegte der TVB in der Jahnhalle deutlich, tat sich phasenweise jedoch schwerer als gedacht.
Das lag vor allem wieder einmal an der schlechten Chancenverwertung, kritisierte Vogt. „Wir sind immer wieder an Lünens bestem Mann, dem Torhüter, gescheitert“, analysierte der TVB-Trainer. Bis zur 20. Minute taten sich die Gastgeber schwer, da führten sie mit 9:8. In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit lief es in Reihen der Püttstädter dann besser, doch zufrieden war Vogt damit nicht. Der TVB setzte sich auf 12:8 (22.) ab und ging mit einer 14:10-Führung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel ging die TVB-Sieben zielstrebiger zu Werke, erhöhte auf 18:12 (35.) und warf bis zur 39. Minute einen Zehn-Tore-Vorsprung (22:12) heraus. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Partie entschieden. Nach dem zähen Auftakt in der ersten Halbzeit, in der die Gastgeber die Konzentration beim Abschluss vermissen ließen und gleich zehn „völlig Freie“ liegenließen, steigerte sich der TVB. „Wir haben viel Tempo gemacht. Das war gut“, lobte Vogt. „Wir sind mit unserer jungen Truppe auf dem richtigen Weg. Das zeigt die Leistung der beiden A-Jugendlichen Lennard Holtmann und Andre Kösters, die jeweils sechsmal erfolgreich waren.“

TVB: Große-Lohmann, Kohlhaas – Kaiser (7/3), Holtmann (6), Andre Kösters (6), Schräder (5), Striethorst (4/1), Gottwald (2), Jan Vogt (2), Tobias Vogt (2), Stake (1) Tom Kösters und Leinkenjost.

Bericht aus der Glocke vom 19.11.2018


TVB gewinnt gegen Soest II
Paukenschlag zum Sessionsauftakt

Beckum (hh). „Der Beckumer Karneval schlägt die Soester Allerheiligenkirmes“ – mit einem breiten Grinsen im Gesicht fasste TVB-Trainer Thomas Vogt die Partie seiner Bezirksliga-Handballer gegen den Soester TV II zusammen. Mit 32:30 (17:15) hatte das junge Beckumer Team gestern Abend den Aufstiegsaspiranten unerwartet, aber völlig verdient besiegt.

Das tut beim Zuschauen schon weh: Beckums Jannick Striethorst wird hier klar siebenmeterreif gefoult. Bild: Wegener

„Das war eine super kämpferische Leistung der gesamten Mannschaft“, lobte der Trainer und hob einen Spieler noch hervor. Jannick Striethorst zeigte sich nicht nur fünfmal vom Siebenmeterpunkt bombensicher, sondern warf auch noch sieben weitere Tore aus dem Spiel heraus.
Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit steigerte sich der TVB – angefeuert von zahlreichen begeisterten Zuschauern in der Jahnhalle – in der zweiten Halbzeit von Minute zu Minute. Über 23:19 (39.) und 26:22 (48.) zogen die Gastgeber auf 29:24 (51.) davon. Erst in der Schlussphase, als der TVB wegen zwei Zeitstrafen in Unterzahl agieren musste, kamen die Soester noch auf 32:30 heran. Doch als Sieger kamen sie an diesem Abend nicht in Frage.
„Das freut mich riesig für meine Mannschaft“, strahlte Thomas Vogt nach dem Schlusspfiff. „Endlich haben sich die Spieler für ihren tollen Trainingsfleiß belohnt. So kann’s jetzt gerne weitergehen.“

TVB: Große-Lohmann, Thorben Kohlhaas – Striethorst (12/5), Andre Kösters (6), Stake (4), Kaiser (3), Holtmann (3), Tobias Vogt (3), Gottwald (1), Jan Vogt, Tom Kösters, Leinkenjost, Justus Kösters und Kilian Kohlhaas.

Bericht/Bild aus der Glocke vom 12.11.2018


Handball-Bezirksliga: Beckum verliert in Ennigerloh
TVB improvisiert, TVE aber zu stark

Von Glocke Mitarbeiter HARALD HÜBL

Ennigerloh (hh). Das war ein hartes Stück Arbeit für den Tabellenführer. Doch am Ende setzten sich die Bezirksliga-Handballer des TV Ennigerloh in der Olympiahalle doch noch deutlich mit 25:20 (8:9) gegen den TV Beckum durch und bejubelten ausgelassen ihren Derbysieg.
Vor allem in der ersten Halbzeit merkte man den Gastgebern die Verunsicherung nach der hohen Niederlage gegen Soest deutlich an. Im Angriff verzettelten sie sich immer wieder in Einzelaktionen und schlossen viel zu früh und unplatziert ab. Die Gäste aus Beckum nutzten das und erarbeiteten sich nach zehn Minuten beim 4:2 einen Zwei-Tore-Vorsprung, den sie lange verteidigten. Erst drei Sekunden vor dem Pausenpfiff schaffte Jan-Henrik Helmig den Anschluss zum 8:9.

Lückenbüßer sind hier wohl Beckums Jannick Striethorst (l.) und Johannes Stake (hinten) gegen Benjamin von Greiffenstern vom TV Ennigerloh. (Bild Simon Brandt)

Der Rückraumspieler war es auch, der gleich im ersten Angriff der zweiten Halbzeit das Unentschieden erzielte. Und von da an lief es im Ennigerloher Angriff etwas runder. „In der zweiten Halbzeit haben wir konzentrierter gespielt“, lobte TVE-Trainer Martin Nelling. Doch trotzdem brauchte seine Mannschaft noch eine Viertelstunde, ehe sie die Partie in den Griff bekam. Beim 16:13 (44.) gelang der erste Drei-Tore-Abstand, und diese Führung baute der TVE bis zum 25:20-Endstand kontinuierlich aus.

Linke Klebe: Beckums Lennard Holtmann (r.) gegen Andreas Walmann in der Defensive. (Bild Simon Brandt)

Trotz der Niederlage war TVB-Trainer Thomas Vogt nicht enttäuscht. „Wir haben dem Tabellenführer alles abverlangt“, stellte er nicht ohne Stolz fest und bedauerte, dass mit Marius Gottwald und Kai Leinkenjost zwei wichtige Spieler im Innenblock gefehlt hatten. „So mussten wir mit unseren jungen Leuten ein bisschen improvisieren.“

TVB: Große Lohmann, Thorben Kohlhaas – Striethorst (8/5), Kaiser (4), Stake (3), Tobias Vogt (2), Holtmann (2), Tom Kösters (1), Jan Vogt, Schräder, Justus Kösters, Hoffmeister, Kilian Kohlhaas

Bericht/Bilder aus der Glocke vom 05.11.2018


Klare Verhältnisse im Derby
TVB schießt ASG III mit 34:14 Toren aus der Halle

Beckum (hh). Die einen bleiben tief unten drin im Tabellenkeller, die anderen können den Blick wieder entspannt nach oben richten. Während die Bezirksliga-Handballer des TV Beckum gestern Abend in der Jahnhalle den 34:14 (19:9)-Kantersieg im Derby ausgelassen feierten, gab’s bei der Ahlener SG III nach dem Schlusspfiff hängende Köpfe.
Kein Wunder: Gerade einmal neun Tore gelangen der ASG in der ersten Hälfte, im zweiten Spielabschnitt waren es sogar nur fünf Treffer. Da hatte sich Dustin Osthues, der unter der Woche Ingo Zoppa als Trainer abgelöst hatte, sicher einen besseren Einstand gewünscht. „Uns fehlt einfach ein Shooter aus dem Rückraum“, stellte er frustriert fest.

Der Hosenzupfer von Carsten Finke blieb ohne Effekt. Jannick Striethorst (v.r.) konnte Beckums Angriff trotzdem mit einem Torwurf abschließen. (Bild Wegener)

Gegen die kompakte, defensiv eingestellte 6:0-Deckung des TV Beckum gab es für seine Angreifer kaum ein Durchkommen, und wenn es ’mal Chancen gab, waren immer noch die guten Torhüter Thorben Kohlhaas und Robert Große Lohmann auf dem Posten.
Ganz anders der TV Beckum. Mit schnellem Spiel zog die Mannschaft von Trainer Thomas Vogt die Ahlener Abwehr auseinander und setzte sich ein ums andere Mal im Spiel Eins-gegen-Eins durch. „Wir wollten von Anfang an Tempo machen, und das ist uns auch gut gelungen“, freute sich Vogt. Schon nach zehn Minuten führte seine Mannschaft mit 9:3 und baute den Vorsprung bis zur Pause kontinuierlich auf 19:9 aus.

In den Arm gefallen: (v.l.) Ahlens Jonas Wieneke fährt TVB-Akteur Tom Kösters in die Parade. (Bild Wegener)

So ging es in der zweiten Hälfte weiter. Den Anschlusstreffer von Julius Britt beantwortete der starke Justus Kösters postwendend mit zwei Gegenstoßtoren, und danach rollte der Beckumer Angriffs-Express wieder. Tor um Tor zogen die Gastgeber davon, und das änderte sich auch nicht, als Vogt die Spieler brachte, die sonst nicht so viele Einsatzzeiten bekommen.

TVB: Thorben Kohlhaas, Große Lohmann – Kaiser (9/2), Justus Kösters (6), Stake (4), Striethorst (4), Gottwald (3), Holtmann (3), Tobias Vogt (2), Jan Vogt (1), Tom Kösters (1), Leinkenjost (1), Schräder, Kilian Kohlhaas

Bericht/Bilder aus der Glocke vom 29.10.2018


Bezirksliga: TV Beckum verliert in Unna-Massen
Vorne die Chancen verdaddelt, dafür hinten Konter gefangen

Beckum (hh). Es war das Spiel der vergebenen Chancen. Sowohl die Handballer des TV Beckum als auch ihre Gastgeber von der SGH Unna-Massen überboten sich gestern Abend im Auslassen bester Möglichkeiten. Am Ende hatte die SG Handball mit 29:24 (16:11) die Nase vorn, weil sie im Tempospiel erfolgreicher war.
Genau das hatte TVB-Trainer Thomas Vogt (Bild) im Vorfeld schon als stärkste Waffe der Unneraner ausgemacht. „Eigentlich waren wir gut darauf eingestellt“, erklärte er. „Aber wenn wir vorne unsere Chancen nicht nutzen, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn wir uns einen Konter nach dem anderen fangen.“
So geriet seine Mannschaft schnell mit 2:6 (7.) ins Hintertreffen, konnte sich aber nach 20 Minuten wieder auf 8:10heranarbeiten. „Aber dann sind wir wieder in alte Fehler verfallen und haben jede Menge verworfen“, ärgerte sich Vogt. Zur Halbzeit lag seine Mannschaft bereits mit 11:16 zurück und schaffte es im zweiten Abschnitt nicht, näher heranzukommen.
Da half auch eine starke Leistung von TVB-Torhüter Robert Große-Lohmann nichts. „Er war einer der wenigen, die wirklich gut gespielt haben“, lobte der Trainer. Einen guten Tag hätte vielleicht auch Linksaußen Justus Kösters gehabt, der stark begann, aber nach zehn Minuten verletzt ausschied. Weil auch Rechtsaußen Lennart Holtmann schon vor dem Spiel erkrankt passen musste, blieben Thomas Vogt nicht viele Alternativen.
„Jetzt werden wir die 14 Tage Pause nutzen, um uns auf das wichtige Heimspiel gegen Ahlen vorzubereiten“, kündigte er an.

TVB: Große-Lohmann, Kohlhaas – Striethorst (5), Kaiser (5), Gerndt (3/3), Tom Kösters (3/1), Leinkenjost (2), Stake (2), Jan Vogt (1), Tobias Vogt (1), Gottwald (1), Justus Kösters (1) und Schräder

Bericht aus der Glocke vom 08.10.2018


Klarer Sieg hätte höher ausfallen können
TVB beim 27:18 noch gnädig

Beckum (hh). „Ich bin glücklich und zufrieden“, sagte Thomas Vogt nach dem ersten Sieg seiner Mannschaft. Mit 27:18 (14:7) setzten sich die Bezirksliga-Handballer des TV Beckum gegen die Verbandsliga-Reserve des HC TuRa Bergkamen in der Jahnhalle durch. „Wir haben vieles richtig gemacht“, analysierte der TVB-Coach. „Doch leider haben wir erneut zu viele klare Chancen ausgelassen. Darunter gleich sechs Siebenmeter.“

Jan Vogt und seine Beckumer Nebenleute waren im Angriff zu nachlässig. Bild: Wegener

Die Anfangsphase der Partie war von Nervosität geprägt. Der TVB startete mit 3:0 (4.), musste aber nach elf Minuten den 3:3-Ausgleich der Bergkamener hinnehmen. Bis zum 5:4 (17.) ließen sich die Gäste nicht abschütteln. Vogt reagierte, nahm eine Auszeit und stellte seine Mannschaft neu ein. Mit Erfolg. Über 7:4 (19.), 11:5 (21.) setzten sich die Gastgeber bis zur Pause auf 14:7 ab. Das war schon eine Vorentscheidung, denn Bergkamen gelang es ohne den verletzten Rückraumschützen Dustin Kurschus nicht, dem TVB gefährlich zu werden.
Nach dem Seitenwechsel ließen die Gastgeber nichts mehr anbrennen. Der Sieben-Tore-Vorsprung hatte bis zum 22:15 (51.) Bestand. Erst in der Schlussphase setzte sich die Vogt-Sieben auf neun Treffer ab. „Dass wir sechs Strafwürfe vergeben haben, ist ärgerlich, auch wenn uns das heute nicht gefährlich geworden ist“, erklärte der Verantwortliche des Beckumer Teams. „An unserer Trefferquote müssen wir noch arbeiten. Und das werden wir auch tun.“

TVB: Große-Lohmann, Kohlhaas – Striethorst (5), Gottwald (4), Stake (4/1), Gerndt (3), Holtmann (3), Kaiser (3), Leinkenjost (1), Schräder (1), Jan Vogt (1), Tobias Vogt (1), Kleickmann (1), Lips

Bericht/Bild aus der Glocke vom 01.10.2018


TV Beckum kassiert nächste Niederlage
Wer Hochkaräter liegenlässt, kann nicht reich werden

Beckum (hh). Thomas Vogt war sprachlos. Trainer und Spieler des Bezirksligisten TV Beckum hatten sich für das Auswärtsspiel beim HC Heeren-Werve eine Menge vorgenommen, doch dann standen sie mit leeren Händen da. Mit 25:33 (11:15) kassierten die Gäste erneut eine empfindliche Niederlage.
„Was soll ich sagen“, rang der TVB-Trainer nach Worten. „Wir haben uns gute Möglichkeiten erarbeitet, aber sie gleich reihenweise nicht umgemünzt.“
Auf dem Zettel des Beckumer Übungsleiters standen 13 Hochkaräter, die der TVB liegenließ, darunter vier Siebenmeter. Einmal gingen die Gäste in Führung. Mit 1:0 (1.) durch Kai Leinkenjost. Dann nahm das Unglück seinen Lauf. Bis zur elften Minute setzten sich die Gastgeber durch fünf Treffer in Folge mit 5:1 ab. Vogt nahm eine Auszeit, um seine Akteure wieder auf Kurs zu bringen. Ohne Erfolg. Nach einer Viertelstunde lag der TVB mit 5:10 hinten, und zur Pause waren die Gäste beim 11:15 weiterhin abgeschlagen.
„Wir hatten genug Chancen, dem Spiel einen anderen Verlauf zu geben“, brachte es Vogt frustriert auf den Punkt. „Aber wenn man die Tore nicht macht, dann kann man kein Spiel gewinnen.“
Es gelang es den Gästen nicht, die Kreise von Dominik Höft (8 Tore) und Marcel Mrochen (9) zu stören. So war die Partie praktisch in der 48. Minute entschieden, als Mrochen das 26:17 erzielte. „Jetzt gilt es, die Mannschaft wieder aufzubauen“, sagte der TVB-Trainer. „Und unsere Wurfbilanz deutlich zu verbessern.“

TVB: Große-Lohmann, Kohlhaas – Striethorst (6), Kaiser (5/1), Tom Kösters (5/1), Jan Vogt (3), Gerndt (2/1), Stake (2), Gottwald (1), Leinkenjost (1), Schräder, Lips, Justus Kösters und Gretencord.

Bericht aus der Glocke vom 24.09.2018


TV Beckum verliert im Herzschlagfinale 34:35
Haarscharf vorbei am ersten Saisonpunkt

Beckum (hh). Nur eine Sekunde fehlte dem TV Beckum zum ersten Punktgewinn in dieser Saison. Doch dann nahm sich Lars Haller Ball und Herz und brachte den Hammer SC mit dem Schlusspfiff noch mit 35:34 (16:19) in Führung.
„Pech, aber wir haben es verpasst, den Sack zuzumachen“, bedauerte TVB-Trainer Thomas Vogt. Dabei hatte es über weite Strecken der zweiten Halbzeit so ausgesehen, als ob die junge Beckumer Mannschaft das Spiel für sich entscheiden könnte. Nach einem ausgeglichenen Beginn hatten sich die Gastgeber in den letzten vier Minuten des ersten Abschnitts von 15:15 auf eine 19:16-Pausenführung abgesetzt.

Wer ist schneller? Beckums Kai Leinkenjost (r.) im Bodenduell gegen seinen Hammer Kollegen. Bild Wegener

Auch danach lief es gut für den TVB. Die Vogt-Sieben führte über 22:18 (34.) und 25:21 (40.) zehn Minuten vor dem Ende mit 29:25. Und der Vorsprung hätte noch viel höher sein können. „In der Phase haben wir unheimlich viele Chancen vergeben“ ärgerte sich Vogt. Statt ruhig und überlegt zu werfen, hielten die TVB-Spieler drauf, trafen Pfosten, Latte oder den gegnerischen Torwart. „Da hätten wir die Partie locker entscheiden können“, so Vogt.
Doch stattdessen kam Hamm wieder besser ins Spiel, schaffte den 33:33-Ausgleich (57.) und eine Minute später die 34:33-Führung. Alexander Gerndt konnte 30 Sekunden vor Schluss noch einmal ausgleichen, doch mit dem Schlusspfiff ging dermögliche Punktgewinn verloren.

TVB: Große Lohmann – Stake (10), Gerndt (7/4), Gottwald (6), Kaiser (5), Justus Kösters (3), Tom Kösters (1), Tobias Vogt (1), Leinkenjost (1), Jan Vogt, Lips und Kleickmann.

Bericht/Bild aus der Glocke vom 17.09.2018


TV Beckum geht 14:34 unter
Ohne Kopf und mit viel Lehrgeld

Beckum (hh). Schon vor dem Saisonauftakt hatte TVB-Trainer Thomas Vogt vor dem verstärkten Team des einstigen Abstiegskandidaten TuS Jahn Dellwig gewarnt. Mit Recht, wie sich am Sonntag in der Sporthalle Fröndenberg zeigte, denn da ging seine junge Mannschaft mit 14:34 (10:18) sang- und klanglos unter.

Deftig daneben: Jannick Striethorst und der TVB waren Chancenlos. Bilder weg(2)/topp

„Wir haben ohne Kopf gespielt und reichlich Lehrgeld gezahlt“, stellte der Trainer nach dem Abpfiff ernüchtert fest. Dabei hatte es in der ersten Halbzeit gar nicht so schlecht ausgesehen, denn zumindest die Abwehr stand solide. So lag der TVB zwar schnell mit 3:7 (11.) zurück, kämpfte sich aber wieder auf 7:8 (15.) heran und lag zur Pause beim 10:18 noch einigermaßen im Soll.
„Aber in der zweiten Hälfte haben wir das Handballspielen komplett eingestellt“, bedauerte Vogt. Ohne den fehlenden Routinier Vincent Kaiser im Rückraum verzettelten sich die jungen Beckumer Spieler in Einzelaktionen und zogen gegen die robuste Dellwiger Abwehr immer wieder den Kürzeren. „Schließlich haben wir uns kaum noch getraut, aufs Tor zu werfen“, sagte der Trainer und hofft, dass seine Mannschaft in den nächsten Spielen mehr Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen an den Tag legt.

TVB: Große-Lohmann, Kohlhaas – Kösters, A. (5/4), Striethorst (4/1), Stake (2), Gerndt (1), J. Kösters (1), Gottwald (1), Kleickmann, Vogt, J. , Vogt, T., Kösters, T., Holtmann und Rieping.

Bericht/Bild aus der Glocke vom 10.09.2018