Mia Steinhoff ringt mit der Hammer Abwehr.

Beckum. Hat die weibliche B-Jugend ein Torwartproblem? Das ist die Frage, die sich dieser Tage so mancher Fan und Beobachter im Bezug auf Beckums Kader stellen mag. Ein Keeper krank, der andere in der B1 festgespielt. Keine rosigen Aussichten also für die Partie der B2 gegen den ASV Hamm-Westfalen. Glaubt man dem Trainer Dirk Nordberg, ein irrelevanter Aspekt: „Macht die Abwehr ihren Job gut, ist dieser Umstand zu vernachlässigen. Klar ist es von Vorteil einen starken Keeper zu haben – entscheidend ist aber, den Abschluss erst gar nicht zuzulassen.“ Nun kann man jedoch nicht behaupten, Beckums weibliche B2 hätte hinten versagt. Insgesamt konnte sie sich lange gut gegen die Gäste behaupten, ging in der 30. Minute sogar in Führung. Doch dann war da immer wieder die starke Nr. 1 des ASV: Ob Siebenmeter, schneller Konter, überraschender Schlagwurf oder Angriff aus dem Rückraum – sie schien immer eine geeignete Parade im Petto zu haben. Weiterlesen

Trainer Thomas Vogt, Archivbild. (Bild: Wegener)

Beckum (hh). Es war das Spiel der vergebenen Chancen. Sowohl die Handballer des TV Beckum als auch ihre Gastgeber von der SGH Unna-Massen überboten sich gestern Abend im Auslassen bester Möglichkeiten. Am Ende hatte die SG Handball mit 29:24 (16:11) die Nase vorn, weil sie im Tempospiel erfolgreicher war.
Genau das hatte TVB-Trainer Thomas Vogt (Bild) im Vorfeld schon als stärkste Waffe der Unneraner ausgemacht. „Eigentlich waren wir gut darauf eingestellt“, erklärte er. „Aber wenn wir vorne unsere Chancen nicht nutzen, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn wir uns einen Konter nach dem anderen fangen.“
So geriet seine Mannschaft schnell mit 2:6 (7.) ins Hintertreffen, konnte sich aber nach 20 Minuten wieder auf 8:10heranarbeiten. „Aber dann sind wir wieder in alte Fehler verfallen und haben jede Menge verworfen“, ärgerte sich Vogt. Zur Halbzeit lag seine Mannschaft bereits mit 11:16 zurück und schaffte es im zweiten Abschnitt nicht, näher heranzukommen. Weiterlesen

 

Für Beckum turnten (hinten v. l.) Lia Kohl, Merle Ruhmann, Jule Schiller, Hannah Thülig, Emilia Schmiemann, Zoe Fernandez, Lisa Jung, Alyssa Wiesrecker und Hana Abu-Rasched, (vorne v. l.) Lia Kasperczyk, Emma Supe, Céline Akköse, Linn Heese, Maja Hackelbörger, Lina Mance, Paulina Pikos und Sophie Jung.

Beckums Talente sind von den Bezirksliga-Rückrundenwettkämpfen im Gerätturnen in Ibbenbüren mit einem Meistertitel, einem Vizemeistertitel und einer Bronzemedaille in der Mannschaftswertung als erfolgreichstes Team der Wettkämpfe heimgekehrt.

In der Wettkampfklasse I (Jahrgang 2009 und jünger) turnten zwei Beckumer Teams. Die Bezirksliganeulinge der zweiten Mannschaft zeigten in ihrer ersten Saison ordentliche Leistungen und belegten Rang acht bei 14 Teilnehmern. Daran beteiligt waren Elisa Salonna, Celina Gumenuk, Paula Tigges, Franziska Sudholt, Amy Sue Hintz und Giada di Bartolo.

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Foto: Frisbee LV NRW

Nach dem Besuch im Sauerland in Bad Fredeburg findet ein weiteres Disc-Golf-Turnier in Beckum statt. Ausrichter ist wie gewohnt das Phoenix Beckum des TV Beckum mit Daniel Thumann und Sebastian Ansahl. Das Turnier findet am Samstag, 13. Oktober, als alljährliches Einsteiger-Turnier im Phoenix-Freizeitpark in Beckum statt.

60 Starter unterschiedlichen Alters und verschiedener Klassen werden in der Zeit von 9 bis 17 Uhr in zwei oder drei Runden ihr Können unter Beweis stellen. Wie jedes Jahr haben sich die Verantwortlichen Gedanken zum Parcours gemacht. Gespielt werden teils Bahnen des Standard-Parcours, aber auch eine Bahn (11) aus dem Major-Turnier. Bahn 1 sowie Bahn 7 wurden neu gestaltet, heißt es in der Ankündigung.

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Linksaußen Nina Berief musste mal wieder zwischen die Pfosten und machte ihre Sache gut. Sie hielt Beckum im Spiel, wehrte sogar einen Siebenmeter ab.

Beckum. Was war das für eine Welle, die am vergangenen Dienstag auf die weibliche B1 des TVB zurollte? Der SC DJK Everswinkel war mit einem breiten Kader angereist und setzte von Anfang an auf Wucht und Geschwindigkeit. Die Gäste lösten viel über zwei große Spielerinnen (Kreis und Rückraum) – waren insgesamt aufgrund ihrer raumgreifenden Präsenz schwer zu stoppen. Und die Gastgeber? Die ließen sich beeindrucken, wirkten, gerade in der Anfangsphase hilflos. Sehr zum Ärger von Trainer Dirk Nordberg: „Man muss den Sieg schon wollen. Das, was wir hier geliefert haben war absoluter Murks. Wir waren zu langsam, sind nicht in die 1:1-Situationen gegangen – haben uns einfach nicht an die Vorgaben gehalten.“ Nach sechs Minuten stand es 0:5, nach acht weiteren 3:9. Die Heim-Sieben schien keinen Fuß an den Boden zu bekommen. Erst gegen Ende der ersten Hälfte gab es Anzeichen einer Aufholjagd. Weiterlesen

Mit einem guten zweiten Platz über die Halbmarathonstrecke im Nordic Walking ist Siggi Kochskämper von den Wersewalkern des TV Beckum vom Walkingday aus Oberhausen zurückgekehrt. Bis zur Hälfte der Strecke war er mit Bestzeit unterwegs. Ab dem 16. Kilometer hatte Kochskämper plötzlich Probleme mit seiner Rückenmuskulatur. So konnte er keinen Angriff mehr auf die Spitze starten und musste seinen zweiten Rang nach hinten absichern.

Bericht/Bild aus „Die Glocke“ vom 20.09.2018

Die Siegerinnen beim Junioren-Stabhochsprung-Meeting in Beckum: (v. l.) Moana Lou Kleiner, Leni Freyja Wildgrube und Anna Sailer. Bild: Zwehn

U18-Europameisterin fliegt zum Sieg bei den Juniorinnen

Die Favoritin fliegt zum Sieg beim Juniorinnen-Springen im Rahmen des 20. Beckumer Volksbank-Stabhochsprung-Meetings: Die amtierende U18-Europameisterin und U18-Vizeweltmeisterin Leni Freyja Wildgrube vom SC Potsdam setzte sich am Sonntag im Beckum Jahnstadion souverän gegen die starke Konkurrenz durch und sicherte sich den Platz ganz oben auf dem Siegerpodest. Mit übersprungenen 4,01 Metern zeigte die 17-Jährige eine abgerundete Leitung und machte auch bei schwierigen Windbedingungen deutlich, dass ihr die Zukunft beim Stabhochsprung nicht nur in Deutschland gehört.

Acht junge Athletinnen gingen am Sonntag im Vorspringen vor den Weltstars an den Start. Von Beginn an dominierten die beiden Gäste vom SC Potsdam die gesamte Konkurrenz. Die beidem von Toralf Neumann, Trainer am Olympia-Stützpunkt in Potsdam, betreuten Springerinnen überzeugten auf der ganzen Linie und machten den Sieg unter sich aus. Leni Freyja Wildgrube, sie kann auf eine Bestmarke von 4,26 Meter verweisen, stieg erst bei 3,76 Metern in den Wettkampf ein und hatte bis zu ihrer Siegeshöhe von 4,01 Metern nur einen Fehlversuch.

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Hoch hinaus ging es für Katie Nageotte. Sie übersprang in Beckum zum ersten Mal bei einem Freiluft-Wettkampf 4,80 Meter. Damit siegte sie. Bild: Edelkötter

Trotz schwieriger Bedingungen haben die rund 3500 Zuschauer gestern ein hochklassiges 20. Internationales Stabhochsprung-Meeting verfolgen können. Am Anlauf störten Wespen die Konzentration der Sportlerinnen, an der Matte wehte ein zum Teil starker Wind. Am Besten kam damit Katie Nageotte aus den USA zurecht. Sie gewann mit persönlicher Bestleistung von 4,80 Metern. Die junge Amerikanerin, die in diesem Jahr in der Halle bereits 4,91 Meter übersprang, schaffte in Beckum als einzige der da noch verbliebenen drei Stabhochspringerinnen die 4,80 Meter. Topfavoritin und Fünfmeter-Springerin Sandi Morris scheiterte an der Höhe ebenso wie Ninon Guillon-Romarin aus Frankreich, die einen Landesrekord hätte aufstellen können. Morris hatte etwas Pech, bei ihrem dritten Versuch blies der Wind besonders stark.

Die EM-Bronzemedaillengewinnerin Holly Bradshaw wurde mit übersprungenen 4,60 Metern Vierte. Meeting-Rekord-Halterin Yarisley Silva aus Kuba schied früh aus. Sie hörte nach 4,18 Metern auf, weil die Achillessehne schmerzte. „Sie hat Angst, dass die Sehne reißt“, erläuterte Christoph Kelzenberg die Beweggründe der Kubanerin. Für Kelzenberg war dieses Meeting ein besonderes. Er erhielt vom Bernhard Bussmann, Vizepräsident des Westfälischen Fußball- und Leichtathletikverbands, die Silberne Ehrennadel überreicht.
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